App-Nutzung per Augenaufschlag, Snaplication statt Bewerbungsmappe, Hallo Smart Home.

von Anika Reker am 11.April 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

App-Nutzung per Augenaufschlag: Siri und Co. haben ein Problem, denn nicht jeder brüllt in der Öffentlichkeit gerne Befehle in sein Smartphone. Forscher am Fraunhofer Institut in Rostock arbeiten zurzeit an einer Methode, die extrem dezentes Interagieren ermöglichen soll. Ein kleiner Kopfhörer misst über Elektroden Anweisungen, die der Nutzer durch Lächeln, Augenzwinkern und andere Mimiken gibt und sendet sie an das mobile Gerät. Aktuell funktioniert die Technik mit einer Genauigkeit von 90 Prozent. Im Mai soll das Projekt vorgestellt werden.
macwelt.de

Snaplication statt Bewerbungsmappe: In Australien können Jobsuchende sich per Snapchat auf Stellen bei McDonald’s bewerben. Wer in Zukunft Burger braten will, schickt dem Fastfood-Riesen ein zehn Sekunden langes Video von sich selbst. Dafür hat das Unternehmen extra einen eigenen Snapchat-Filter in Form einer McDonald’s-Uniform entwickelt. Nach einer Vorauswahl dürfen potentielle Kandidaten dann eine Online-Bewerbungen abschicken.
businessinsider.de

Hallo Smart Home: In einem intelligenten  Zuhause zu leben ist für drei Viertel der Deutschen eine Wunschvorstellung. Besonders Nutzer der Generation Y sind an Smart-Home-Technologien interessiert. Aus einer Umfrage von YouGov geht hervor, dass nur 15 Prozent dieser Altersgruppe sich nicht vorstellen kann, in eine Vernetzung der eigenen vier Wände zu investieren. Die Studie wurde vom Smart-Home-Anbieter COQON in Auftrag gegeben.
presseportal.de

Tschau TV: In der Altersgruppe der 14- bis 20-Jährigen findet über die Hälfte der Videonutzung auf Youtube, Netflix und anderen VoD-Plattformen (Video-on-Demand)  statt. Laut der Studie „My Screens IV“ der Mediaagentur Initiative werden 80 Prozent der Clips mit dem Smartphone angeschaut. Tablets, Laptops und andere Geräte teilen sich die übrigen 20 Prozent der VoD-Nutzung. Nur noch ein Drittel der sogenannten Generation Z gab an, Inhalte über das klassische Fernsehen zu konsumieren.
horizont.net

Handy-Prothese für mobile Junkies:  Ein Versicherungsunternehmen in Großbritannien setzt Handy-Attrappen als eine Art Methadon für Smartphone-Süchtige ein. Aktuell läuft eine Phase, in der getestet wird, ob es Nutzern durch ein falsches Handy in der Tasche leichter fällt, das Haus ohne mobile Daten im Gepäck zu verlassen. Im Durchschnitt hängen die Briten täglich neun Stunden an ihren Smartphones. Ein Drittel hat Probleme, eine Stunde am Stück nicht aufs Display zu schauen.
androidmag.de

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app-retention-johannes-von-cramon„An Retention scheitern die meisten Apps“, sagt Johannes von Cramon in unserem Interview. Kein Einzelfall: Eine durchschnittliche App verliert bereits nach 3 Tagen ca. 80% ihrer zuvor akquirierten Nutzer. Doch es gibt Gegenmittel: Johannes von Cramon zeigt im Seminar „App Retention & Engagement“ am 31. Mai 2017 in Berlin, wie Du ein passendes Konzept entwickeln kannst, um Deine App-Nutzer bei der Stange zu halten.
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– MITGEZÄHLT –

5 Mobilgeräte besitzen Nutzer in den USA im Durchschnitt, so eine Studie von Verto Analytics. Dabei beobachtete das Unternehmen einen steigenden Trend zum Multitasking in der Geräte- und App-Nutzung.
martechadvisor.com

– DA WAR NOCH WAS –

„Für geheime Wahlen bedarf es weiterhin Stift und Papier, auch wenn das nicht so sexy sein mag wie eine stylische Website mit einem Button.“

Henning Tillmann, Informatiker und Vorstandsmitglied von D64, warnt entschieden vor geheimen Online-Wahlen. Auch wenn die Digitalisierung nahezu alle Bereiche unseres Lebens verändert, werden Wahlen auch in zehn Jahren noch komplett analog ablaufen, glaubt Tillmann.
vorwaerts.de

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