BND will WhatsApp & Co knacken.

von Markus Gärtner am 30.November 2016 in News

Facebook-vs-WhatsappGehacktes für 150 Mio: Der Bundesnachrichtendienst BND sagt verschlüsselter Kommunikation den Kampf an und will mit einer Geldspritze auch Messenger wie WhatsApp hacken, berichtet netzpolitik.org. Um Nachrichten, die über Instant Messenger wie Whatsapp verschickt werden, besser überwachen zu können, sollen 150 Millionen Euro in das Projekt „ANISKI“ (Aufklärung nicht-standardisierter Kommunikation im Internet“) investiert werden. Das geht aus einem geheimen Haushaltspapier hervor, das dem Blog netzpolitik.org vorliegt. Dafür will der Geheimdienst sowohl externe Firmen und Dienstleister ins Boot holen als auch selbst in Computer und Server eindringen und Informanten befragen. Im schönsten Geheimdienstdeutsch heißt das dann „aktive Erfassungsansätze“.
Bereits am Freitag hatte der Bundestag eine Steigerung der BND-Mittel um 12 Prozent für das kommende Jahr beschlossen. Für was genau diese Gelder eingesetzt werden sollen, bleibt im öffentlichen Bundeshaushaltsbeschluss jedoch unter Verschluss. Bekannt ist allerdings schon länger, dass der BND sich an den erschwerten Bedingungen der Überwachung von mobiler Kommunikation stört. Von über 70 verfügbaren Diensten kann er nur bei etwa zehn mitlesen. Vor allem seit den Snowden-Enthüllungen setzen Anbieter wie Whatsapp verstärkt auf Verschlüsselung.
netzpolitik.org

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Datensicherheit ist eines der entscheidenen IT-Themen, das zeigt sich gerade wieder beim Hacker-Angriff auf die Telekom oder dem via App geklauten E-Auto von Tesla. Trotzdem sind viele Unternehmen unbedarft – zumindest was USB-Sticks angeht. Das zeigt eine Untersuchung und Infografik von Kingston.
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