Apple wirbt mit Nutzer-Tweets, vernetzt über die Autobahn, Akku laden im Magnetfeldraum.

von Anika Reker am 21.Februar 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Apple wirbt mit Nutzer-Tweets: Fleißige Apple-Mitarbeiter haben Twitter nach Kommentaren zum iPad Pro durchforstet und diese als Futter für kurze Spots verwendet. Negative Kritik nimmt das Marketingteam geschickt als Anlass, um die Stärken des Produktes zu betonen. Die Kampagne passt zu Berichten über einen Strategiewechsel von Apple. Danach will der Konzern weg von klassischen TV-Clips und viraler, digitaler und regionaler werden.
macwelt.de (Tweet-Clips), apfeleimer.de (Strategiewechsel)

Vernetzt über die Autobahn: Durch zwischenmenschliche Absprachen laufen die Dinge in unserem Alltag rund. Besser rollen soll es jetzt auf unseren Straße, indem Fahrzeuge miteinander kommunizieren. Vodafone, Bosch und Huawei nutzen Teile der A9 als Teststrecke, um Autos mit einer neuen Mobilfunktechnologie zu vernetzen. Dadurch sollen Unfälle vermieden und Verkehrsflüsse besser geregelt werden.
zdnet.de

Weniger Kabelsalat: Smartphone-Akkus sollen sich in Zukunft ohne Steckdose und Ladekabel per Magnetfeld aufladen. Forscher von Disney Research entwickelten dafür einen Raum komplett aus Aluminium. Eine Kupfersäule in der Mitte spannt durch Stromzirkulation ein Magnetfeld auf. Dadurch lassen sich fast zwei Kilowatt Strom an über 300 Geräte gleichzeitig übertragen. Laut Disney können Menschen sich ohne Bedenken im Raum bewegen.
t3n.de

Schädliche Babyapps: Klick, wisch und schon macht es bling – anders als der Fernseher wirken sich Smartphones und Tablets direkt auf das Belohnungssystem im Gehirn von Kleinkindern aus. Zu viel Zeit vorm Bildschirm kann deshalb zu Aufmerksamkeitsstörungen führen, warnen Experten auf einem Kongress in Wien. Da momentan noch Langzeitstudien fehlen, untermauern die Wissenschaftler ihre Thesen mit Einzeluntersuchungen.
science.orf.at

Wenn Maschinen übernehmen: Eine Roboter als Doktor und Finanzberater war bis vor ein paar Jahren undenkbar. Heute sind Maschinen in der Datenanalyse meist besser als die Experten und werden Fachkräfte in der Zukunft immer stärker ersetzen. Dabei entstehen auch ethische Probleme. Die Branche sollte Entwicklungen immer kritisch hinterfragen.
hbr.org (Maschinen statt Experten), ft.com (Ethische Fragen)

– MITGEZÄHLT –

30 Prozent der Internetnutzer in Deutschland surfen vor allem mit dem Smartphone. Nach einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom könnte das Handy den Laptop als bevorzugten Online-Zugang schon bald ablösen. Der Anteil der Nutzer, der hauptsächlich mit dem Notebook ins Internet geht, sank um 8 Prozentpunkte auf 35 Prozent.
horizont.net

– DA WAR NOCH WAS –

„Die Ablenkung durch Smartphones ist zu einer regelrechten Seuche geworden.“

In NRW ist die Zahl der Unfalltoten in 2016 um ein Drittel gestiegen. Laut Landesinnenminister Ralf Jäger (SPD) ist Ablenkung, zum Beispiel durch mobile Geräte, eine der Todsünden auf der Autobahn. aachener-zeitung.de

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