Pinterest setzt sich mit Bildsuche noch stärker von anderen Suchplattformen ab.

von Anika Reker am 10.Februar 2017 in News

UntitledPinterest macht Worte überflüssig: Schicke Möbel im Cafe, ein ausgefallenes Objekt im Museum oder das neuste Designer-Stück im Kleiderschrank der besten Freundin – überall begegnen uns im Alltag Dinge, die wir gerne hätten, die aber leider nicht verkäuflich oder viel zu teuer sind. Wenn einem dann die Worte fehlen, um per klassischer Internetrecherche nach dem Sehnsuchtsobjekt zu suchen, will Pinterest nun Abhilfe schaffen. Die bilderlastige App hat mit Lens ein Suchtool für Gegenstände entwickelt – ein Shazam für Haptisches sozusagen. Der Nutzer macht in der App ein Foto von der Designer-Tasche, dem handbemalten Huthalter oder der Vintage-Uhr und Pinterest spuckt prompt Bilder von ähnlichen Dingen und dazu passende Deko- und Fashiontipps aus.

Shop the Look, ein weiteres kürzlich präsentiertes Feature, zeigt dem Nutzer Online-Plattformen, die Produkte entsprechend des Nutzer-Geschmacks im Sortiment haben. Laut Ad Age treibt Pinterest mit Lens, Shop the Look und einigen anderen kürzlich an den Start gebrachten Features einen im Raum stehenden Börsengang weiter voran.

Pinterest veröffentlichte Anfang Februar Zahlen, wonach die Nutzer monatlich etwa 2 Mrd Suchanfrage durch das soziale Netzwerk jagen. Nach Angaben des Unternehmens beginnen die Mitglieder in der Regel drei Monate vor einer größeren Anschaffung mit Recherchen im Netzwerk. Dabei geben aber nur drei Prozent konkrete Markennamen ein. Jon Kaplan, Verkaufsleiter bei Pinterest, sieht darin für Werbetreibende eine große Chance, neue Kunden zu gewinnen. „Unsere Nutzer wissen oft nicht genau, wonach sie eigentlich suchen. Hinter den Anfragen steckt aber in der Regel ein hohe Kaufabsicht“, so Kaplan.

Aktuell befindet sich die Lens-Funktion noch im Betatest. Durch das Angebot einer Bildersuche könnte Pinterest sich langfristig noch stärker von anderen Suchplattformen absetzten.

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