So funktioniert Facebooks Werbung für eine Drei-Klassen-Gesellschaft.

von Sebastian Beintker am 06.Februar 2018 in News, Social Media

Es klingt wenig sozial: Facebook teilt seine User in verschiedene soziale Klassen ein. Das Netzwerk selbst sieht das eher unemotional. Es geht ja schließlich nur darum, jedem User die richtige Werbung präsentieren zu können.

Dabei ist die Einteilung in „Arbeiterklasse“, „Mittelschicht“ und „Oberklasse“ in Facebooks Nutzeranalyse deshalb aus Werbesicht so sinnvoll, weil eine teure Armbanduhr dann eben auch nur den Kunden gezeigt wird, die sich das Glanzstück auch wirklich leisten können. Dabei greift Facebook aber nicht auf tatsächliche Gehaltsangaben der User zurück, sondern lässt Analyse-Tools arbeiten. Sie finden z. B. heraus, über wie viele Geräte der User verfügt, wo er wohnt und wo er Urlaub macht. Nach welchem Muster eine solche Kategorisierung ablaufen soll, zeigt die folgenden Grafik:

Klassifikation Facebook Personen soziale Herkunft

Bild: FRESHpatents

Die soziale Einteilung Facebooks fußt auf einem Patent, das bereits im Juli 2016 eingereicht wurde. Vor wenigen Tagen wurde es veröffentlicht. Es trägt den Titel: „Sozioökonomische Gruppenklassifizierung basierend auf Benutzerfunktionen“.

Im Zuge dieser Einteilung in soziale Gruppen fühlt man sich unfreiwillig auch an den „rassistischen Werbefilter“ von Facebook erinnert. Gleichzeitig geht damit auch die dringende Frage einher, wann eine Grenze der Werbung erreicht ist?

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