Mobile Payment per Gesichtserkennung: pepperbill integriert PayPal in sein Kassensystem.

von Fritz Ramisch am 12.August 2014 in App Business, Mobile Payment, News

pepperbill integriert PayPal in KassensystemZahlungen abnicken: Kooperation statt Konkurrenz steht derzeit im Fokus der deutschen Mobile-Payment-Branche. Nachdem payleven und PayPal kürzlich bundesweite Tests des mobilen Bezahlens per Gesichtserkennung angekündigt haben und Pepperbill mit iZettle gemeinsache Sache macht, folgt nun der nächste Schulterschluss. Das Erfurter Startup pepperbill integriert PayPal in sein Kassensystem. Über die Funktion „Einchecken mit PayPal“ sollen Gäste künftig innerhalb der PayPal-App bargeldlos im Restaurant bezahlen können. Restaurant-Besucher erhalten mit einem Klick auf den Reiter „Läden“ in der PayPal-App eine Übersicht aller teilnehmenden Bars, Cafés und Restaurants in der Nähe und können in dem Restaurant, in dem sie sich befinden, einchecken. Das Kundenprofil taucht nach dem Check-In automatisch im pepperbill-Kassensystem auf. Eingecheckte Gäste können dadurch ohne viel Aufwand ihre Rechnung begleichen. Alles, was sie dafür tun müssen, ist den Rechnungsbetrag mündlich gegenüber dem Kellner zu bestätigen. Der muss lediglich das Nutzerfoto abgleichen und die Zahlung auslösen. Der Gast erhält anschließend per Push-Nachricht und E-Mail eine Zahlungsbestätigung sowie die Rechnung. Dadurch sollen auch interne Arbeitsabläufe beim Gastro-Personal effizienter gemacht werden, so die Hoffnung. Das Kassensystem des Thüringer Startups soll bereits bei mehreren Hundert Gastronomen in über 80 Städten im Einsatz sein. Durch die kürzlich bekanntgegebene Anbindung an die iZettle-App soll bereits die Annahme mobiler Kreditkartenzahlungen stark vereinfacht worden sein. Getestet wurde die Lösung u.a. im Beachclub im Stadtpark Magdeburg.

Entsprechende Kooperationen werden sich zukünftig wohl häufen. Erst kürzlich gab die eBay-Tochter PayPal eine Kooperation mit dem Berliner Anbieter von Chip&PIN-Kartenlesegeräten payleven bekannt. Ziel ist es, die eigene Check-In-Bezahlmethode, bei der Nutzer automatisch im Geschäft einchecken und Zahlungen per Gesichtserkennung autorisieren können, in Deutschland auszuweiten. Bislang war das nur in wenigen Cafés und Restaurants um den Rosenthaler Platz in Berlin möglich. Mobile Bezahldienstleister scheinen hierzulande endlich erkannt zu haben, dass man nur gemeinsam das übergeordnete Ziel – die Etablierung mobiler Bezahlung – vorantreiben kann. Davon abgesehen ist der Kundennutzen durch entsprechende Partnerschaften wesentlich größer.

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