Super Mario Run sorgt für Enttäuschung an der Börse – und bei einigen Spielern.

von Anika Reker am 16.Dezember 2016 in News

maxresdefaultSchwacher Start: Das mit Spannung erwartete Handy-Spiel „Super Mario Run“ hat den Börsenwert des Spieleherstellers Nintendo überraschend zum Absturz gebracht. Die Aktie sank nach dem Launch des Mobile Games um fast 2 Mrd Dollar. Zum Börsenstart in Tokio rutschte der Wert um 5,6 Prozent ab. Vor allem in den USA sind die Absatzzahlen zum Launch weit hinter den Erwartungen zurück geblieben. Das Spiel ist seit gestern Abend in 150 Ländern im App Store verfügbar und schaffte es in 62 Ländern direkt an die Spitze der Download-Charts. Nach ersten Erhebungen des Marktforschungsunternehmen Sensor Tower waren zum Beispiel Deutschland, Japan und Großbritannien darunter. In den USA hingegen blieb die Resonanz weit hinter Nintendos Erwartung zurück. Investoren hoffen nun, dass sich der Absatz noch mal steigert, sobald das Spiel auch für Android zur Verfügung steht.

Doch nicht nur Aktionäre, auch einige Fans, die monatelang dem Smartphone-Launch von Nintendos Super-Klempner entgegen gefiebert haben, sind enttäuscht. In den Bewertungen erhielt das Spiel durchschnittlich nur etwa drei von fünf möglichen Sternen. Ein großer Kritikpunkt ist der Preis: Mit 9,99 Euro bzw. Dollar liegen die Kosten weit außerhalb des üblichen Bereiches für Smartphone-Spiele. Außerdem bemängeln Nutzer, dass viele Inhalte mühsam freigeschaltet werden müssen. Ein weiterer Kritikpunkt: Der bestehende Online-Zwang sorgt dafür, dass nicht überall gespielt werden kann. „Versuche es an einem Ort mit einer besseren Internetverbindung erneut“, meldet die Nintendo-App, wenn unterwegs weder W-Lan noch Mobilfunknetz zur Verfügung stehen und treibt Nutzer damit zur Weißglut. Während Mario-Neulinge die einfache Spielführung durchaus begrüßen, sind eingefleischte Fans enttäuscht und wünschen sich mehr Kontrolle über den Spielfluss. Alle Spieler gleichermaßen begeistern konnte bisher nur die Musik.
n-tv.de, pcgameshardware.de, spiegel.de

– Anzeige –
app-retention-johannes-von-cramon„An Retention scheitern die meisten Apps“, sagt Johannes von Cramon in unserem Interview. Kein Einzelfall: Eine durchschnittliche App verliert bereits nach 3 Tagen ca. 80% ihrer zuvor akquirierten Nutzer. Doch es gibt Gegenmittel: Johannes von Cramon zeigt im Seminar „App Retention“ am 25. Januar 2017 in Berlin, wie Du ein passendes Konzept entwickeln kannst, um Deine App-Nutzer bei der Stange zu halten.
Jetzt informieren & und Frühbucherticket sichern!


Artikel teilen

Sichern Sie sich jetzt Ihren Wissensvorsprung in Mobile Marketing und Mobile Business und abonnieren Sie die Meldungen von mobilbranche.de ganz bequem per E-Mail. Unser Newsletter erscheint täglich um 13 Uhr und ist kostenlos.


Facebook Kommentare:

Kommentare