Programmiererin entwickelt Chatbot nach Vorbild ihres toten Freundes.

von Markus Gärtner am 10.Oktober 2016 in Chatbots, News

651803f3b7a755539e45f806f36dbd25Deadbot: Die russische Programmiererin Eugenia Kuyda hat einen Chatbot entwickelt, der ihrem verstorbenen besten Freund Roman Mazurenko nachempfunden ist. Das Dialogprogramm basiert auf Informationen aus SMS und Chats mit Freunden.
Mazurenko starb bei einem Autounfall. Kuyda (Foto rechts) und Kollegen des Bot-Startups Luka bauen daraufhin das Programm, das im Chat mögliche Antworten des verstorbenen Menschen simulieren soll. Viele Freunde würden den Chatbot nutzen, um über Probleme aus ihrem Alltag zu berichten, erzählt Kuyda. Ihr ginge es aber vor allem darum, dass die Hinterbliebenen einen (digitalen) Platz zum Trauern hätten.
Die Reaktionen auf das Projekt schwanken: Freunde hatten den „Roman-Chatbot“ als „sehr, sehr schlimm“ bezeichnet, auch der Vater des Toten ist kritisch: „Es ist hart, Antworten von einem Programm zu erhalten, das manchmal komplett danebenliegt“. Mazurenkos Mutter hingegen sagt, sie habe nun viel mehr über ihren toten Sohn erfahren, weil sie es verpasst hatte, über bestimmte Themen mit ihrem Sohn zu sprechen.
derstandard.at

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