ImmobilienScout24, Qixxit, ProSiebenSat.1.

von Fritz Ramisch am 18.Juni 2014 in Kurzmeldungen

– M-INTERVIEW-

ImmobilienScout24 hat eine der erfolgreichsten deutschen Apps auf dem Markt. Doch kein Grund sich zurückzulehnen. „Mobile Produkte geben selten Anlass zur Zufriedenheit, es gibt immer Optimierungsbedarf, immer Potenzial und entsprechend immer etwas zu tun“, weiß auch Mobile-Produktmanagerin Jennifer Adrian. Im Interview mit Melinda Albert verrät sie ein paar Geheimnisse der Erfolgsgeschichte.
weiterlesen auf mobilbranche.de 

– M-BUSINESS –

Qixxit offiziell gestartet: Die Mobilitätsplattform der Deutschan Bahn ist ab sofort als App für iOS und Android verfügbar. Über Qixxit sollen Nutzer die optimale Route von Haustür zu Haustür finden können. Doch die Schwachstelle der App bleibt die Buchung, resümiert die „Berliner Morgenpost“.
morgenpost.de, qixxit.de

ProSiebenSat.1-Accelerator eröffnet Büro in Berlin: Aus der Hauptstadt will der Medienkonzern digitale Startups aus den Bereichen Games, Video und Musik mit den in Berlin ansässigen Tochterunternehmen wie MyVideo, Studio71 und Aeria Games/SevenGames verknüpfen.
internetworld.de

YouTube hat offiziell den Start eines eigenen Streaming-Dienstes bestätigt. Dabei folgt Betreiber Google dem Vorbild von Amazon und nutzt die neue Plattform, um aufmüpfige Plattenlabels unter Druck zu setzen. Zahlreiche Indie-Labels, mit den sich YouTube nicht über Lizenzvereinbarungen einigen kann, sollen ausgesperrt werden.
handelsblatt.com, faz.net

Facebook veröffentlich Slingshot – dieses Mal ganz offiziell. Über die Messenger-App (iOS und Android) können Videos und Fotos verschickt werden. Im Gegensatz zu Snapchat können Nutzer Bild- und Video-Nachrichten aber nur ansehen, wenn sie darauf eine direkte Antwort schicken. Dadurch soll die Partizipation und Interaktion hochgehalten werden.
wsj.com, newsroom.fb.com

Apple hat mit der Verteilung der Beta-Version von iOS 8 an Entwickler begonnen. Das mobile Betriebssystem enthält neben einer nativen App für Podcasts auch die QuickType-Tastatur. Die Tastatur unterbreitet Nutzern noch während des Eintippens Wort-Empfehlungen. Das neue Safari verhindert u.a., dass Werbeanzeigen Nutzer automatisch zum App Store weiterleiten. Dafür ermöglicht eine neue Funktion, dass Apps auf Safari-Anmeldedaten zurückgreifen können.
zdnet.de, 9to5mac.com

Adobe übertrifft Markterwartungen: Der Marketingsoftware-Konzern hat im abgelaufenen 1. Quartal einen Umsatz in Höhe von 1,07 Mrd Dollar (+ 6 Prozent) und einen Gewinn von 88,5 Mio Dollar (+12 Mio Dollar) erwirtschaftet. Vor allem das Cloud-Geschäft machte sich bezahlt.
wsj.comhandelsblatt.com

Nike hat eine Android-App für sein Fitness-Armband Fuelband veröffentlicht. Der Zeitpunkt ist merkwürdig: Kürzlich hat Nike bekanntgegeben seine Wearable-Abteilung dicht machen zu wollen und die Fuelband-Entwicklung einzustellen. Über die App des Sportartikelherstellers können Nutzer ihre Fitness-Aktivität tracken, Trainingsfortschritte verwalten und teilen.
play.google.comwsj.com, curved.de

– M-NUMBER –

Auf 28,9 Mrd Dollar soll das weltweite Umsatzvolumen mit Mobile Games bis 2016 wachsen. In der aktuellen Studie „Mobile & Handheld Games: Discover, Monetise, Advertise 2014–2019“ rechnen die Marktforscher von Juniper Research für dieses Jahr mit Umsätzen in Höhe von 20,9 Mrd Dollar.
juniperresearch.com

– M-QUOTE –

„Mobile wird mehr und mehr zum Transmitter zwischen digitalem Marketing und der ‚realen‘ Welt. Das spannende an dieser Entwicklung ist, dass sich neben gestandenen Online-Playern auch Offline-Kunden – von Out-of-home über den lokalen Handel bis hin zu Direktmarketern – für Mobile interessieren.“

Sebastian Doerfel, Mitgründer von adsquare, findet, dass Mobile „in Deutschland immer noch als visionär wahrgenommen wird, in den USA aber schon zum fest etablierten Businessmodell geworden ist.“
locationinsider.de

– M-TRENDS –

Strom per SMS. In Ruanda ist das normal. Weil die Regierung des zentralafrikanischen Staatss zu häufig und lange auf die Bezahlung der Stromrechnungen warten musste, hat sie ein Prepaid-Bezahlsystem für Strom eingeführt. Wie bei einem Prepaid-Handy die Telefonzeit, verkauft das Startup SMS Media im ganzen Land Stromguthaben.
handelsblatt.com

Mobile Video boomt: 21 Prozent aller im 1. Quartal 2014 abgespielten Onlinevideos wurden über Mobilgeräte abgerufen, so der aktuelle Global Video Index des Streaming-Analysten Ooyala. Im Vorjahresquartal lag der Anteil noch bei 9 Prozent. iOS hat bei den Abspielzeiten die Nase vor Android. Möglichkeiten zur Umsatzgenerierung durch Anzeigen werden demnach noch nicht ausgenutzt.
ooyala.com

Print-Apps steigern Markenbekanntheit: Laut einer Leser- und Werbewirkungsstudie von SPIEGEL QC und iq digital mit über 3.700 Print-App-Lesern, konnte die Markenbekanntheit, Werbeerinnerung und auch die Weiterempfehlungsbereitschaft um bis zu 28 Prozent gesteigert werden. Gemessen wurden drei Kampagnen in den Apps von „FAZ“ und „FAS“, „Handelsblatt“, „Spiegel“, „SZ“, „WirtschaftsWoche“ und „Die Zeit“.
Per Mail

Multi-Plattform-Apps werden immer wichtiger. Jeder, der Apps entwickelt, muss sich früher oder später mit Multiplattform-Development beschäftigen, ist Stefan von Gagern von der Computerwoche sicher. Deshalb hat er einen Fahrplan für den Erfolg von Multi-Plattform-Anwendungen entwickelt.
computerwoche.de

Wearables könnten den Mobile-Payment-Markt verändern. Drei Produktneuerungen könnten der vom eco-Verband bereits zum Rohrkrepierer abgestempelten mobilen Bezahlung möglicherweise doch zum Durchbruch verhelfen. Bankinnovation.net listet sie auf.
bankinnovation.net, finanzen.net (eco-Meldung)

– M-KLICKTIPP –

Amazon stellt voraussichtlich heute ein eigenes Smartphone vor. Das soll angeblich 3D-Bilder liefern – ohne Brille versteht sich. Gerüchte zum Amaphone und die Ziele des E-Commerce-Riesen hat Forrester-Analyst Thomas Hutton zusammengefasst.
manager-magazin.de

– M-FUN –

Potenzielle Glassholes gibt es in Deutschland reichlich: Einer Bitkom-Studie zufolge wollen 22 Mio Deutsche Smart Glasses wie Google Glass nutzen. Jeder Achte will sich in jedem Fall eine smarte Brille zulegen. Die Bekanntheit von Datenbrillen wächst auf fast 50 Prozent, dabei sind die Geräte hierzulande noch nicht einmal verfügbar. Google Glass soll trotzdem mehr auf die Arbeitswelt ausgerichtet werden.
bitkom.org

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