Valuephone will Mobile-Payment-Lösung auf Smartwatch ausweiten.

von Fritz Ramisch am 15.Juli 2014 in App Business, Mobile Payment, News

valuephone smartwatchPay by watch: Der Mobile-Payment-Anbieter Valuephone will seine mobile Bezahlplattform „360 Grad Mobile Loyalty“ für weitere Gerätekategorien ausbauen. Zunächst soll die Bezahlung auf der Smartwatch gestet werden. „Die Einführung der Lösung könnte noch dieses Jahr erfolgen“, so Valuephone-Sprecher Norbert Eder gegenüber mobilbranche.de. Derzeit gibt es einen Prototypen, der sowohl auf der Samsung Galaxy Gear als auch auf der Pebble Smartwatch gestestet wird. Das Bezahlen über die Smartwatch funktioniert fast genauso wie über das Smartphone. Mobile Zahlungen werden durch eine ID, die auf dem Display der Smartwatch für die Dauer von 5 Minuten eingeblendet wird, an der Kasse autorisiert. Auch Couponing soll es später geben, so Eder. Momentan liege der Fokus aber zunächst auf Payment. Während das Interesse der Endnutzer an Smartwatches noch weitgehend gering ist, soll der Handel an der Valuephone-Lösung für Smartwatches bereits Interesse bekundet haben. Einige Kundengespräche seien bereits in vollem Gange. Der Smartwatch-Markt ist noch überschaubar. Im 1. Quartal wurden weltweit lediglich 700.000 Armbanduhren abgesetzt. Allein 500.000 davon sollen von Samsung ausgeliefert worden sein, hat Strategy Analytics in seiner Studie „Global Smartwatch Vendor Marketshare: Q1 2014“ hochgerechnet. Das Signal ist klar: Valuephone will seine Plattform ausbauen und Händlern das entsprechende Rüstzeug für die Abwicklung mobiler Zahlungen und Kundenbindung geben – auf allen Geräten, die dazu von Nutzern in Betracht gezogen werden können. „Ich schaue mal eben auf die Uhr, wie viel Geld ich noch auf dem Konto habe.“ So oder so ähnlich könnte es also aussehen, das Bezahlen der Zukunft. „Mit der Netto-App für das Smartphone waren wir die ersten beim mobilen Bezahlen in Deutschland“, sagt Maik Klotz, seit Kurzem Head of Business Development bei Valuephone. „Nun gehen wir einen Schritt weiter und weiten unsere Lösungen auf neue Gerätekategorien aus. Wir möchten, dass der Nutzer, egal mit welchem Gerät er unterwegs ist, immer unsere Lösung einsetzen kann. Nutzer von Smartwatches, wie zum Beispiel der Pebble oder der Samsungs Galaxy Gear, können damit künftig im Handel bezahlen“, so Klotz weiter.

Insgesamt ist die Mobile-Payment-Branche hierzulande in Bewegung. Während diverse Allianzen mit Banken, Taxi-Gesellschaften und Händlern geschlossen werden, werden auch immer mehr mobile Bezahllösungen für kleine Händler auf den Markt geschmissen. So hat Yapital kürzlich eine Business-App gestartet, die selbst kleinen Händlern und Dienstleistern ohne eigenes Kassensystem oder Kartenlesegerät die Möglichkeit geben soll, mobile Zahlungen abzuwickeln. Neben der Frage nach dem „richtigen“ Übertragungsstandard wird auch die Frage nach der biometrischen Verifizierung mobiler Zahlungen immer aktueller. Die Otto-Bezahltochter testet derzeit die Fingerprint-Technologie als Alternative zur PIN-Eingabe beim mobilen Bezahlen. Erst gestern hat die eBay-Tochter PayPal angekündigt ihre Check-In-Bezahlmethode, bei der Nutzer automatisch im Geschäft eingechecken und per Gesicht erkannt werden, deutschlandweit auszuweiten. Dazu schließt sich der Bezahldienst mit dem Payment-Diensleister Payleven zusammen.

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