Facebook-Algorithmus endlich verständlich, digitale Gastronomie, Snapchat kauft teures Patent.

von Angela Kreß am 25.April 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Facebook-Feed endlich verständlich: Dass der Algorithmus des Netzwerkes unglaublich wichtig ist, um Nutzer zu erreichen, ist den meisten Journalisten und Social-Managern klar. Wie der Facebook-Algorithmus aber genau funktioniert, verstehen dagegen die wenigsten. Auf der Entwicklerkonferenz F8 hat der Produkt-Vizechef des News-Feeds, Adam Mosseri, auf nur vier Folien erklärt, worauf es ankommt. Der Social-Media-Chef der Bild, Andreas Rickmann, hat die wichtigsten Punkte aus der Präsentation in einer Keynote zusammengefasst.
meedia.de

Digitaler Restaurantbesuch: Den Tisch per App reservieren, das Menü auf dem Tablet auswählen und in die Küche schicken, ohne dass ein Kellner laufen muss, und die Rechnung dann kontaktlos per Smartphone zahlen – auch an der Gastronomie zieht die Digitalisierung nicht vorbei. 46 Prozent der Teilnehmer einer Michelin-Umfrage finden den Trend gut und wollen mehr davon. 20 Prozent gaben an, digitale Gastro-Dienstleistungen zwar zu nutzen, sie aber als unpersönlich zu empfinden. Ein Drittel zieht beim Restaurantbesuch den persönlichen Reservierungsanruf, eine Speisekarte aus Papier und einen Kellner aus Fleisch und Blut vor.
presseportal.de

Snapchat will sich mit Geofiltern gegen Facebook wehren. Nach Informationen von Insidern hat sich das Social-Media-Unternehmen ein Patent im Wert von 7,7 Mio Dollar gesichert. Damit soll verhindert werden, dass Facebook wieder abkupfert. Die Snapchat-Filter wären mit der neuen Technik serverbasiert und könnten Updates der App überflüssig machen. Das soll unter anderem den Verkauf von Werbeplätzen ankurbeln und so einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz einbringen.
internetworld.de, finanzen.net

Langsames Laden mobiler Websites hat erheblichen negativen Einfluss. Bereits bei einer Verzögerung von zwei Sekunden sinkt die Nutzungsrate um 36,5 Prozent. Nur ein Fünftel der Geschäfte auf mobilen Seiten wird überhaupt zu Ende geführt, obwohl 47 Prozent der Smartphone-Besitzer mit ihren Geräten nach Produkten suchen.
mediapost.com

Social-Media-Stimmungstief: Depressionen können tatsächlich durch soziale Medien ausgelöst werden. Wie aus einer Studie von Kaspersky hervorgeht, haben sich 27,3 Prozent der Befragten aus Deutschland schon einmal aufgrund der Nutzung sozialer Medien niedergeschlagen gefühlt. 48 Prozent der Facebook-Nutzer glauben außerdem, dass ihre Freunde ein besseres Leben führen als sie selbst.
channelpartner.de

– MITGEZÄHLT –

66 Minuten verbringen Nutzer von WeChat täglich in der Messaging-App. Zum Vergleich: Facebook fesselt seine Nutzer im Schnitt 50 Minuten täglich. In China ist Facebook blockiert.
techinasia.com

– DA WAR NOCH WAS –

Formen des Widerspruchs und Standpunkt-Zeigens sind ein wichtiger Teil davon, dass Zivilgesellschaft auch im Netz stattfinden soll.

Sascha Lobo, Internetexperte und Autor, hält soziale Medien für ein wichtiges Mittel der modernen, politischen Diskussion und Meinungsbildung.
rp-online.de

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