Bezahl-App boon erweitert Mobile Payment, Thomas Cook nutzt VR-Brillen in Reisebüros, Twitter stellt Vine doch nicht ein.

von Anika Reker am 19.Dezember 2016 in Kurzmeldungen

– M-BUSINESS –

boon: Nutzer können mit der Bezahl-App „boon“ jetzt auch mobil Einkaufen. Die Kreditkartenummer wird in der App kopiert und im Onlineshop über das Smartphone eingefügt. Die App des Fin-Tech Konzerns Wirecard basiert auf dem Prinzip einer aufladbaren virtuellen Prepaid-Kreditkarte.
presseportal.de

Thomas Cook: Per Smartphone und VR-Brille schickt der Reiseveranstalter seine Kunden vor der Buchung in einen kleinen Testurlaub. Im Reisebüros ruft der Verkäufer mit dem Handy zum Beispiel ein Video von einer Clubanlage in Griechenland auf, setzt das Smartphone in eine Datenbrille ein und dem Kunden dann – für einen guten Eindruck – auf die Nase.
touristik-aktuell.de

Vine: Twitter will seine Video-App „Vine“ nun weder verkaufen, noch einstellen. Stattdessen soll 2017 eine schlichtere Version der App kommen. Mit dieser können Nutzer dann aber immernoch die kurzen Loop-Clips aufnehmen. Im Oktober hatte Twitter angekündigt, den 2012 gekauften Dienst einstanzen zu wollen.
turn-on.de

McDonalds: Fast Food Fans in den USA können sich ihre Big Macs ab 2017 per App bestellen und liefern lassen. Durch eine Kooperation mit „UberEats“, einer Sparte des Taxi-Anbieters „Uber“, testet McDonalds in drei US-Städten einen Lieferservice. Damit will die Burger-Kette weiter ins mobile Business investieren und zukunftsfähig bleiben.
mobilecommercedaily.com

AfD-App: Mit Blick auf die anstehende Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen hat die AfD versucht, mit einer umstrittenen Sicherheits-App zu punkten. Auf einer Pressekonferenz stellte die Partei eine Anwendung für besorgte Bürger vor, die damit Straftaten melden und sich gegenseitig vor „No-Go-Areas“ warnen sollen.
tagesspiegel.de

intive Kupferwerk– M-NUMBER präsentiert von intive Kupferwerk –

5 Mio Dollar hat der Launch von „Super Mario Run“ auf iPhones und iPads eingebracht. Damit verdrängt der Nintendo-Klempner Pokémon GO als erfolgreichsten Neueinsteiger. Die kleinen Monster spielten in den ersten Tagen im App Store nämlich nur 4,2 Mio Dollar ein.
curved.de

– M-QUOTE –

„Mit Facebook wurde die ‚Appisierung‘ des Internets eingeläutet.“

Stephan Dörner, Chefredakteur von t3n, prognostiziert der App-Flut, die durch die Smartphone-Revolution ausgelöst wurde, ein baldiges Ende.
t3n.de

– M-TRENDS –

Mobile Payment: In Sachen Bezahlen per Smartphone bildet Deutschland in Europa das Schlusslicht. Nur 4 Prozent der Nutzer hierzulande können sich vorstellen, an der Kasse das Handy statt den Geldbeutel zu zücken. Eine Studie des Finanzberaters Deloitte zeigt, dass weit über 90 Prozent der Deutschen noch nie mobil bezahlt haben.
deloitte.com

Smart Home: 6 von 10 Deutschen wünschen sich ein intelligentes Zuhause für mehr Komfort und weniger Energieverbrauch. Trotz Angst vor dem Verlust der Privatsphäre, wollen 65 Prozent der Menschen hierzulande ihre Wohnungen und Häuser digital aufrüsten, wie die Gesellschaft für Konsum (GfK) und der Dienstleister EWE in einer Studie herausfanden.
wiwo.de

Unfallursache Smartphone: Whatsapp, Facebook und Pokémon Go werden auf Deutschlands Straßen zu einem immer höheren Sicherheitsrisiko. Forscher der TU Braunschweig fanden heraus, dass 4,5 Prozent der Smartphone-Nutzer während des Autofahrens tippen und texten. Beim Telefonieren am Steuer halten sich die Deutschen zurück.
mopo.de

Abschalten: 38 Prozent der unter 30-jährigen Internet-Nutzer wollen 2017 zum Stressabbau ihre Smartphones, Tablets und Laptops öfter ausschalten. Das geht aus einer Studie des Forsa-Instituts hervor. Bei einer Befragung vor zwei Jahren hatten sich nur knapp 30 Prozent in der Altersklasse mehr mobile Abstinenz vorgenommen.
heilpraxisnet.de

Terror-Apps: Dier sogenannte „Islamische Staat“ trägt den Dschihad mit vermeintlichen Lernapps in deutsche Kinderzimmer. Laut einer Erhebung von Jugendschutz.net setzten Islamisten verstärkt darauf, Kleinkinder über spielerische Smartphone-Software für Gewalt und Terror zu sensibilisieren. Die Studie zeigt, dass es 2016 über 1.000 Gesetzesverstöße in islamischen Online-Angeboten gab.
berliner-kurier.de

Indien: Die radikale Bargeldreform hat den Markt für Mobile in Indien einbrechen lassen. Analysten schätzen den Verkaufseinsturz auf etwa 40 Prozent. Im November erklärte die indische Regierung überraschend fast alle Geldnoten für ungültig. Damit will sie eine bargeldlose Gesellschaft voran treiben. Mobil Bezahlen ist aber nur in Gegenden mit gutem Internet möglich. Deshalb stapeln sich die Waren bei Händlern – unter anderem Mobiltelefone.
heise.de

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– M-QUOTE –

„Das Smartphone dient immer mehr Menschen als „Tor zur Welt“. Die richtige Information am richtigen Ort zu liefern – und am Smartphone – wird eine der Herausforderungen für Marketer 2017.“

Barbara Klinser-Kammerzelt gehört zu den „25 Mobile Women to watch 2017“. Im Interview spricht die Geschäftsführerin von xamoom über Entwicklungen im Mobile Marketing.
werbeplanung.at

-M-KLICKTIPP –

Snapchat-TV: 60 Prozent  der Nutzer unter 16-Jahren schauen Fernseh-Inhalte bereits über Mobile. Die Spaß-App setzt gezielt dort an, versorgt die Zielgruppe mit Videos und kooperiert dafür mit Sendern wie CNN, MTV oder auch dem Bayerischen Rundfunk – erklärt Oliver Nermerich von der PR-Agentur Oliver Schrott Kommunikation in Köln.
wuv.de

– M-VIDEO –

„Find my phone“: Ein gestohlenes Smartphone ist der Protagonist im Kurzfilm eines holländischen Studenten. Dafür ließ der junge Filmemacher absichtlich sein Smartphone klauen und verfolgte den Dieb mit der versteckten App „Cerberus“. Auf YouTube wurde der Film schon fast 2.5 Mio Mal geklickt.
watson.ch, youtube.com

– M-FUN

App im Promille-Modus: Ein paar Glühwein zu viel und die Heimreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird zum Abenteuer. Eine App aus Japan will Betrunkene sicher nach Hause navigieren und wurde bereits 7 Mio mal heruntergeladen. Fahrpläne blinken in Übergröße auf dem Display und ein Alarm erinnert Schluckspechte an ihre letzte Bahn.
20min.ch

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