YOC, Dropspot, Rubicon Projects.

von Fritz Ramisch am 02.Juni 2014 in Kurzmeldungen

– TOP 10 –

Der meistgelesene Artikel im Mai war der Beitrag über Apples Umdenken in Sachen NFC. Der iPhone-Bauer hatte sein PoS-Bezahlsystem auf NFC erweitert und will Gerüchten zufolge das neue iPhone mit dem Übertragungsstandard ausrüsten. Auf Platz zwei und drei folgen das Interview mit Bastian Plieninger über App-Geschäftsmodelle und die Mobile-First-Strategie des B2B-Medienhauses Haufe und die lesenswerte Analyse von Maik Klotz zum Thema Mobile Wallets.
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– M-BUSINESS –

YOC AG hat im abgelaufenen Quartal 22 Prozent weniger Umsatz erwirtschaftet als im Vorjahr. Der angeschlagene Mobile-Advertising-Spezialist konnte aber auch den Verlust von 1,6 Mio Euro im 1. Quartal 2013 auf 0,2 Mio Euro verringern. Von endgültiger Rettung kann trotz eines Gesellschafter-Darlehens im Millionenhöhe aber nicht die Rede sein.
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Bild.de und der Berliner „Tagesspiegel“ haben Apps gelauncht, die Nachrichten am Ort des Geschehens anzeigen. Möglich macht das die White-Label-Lösung des Berliner LBS-Startups Dropspot. Redaktionelle Inhalte werden mit dem Standort verknüpft, so dass Nutzer an Ort und Stelle per Push-Nachricht mit News versorgt werden.
locationinsider.de

Rubicon Projects und InMobi starten weltweit größten Marktplatz für mobile, native Werbung. Der Real-Time-Advertiser und das Anzeigen-Netzwerk wollen über den InMobi Exchange hunderte Buying-Plattformen Werbung auf weltweit mehr als 30.000 Mobile Apps ausspielen lassen. Neben traditionellen Formaten soll über die Handelsplattform vor allem native Werbung im großen Stil gehandelt werden können.
internetworld.de, adzine.de

Rocket Internet will an die Börse: Laut Bloomberg plant der für das Klonen von digitalen Geschäftsmodellen bekannte Inkubator der Samwer-Brüder einen 3 Mrd schweren Börsengang in Frankreich. Mehrere Investmentbanken sollen mit der Prüfung des noch für dieses Jahr angepeilten Börsengangs beauftragt worden sein.
bloomberg.comwiwo.de

Deutsche Telekom hat offenbar einem Verkauf der US-Tochter T-Mobile US an den japanischen Mobilfunkanbieter Softbank zugestimmt. Japanischen Medienberichten zufolge soll der Verkauf rund 50 Mrd Dollar in die Kassen der Telekom spülen. Eine offizielle Stellungnahme des Telekom-Konzerns steht noch aus. Allein die US-Wettbewerbsbehörden könnten etwas gegen den Deal haben.
handelsblatt.com

Microsoft übernimmt den französischen Mobile-Analytics-Dienst Capptain: Der Dienst analysiert das Nutzerverhalten auf Mobilgeräten und versendet darauf angepasste Informationen, Angebote oder Werbung. Capptain soll zunächst verfügbar bleiben, die Funktionalitäten in Microsofts Cloud-Dienst Azure eingebaut werden. Der Softwareriese werkelt offenbar zudem an einer eigenen Smartwatch, die auch Konkurrenz-Betriebssysteme unterstützen soll.
internetworld.de, golem.de (Smartwatch)

Apple lässt sich die Übernahme des Kopfhörerherstellers Beats 3 Mrd Dollar kosten. Die Übernahme ist umstritten, aber offenbar notwendig. Denn Musik-Streaming-Dienste wie Spotify und Co lassen die iTunes-Umsätze laut Morgan Stanley von 4,3 Mrd (1. Quartal 2012) auf aktuell nur noch 1,9 Mrd Dollar (1. Quartal 2014) sinken. Beats verkauft nicht nur Kopfhörer, sondern über den eigenen Streaming-Dienst auch Musikflatrates.
handelsblatt.com9to5mac.com

– M-PEOPLE –

Sven Graehl (econda), Torsten Oppermann (DELASOCIAL), Sebastian Sommerer (Blue Summit Media) und Christoph Schäfer (Performance Media) übernehmen die operative Unternehmensleitung der Performance Interactive Alliance. +++ Martin Sinning übernimmt die Leitung der Kundenberatung beim Digital-Marketing-Experten Razorfish.
performance-interactive-alliance.com, per Mail (Sinning)

– M-NUMBER –

Um 37 Prozent ist die Anzahl der versendeten SMS im Jahr 2013 gesunken, so die Ergebnisse des Branchenverbands Bitkom. Insgesamt wurden nur noch 37,9 Mrd Kurznachrichten verschickt. Immer häufiger wird über Messenger-Dienste wie WhatsApp, Threema, WeChat und Co. kommuniziert.
bitkom.org

– M-QUOTE –

„Vom allerersten Tag an hatte Spotify ein funktionierendes Geschäftsmodell. Wir machen aus rund einem Fünftel unserer Anwender zahlende Kunden. Das ist eine ganz erstaunliche Erfolgsgeschichte.“

Ken Parks, Chef von Spotify USA, verteidigt das Spotify-Geschäftsmodell gegen die Kritik des Beats-Chefs Jimmy Iovine. Der hatte gesagt, dass „ein Großteil des Geschäfts über Wagniskapital finanziert“ werde und Spotify ein Auslaufmodell sei.
wsj.de

– M-TRENDS –

Mobilfunkmarkt wird in Deutschland auch nach erfolgreicher E-Plus-Übernahme durch O2 wettbewerbsintensiv genug sein, so eine Studie von AT Kearney. Die Wettbewerbsprüfung sollte sich nicht nur auf die lizensierten Mobilfunkgesellschaften beschränken, sondern auch Over-the-Top-Anbieter wie Skype und WhatsApp mit einbeziehen. Harte Auflagen und künstliche Anreize zum Einstieg neuer Anbieter seien kontraproduktiv, sagt Axel Freyberg, Partner und Leiter des Beratungsbereichs Kommunikation, Medien und Technologie in Deutschland.
presseportal.de

Tablet-Absatz geht im ersten Quartal 2014 um 5 Prozent zurück, so die Ergebnisse der Marktforscher von NPD DisplayResearch. Statt 59 Mio Rechenflundern (1. Quartal 2013), gingen weltweit nur noch 56,3 Mio Geräte über den Ladentisch. Während Apple trotz dominierender Marktstellung mehr als 3 Mio iPads weniger verkaufte, lieferte Samsung 200.000 Geräte mehr als im Vorjahresquartal aus. IDC rechnet in diesem Jahr mit 255 Mio verkauften Tablets.
displayresearch.com via appleinsider.com, idc.com

Mobile Payment ist für Smartphone-Nutzer zwar relevant, die Technologien dafür aber kaum bekannt und undurchsichtig. Zu diesem Schluss kommen die Marktforscher von TNS Infratest. Selbst unter technikaffinen Nutzern bezahlt nur rund ein Fünftel mobil. Rund 38 Prozent können sich zumindest vorstellen, in Zukunft kontaktlos zu bezahlen. Für ein Drittel kommt das aus mangelnder Sicherheit nicht in Frage.
tns-infratest.com

Apple könnte auf der heute stattfindenden Entwicklerkonferenz Fakten zu den Gerüchten um das iPhone 6, die Smartwatch und das mHealth-Programm Healthbook schaffen. Sollte der iPhone-Bauer wieder nur eine langweilige iPhone-Variante vorstellen, könnte Apple endgültig seine Magie und Innovationskraft eingebüßt haben. Die Vorschusslorbeeren sind aufgebraucht, findet nicht nur „Spiegel“-Redakteur Matthias Kremp.
spiegel.de

Netzneutralität steht unter Druck. Da freut sich Martin Weigert schon über Meldungen, die keinen Verstoß dagegen darstellen und eigentlich selbstverständlich sein müssten. In Chile dürfen Mobilfunker ihren Kunden keinen kostenfreien Zugang zu spezifischen Apps mehr bieten. Für Base-Kunden wird die Zattoo-Nutzung aufs Datenvolumen angerechnet.
netzwertig.com

– M-KLICKTIPP –

Mobile App-Optimierung: Die A/B-Testing-Plattform Optimizely gibt in einem kostenlosen Whitepaper sieben Tipps, wie die eigene App zum Erfolg wird.
internetworld.de

– M-FUN –

Von wegen Liebestöter: Laut einer Studie des Energie-Versorgers e.on soll jeder zweite Deutsche unter 40 Jahren schon einmal eine Liebeserklärung per Smartphone oder SMS verschickt haben. Besonders im kühlen Norden gehört ein digitales „I love u“ zum guten Ton. Dabei bevorzugen die Deutschen – voll oldschool – eigentlich eine persönliche Liebeserklärung oder einen Liebesbrief.
presseportal.de

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