Spezifische mobile Nutzungssituationen, Nutzungsrate von Apps, Snapchats Börsengang.

von Markus Gärtner am 31.Januar 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Werber müssen spezifische mobile Nutzungssituationen bedenken, meint Daniel Rieber von adsquare. Dabei muss das mobile Angebot auf Motivation, Dringlichkeit, Aufenthaltsort und Gemütszustand des Nutzers eingehen – ein so genanntes „Moment Marketing“ ist nötig. YouTube hat sich mit TrueView-Videoanzeigen, die Nutzer nach 5 Sekunden überspringen können, bereits darauf eingestellt.
internetworld.de

Nutzungsrate bei Apps ist wichtiger als die reinen Downloads, meint Danielle Levitas von App Annie und plädiert für einen Paradigmenwechsel bei der Erfolgsmessung. Die App-Downloads u.a. in den USA, Deutschland und Japan sinken, die größte Monetarisierung findet sowieso erst bei der Nutzung statt. Derweil sinken die Akquisekosten für neue App-Nutzer nach einem Allzeit-Hoch im Oktober nun wieder deutlich, so Marktforscher Fiksu.
adexchanger.com (Nutzungsrate), venturebeat.com (Akquisekosten)

Snapchat will Ende März an die Börse gehen und plant eine Bewertung von mindestens 25 Mrd Dollar: Das Unternehmen soll Ende der Woche die Unterlagen einreichen, dann folgt eine Roadshow, auf der für den Börsengang geworben wird. Unterdessen berichtet Techcrunch, dass Facebook mit dem Angebot Instagram Stories durchaus erfolgreich darin ist, Snapchat Nutzer wegzuschnappen.
recode.net (Börsengang), techcrunch.com (Instagram vs. Snapchat)

Deutsche Verbraucherschützer klagen gegen WhatsApp: Die Verbraucherzentrale Bundesverband kämpft vor dem Landgericht Berlin um die Löschung von weitergeleiteten Daten der Nutzer. WhatsApp sammelt Daten und gibt diese widerrechtlich an den Mutterkonzern Facebook weiter, so die Vorwürfe.
deutschlandfunk.de

Google öffnet Daydream für alle: Jeder Entwickler kann auf Googles neuer Virtual-Reality-Plattform nun selbst Apps entwicklen und zum Download anbieten. Bisher gab es dort zu wenig Angebote für Endkunden.
vrnerds.de

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„Wenn man diszipliniert den Lean-Startup-Prinzipien folgt, kann man die Wahrscheinlichkeit für ein Scheitern stark reduzieren“, sagt Taner Kizilok. Im mobilbranche.de-Seminar „Lean Product Management“ am 29. März 2017 in Berlin zeigt er, wie Sie mit diesem Framework Innovationen wie neue Apps oder Chatbots erfolgreich managen.
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– MITGEZÄHLT –

55 Prozent der Online-Banking-Nutzer haben im 4. Quartal 2016 ihre Geschäfte via Smartphone erledigt, so die Zahlen des Globalwebindex. Das sind 2 Prozent mehr Mobile- als Desktop-Nutzer. Ein Jahr zuvor übertraf die PC- die Mobile-Nutzung noch um über 20 Prozent.
globalwebindex.net

– DA WAR NOCH WAS –

„Mobile is killing the Payment Player.“

FinTech-Experte Jochen Siegert sieht Zahlungsanbieter ohne Mobile-Strategie enorm unter Druck.
paymentandbanking.com

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