App-Kritik: Für Lucas von Cranach (Onefootball) spielt mytaxi in der Champions League.

von Gastautor am 07.März 2016 in App-Kritik, Apps, News

mytaxi ios appLucas von Cranach ist als CEO der Fußball-App Onefootball ständig unterwegs. Taxifahrten gehören für ihn zum Alltag genauso dazu, wie Niederlagen seines heißgeliebten 1.FC Köln. Für mobilbranche.de hat Lucas sich einmal mehr ins Taxi geschwungen und das gemacht, was er ohnehin hunderte Mal im Jahr macht: Taxifahren. Die Taxi-App mytaxi (iOS) eignet sich vor allem für Leute, die ihr Portemonnaie gern mal auf dem Küchentisch liegen lassen und ohne Bargeld unterwegs sind, schreibt Lucas und vergibt in unserer App-Kritik volle drei Punkte. Zum Triple (um in der Fußballsprache zu bleiben) fehlt aber noch ein bisschen was. 

Taxi bestellen - KarteBeispiel FahrtWenn du viel unterwegs bist und eigentlich immer mehr als 24 Stunden an einem Tag brauchst, kommst du um Taxis nicht drum herum. Zumindest ist es so bei mir: allein im letzten Jahr habe ich gefühlt hunderte Taxifahrten hinter mich gebracht – auf dem Weg zu einem Meeting, zum Flughafen, zum Bahnhof … nach einem Partyabend mit meinem Team. Mittlerweile kann ich mir eine Welt ohne Taxi-Apps, und vor allem die myTaxi-App, einfach nicht mehr vorstellen. Die myTaxi-App ist schon lange „meine“ Taxi-App, eigentlich seit Anfang an. Ich war einer der ersten Nutzer als die App im Sommer 2009 rauskam und habe beobachtet, wie sie sich über die Jahre entwickelt hat.

Die Usability finde ich super – du klickst einfach auf „bestellen“ und kannst wirklich sofort losfahren. Ich weiß nicht, ob es mittlerweile mehr Taxen gibt, aber ich habe das Gefühl, dass es immer sehr schnell geht – zumindest beschwere ich mich nicht! Wenn du ein Taxi über die App bestellst, musst du die Adresse natürlich nicht selber eintippen, sondern kannst den „aktuellen Standort“ nutzen. Indem die mytaxi-Flagge mit dem Finger über die Karte zieht, kann man den Standort ohne viel Geklicke ändern.

ZahlungsmittelVorbestellungenLeicht ist es auch, besondere Wünsche anzugeben und auch die Lieblingseinstellungen als Standard zu speichern. Du kannst deine Lieblingsfahrer notieren und verschiedene Taxi-Arten wählen, wie z.B. Großraumtaxi, Eco-Taxi, Mercedes-Benz, usw. Du kannst sogar dem Fahrer eine Nachricht schicken, falls du darüber hinaus noch besondere Wünsche oder Hinweise hast. Was auch extrem praktisch ist, vor allem wenn du dazu neigst, etwas verpeilt zu sein: Du musst dir keine Gedanken machen, ob du Bargeld dabei hast. Du hinterlegst einfach deine Kreditkarte oder dein PayPal-Konto und kannst damit automatisch zahlen! Insgesamt finde ich die Benutzerführung sehr intuitiv, was mir sehr wichtig ist, insbesondere wenn es schnell gehen muss.

Aber! Gerade nach so vielen Jahren Nutzung habe ich natürlich auch den einen oder anderen Verbesserungsvorschlag für die Kollegen bei mytaxi: aus meiner Sicht müssten Vorbestellungen ein bisschen einfacher sein. Es wäre auch interessant, auf Taxis in der Nähe klicken zu können und gleich mehr Infos über sie zu bekommen, damit man dann gegebenenfalls selber eins raussuchen kann. Das wäre dann allerdings wirklich nur ein „nice-to-have“-Feature.

Alles in allem finde ich die mytaxi-App super und werde sie bestimmt die nächsten Jahre weiterhin fast täglich nutzen!

LucasvonCranachLucas von Cranach ist Gründer und CEO der Fußball-App Onefootball. Lucas war schon immer leidenschaftlicher Fußballfan. Um kein Spiel seines geliebten 1. FC Köln mehr zu verpassen, startete er einen SMS-basierten Live-Ticker mit aktuellen Bundesligaergebnissen und erreichte damit schon bald 30.000 Nutzer. 2008, kurz nach der Einführung von iPhone und App Store, gründete er dann das heutige Unternehmen. Seine iOS-App, die damals noch iLiga hieß, war eine der ersten 1.000 Apps im App Store. Jetzt, nur ein paar Jahre später, ist Onefootball zur führenden mobilen Fußballplattform weltweit geworden und bietet mehr als 22 Mio Fans das beste mobile Fußballerlebnis. Bevor er Onefootball gründete, arbeitete Lucas als Assistent des CEO einer mittelständischen Unternehmensgruppe in der Lebensmittel- und Metallverarbeitung. Er hat einen Abschluss in Betriebswirtschaftslehre von der Technischen Universität Berlin.


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