Ausgebremst: Hamburg verbietet Uber Pop.

von Fritz Ramisch am 24.Juli 2014 in App Business, Mobile Startups, News

Shanghai, China. February 13th 2014. Driver images for UBER marketing content.Uber vor dem Aus: Die Stadt Hamburg verbietet den Mitfahrdienst Uber Pop. Eine entsprechende Untersagungsverfügung sei dem US-Chauffeurdienst bereits zugestellt worden, berichtet manager magazin online. „Wer in Deutschland für Geld Personen befördern will, braucht einen Personenbeförderungsschein“, sagte ein Behördensprecher. Fahrer, die trotz des Verbots Personen befördern, müssen mit hohen Strafen rechnen. Doch Uber will weitermachen. Man respektiere zwar die Gesetze, wolle aber seine Dienste weiterhin anbieten, so Uber-Chef Pierre-Dimitri Gore Coty. Insgesamt geht man bei Uber davon aus, dass die Personenbeförderungsgesetze weltweit antiquiert sind und dringend an die Smartphone-Ära angepasst werden müssen. Im Gegensatz zu Uber wollte es das Hamburger Pendant Wundercar wohl nicht auf eine gerichtliche Auseinandersetzung ankommen lassen. Aufgrund des Verbots und des massiven Gegenwinds von Seiten der Taxi-Lobby hat WunderCar mittlerweile sein Geschäftsmodell umgestellt. Das Mitfahr-Startup will sich anstatt als On-Demand-Chauffeurdienst künftig als „Mitfahrzehntrale für die Stadt“ positionieren. Der Dienst richtet sich seit Kurzem an private Fahrer, die mit ihrem Privat-PKW ohnehin in eine bestimmte Richtung fahren und Mitfahrer suchen. Zuvor war WunderCar darauf ausgelegt, privaten und gewerblichen Fahrern zusätzliche Fahrten von A nach B zu vermitteln. Durch die Umpositionierung ähnelt WunderCar dem Darmstädter Startup flinc und Mitfahrgelegenheit.de.
manager-magazin.de, spiegel.de


Artikel teilen

Sichern Sie sich jetzt Ihren Wissensvorsprung in Mobile Marketing und Mobile Business und abonnieren Sie die Meldungen von mobilbranche.de ganz bequem per E-Mail. Unser Newsletter erscheint täglich um 13 Uhr und ist kostenlos.

Hiermit akzeptiere ich die Datenschutzbestimmungen.

Facebook Kommentare:

Kommentare