Wetter per WhatsApp, Spionage mit IoT, Snapchats Hardware.

von Samuel Held am 30.Mai 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Wetter per WhatsApp: Das Online-Portal wetter.com setzt seit einiger Zeit auf Messanger-Dienste und ist mit dem Erfolg sehr zufrieden. Kunden können sich auf WhatsApp oder im Facebook Messenger individuelle Newsletter schicken lassen und auch mit einem Bot kommunizieren. Die Öffnungsraten liegen bei 92 Prozent und auch die Klickraten sind mit 24 Prozent ausergewöhnlich hoch. Da die Wachstumschancen im mobilen Web und mit der eigenen App begrenzt schienen, entschied sich wetter.com für den Schritt zum Messenger.
lead-digital.de

Spionage mit IoT: Neben vielen Vorteilen, hält das Internet der Dinge (IoT) auch einige Risiken bereit. Der Austausch von Daten mit Dienstleistern ist anfällig für Datenklau und Industriespionage. Zudem müssen sich Unternehmen gegen ein Eindringen in ihre Netze wehren, bei dem beispielsweise Maschinen abgeschaltet werden können. Stefan Ebner nennt fünf Phasen, in denen Unternehmen ein IoT-Projekt planen sollten.
computerwoche.de (Risiken), channelpartner.de (Planung)

Snapchats Hardware: Snap baut sein Angebot im Hardware-Bereich aus und übernimmt das Drohnen-Startup Ctrl Me Robotics. Im vergangenen Jahr hatte der Snapchat-Mutterkonzern bereits seine Kamera-Brille Spectacles gelauncht. Sonja Kroll kommentiert, dass der Schritt ins Kamerazubehör logisch ist, da der Werbemarkt zu stark von Facebook und Google dominiert wird.
internetworld.de

Erfolgreiche Apps: Marketing-Apps können den Nutzer auf verschiedene Weise unterstützen und so zum Erfolg werden. Maria Mazur nennt fünf Gründe, warum die Anwendungen erfolgreich sind. Kreativität, Relevanz für den User und eine Zeitersparnis gehören dazu. So werden Online-Zeiten und Conversion Rates gesteigert und die App profitabel.
deutsche-startups.de

Personalisierte Mitteilungen: Nicht immer führen personalisierte Nachrichten an App-Nutzer zum gewünschten Ergebnis. Im schlimmsten Fall können sie sogar richtigen Schaden anrichten. Oft stehen Unternehmen nicht genug Daten für eine sinnvolle Personalisierung zur Verfügung. Einige Nutzer deinstallieren Apps auch wegen eines unpassenden Tonfalls in der Ansprache.
adexchanger.com

– MITGEZÄHLT –

5,5 Billionen Dollar für Waren werden in China jährlich mobil bezahlt. Das entspricht mehr als der Hälfte des chinesischen BIP und ist 50 mal mehr als in den USA auf diesem Weg umgesetzt wird. Zum Durchbruch verholfen hat dem Mobile Payment im Reich der Mitte die Nutzung von QR-Codes, die Bezahlungen einfach und unkompliziert machen und mittlerweile flächendeckend verwendet werden.
scmp.com

– DA WAR NOCH WAS –

„Der Rechtsstaat darf die eigenen Versäumnisse und die Verantwortung nicht auf private Unternehmen abwälzen. Die Verhinderung und Bekämpfung von Hate Speech und Falschmeldungen ist eine öffentliche Aufgabe, der sich der Staat nicht entziehen darf.“

Facebook wehrt sich gegen den Gesetzesvorschlag des Justitzministeriums. Facebook und anderen sozialen Plattformen könnten Strafen in Millionenhöhe drohen, wenn Hasskommentare zukünftig nicht gelöscht werden.
wiwo.de

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