Die Bottisierung der Welt, Augmented Reality in der Werbung, Social Bots im Journalismus.

von Angela Kreß am 22.Juni 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Die Bottisierung der Welt: Seit 2016 ist die Zahl existierender Chatbots um 70.000 Exemplare auf nun etwa 100.000 angestiegen. Diese und weitere Fakten hat Tech-Blogger Johannes Lenz in einer 50 Folien umfassenden Präsentation mit dem Arbeitstitel „Who let the Bots out … Eine Customer Experience, an der kein Marketer vorbeikommt!“ zusammengefasst. Vor der Implementierung von Bots sollten allerdings einige Dinge beachtet werden. iAdvize beantwortet fünf Schlüsselfragen rund um die Rolle von Bots in der Kundenbeziehung. Unter anderem empfehlen die Experten absolute Transparenz. Unternehmen sollten zum Beispiel Website-Besucher klar darauf hinzuweisen, dass ihr Gegenüber ein Roboter ist.
slideshare.net (Präsentation von Johannes Lenz), presseportal.de, (Tipps von iAdvize)

Augmented Reality rückt neben Künstlicher Intelligenz immer mehr in den Fokus von Werbetreibenden, wie aus einer Studie der Marketingagentur NewBase hervorgeht. Innerhalb der nächsten zwölf Monate wollen 25 Prozent von Unternehmen und Vermaktern auf der ganzen Welt Augmented Reality zu einer ihrer Prioritäten machen. 30 Prozent gaben dies für künstliche Intelligenz an.
emarketer.com

Social Bots für Qualität im Journalismus: Kommunizierende Robotern werden die Medienwelt verändern. Über Bots können zukünftig personalisierte Angebote aus unterschiedlichen Quellen zusammentragen und auf ihre Richtigkeit geprüft werden. Mit zunehmender Intelligenz kann die Software dann selbständig wesentlichen Informationen filtern. Darin könnte auch eine Chance für Qualitätsjournalismus liegen, denn gut recherchierte Inhalte könnten durch Künstliche Intelligenz mehr Gewicht erhalten, wenn Bots Inhalte, die einfach nur kopiert wurden, aus Newsstreams ausblenden.
kress.de

Zaghaftigkeit im Mobile Payment: Künstliche Intelligenz und schlaue Apps werden für die Finanzbranche immer wichtiger. In Deutschland können Kunden beispielsweise über die App N26 und ihr iPhone mit Paypal kommunizieren oder Geld an Freunde verschicken. Ein Großteil der Kunden steht der Technologie aber noch skeptisch gegenüber. Nur 30 Prozent der 18- bis 35-Jährigen nutzen für ihre Finanzen eine App. Den Kontakt mit der Hausbank suchen nur fünf Prozent via Smartphone.
inpactmedia.com

Smartes T-Shirt denkt mit: Das „Agility-Shirt“ misst mit Sensoren Werte die Geschwindigkeit, Ausdauer und Körperhaltung von Tennisspielern. Die Werte werden direkt an das Smartphone übermittelt und mithilfe einer App ausgewertet. Spieler und Trainer können daraus wertvolle Erkenntnisse über das Training ziehen.
vip.de

– MITGEZÄHLT –

Vier von fünf Deutschen kennen Alexa. Amazons Sprachassistentin ist damit die berühmteste unter den digitalen, sprechenden Helfern, wie eine PwC-Umfrag zeigt. Siri von Apple hat in Deutschland einen Bekanntheitsgrad von 70 Prozent und liegt damit auf Platz zwei.
finanznachrichten.de

– DA WAR NOCH WAS –

„Können wir im Meer unserer Datenströme selbstbestimmt wir selbst bleiben, oder stolpern wir vor lauter Freude an Miniaturverbesserungen unseres Alltages in eine Unmündigkeitsfalle hinein?“

Peter Dabrock, Vorsitzender des deutschen Ethikrates, findet es wichtig, dass die gesamte Gesellschaft unsere Zukunft mit intelligenten Maschinen mitgestaltet.
presseportal.de

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