Asien ist Umsatzkönig im App-Markt.

von Samuel Held am 09.März 2017 in News

appannie2App-Markt 2016: Zum ersten mal hat die Region Asien-Pazifik die beiden Amerikas bei den App-Umsätzen überholt. Laut einer Studie von App Annie lag China im letzten Quartal sogar vor den USA. Insgesamt wurden in der Region 30 Prozent der weltweiten Umsätze generiert. Der asiatische Markt soll weiter wachsen. Weltweit stiegen die Umsätze mit Apps im vergangenen Jahr um ganze 27 Prozent. Die Umsätze in App Stores und mit In-App-Werbung betrugen damit 88,3 Mrd US-Dollar. Den größten Anteil hatten Süd- und Nordamerika mit 34,9 Mrd und eben der asiatisch-pazifische Raum mit 36,9 Mrd Dollar.

Besonders stark war der Anstieg in China. Dort soll der Markt auch weiterhin stark wachsen. Ein großer Wachstumstreiber sind Smartphone-Spiele. Die dort traditionell starke Gamer-Szene wechselt nach und nach vom Computer auf das Mobiltelefon. Das Geschäft ist lukrativ aber gleichzeitig hart umkämpft. Japanische und chinesische Firmen stecken Millionen in das Marketing einzelner Apps. „Fantasy Westward Journey“, das global erfolgreichste Handy-Spiel auf iOS in 2016 stammt von einer chinesischen Firma, den Android-Gewinner „Monster Strike“ entwickelte das japanische Mixi. Spiele-Apps generieren laut App Annie 75 Prozent der weltweiten Umsätze im iOs App Store und sogar 90 Prozent bei Google Play.

Takuto Takizawa von App Annie in Japan sieht noch weitere Gründe für das Umsatzplus in Asien. Neben dem generellen Wirtschaftswachstum verbreite sich langsam das Prinzip „Mobile First“. Die Möglichkeiten für Mobile Payment sind weit ausgereift. WeChat ist hier einer der wichtigsten Anbieter. Für China gilt außerdem, dass das Offline-Angebot an Geschäften weniger ausgebaut ist und mobile Angebote daher attraktiver sind. Chinas Wachstum wird daher auch in den kommenden Jahren stärker sein als das in Japan, erwartet App Annie.

Insgesamt soll der App-Umsatz im asiatisch-pazifischen Raum bis 2020 mit jährlichen Raten von um die 25 Prozent weiterwachsen und schließlich 85,3 Mrd Dollar erreichen. Bei einem weltweiten Umsatzwachstum auf 188,9 Mrd Dollar würde die Region dann bereits für 45 Prozent der Gesamteinnahmen verantwortlich sein.

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