Amazon will Android kapern, Spotify startet Videostreaming, Otto kauft sich bei Powa Technologies ein.

von Markus Gärtner am 26.Januar 2016 in Kurzmeldungen

– M-BUSINESS –

Amazon will Android kapern. Der E-Commerce-Riese will sich auf Android-Smartphones breiter machen und verhandelt derzeit mit Smartphone-Herstellern darüber, eigene Apps auf Android-Geräten vorzuinstallieren und tiefer in das Betriebssystem zu integrieren. Google schirmt sein Smartphone-Betriebssystem vor Drittanbietern so gut es geht ab.
theinformation.com (Paid), businessinsider.com, nzz.ch

Spotify streamt ab dieser Woche auch Videos. Nach Abschluss einer Testphase soll das neue Feature noch in dieser Woche für Nutzer der Android-App in Deutschland, Großbritannien, Schweden und in den USA freigeschaltet werden, die iOS-App soll in den kommenden Wochen folgen.
wsj.com

Otto kauft sich bei Powa Technologies ein. Der Handelsriese beteiligt sich mit weniger als zehn Prozent an dem britischen Software-Hersteller, der z.B. Transaktionen durch das Auslesen von Audio- und Bild-Quellen, Links, QR-Codes und Social Media abwickelt. In einem Blogeintrag betont Otto ausdrücklich, dass PowaTag kein Ersatz für den eingestampften Bezahldienst Yapital sein soll.
textilwirtschaft.de, ottogropuunterwegs.com

Deutsche Börse beteiligt sich an dem FinTech-Anbieter Digital Asset. Das US-Startup, Entwickler eines digitalen Kassenbuchs für Aktiengeschäfte, sammelt insgesamt 50 Mio Dollar ein.
derstandard.at

Publicis bündelt ihr Agenturgeschäft in Deutschland künftig unter dem Dach der Publicis Communications Germany mit 1.600 Mitarbeitern. Sechs Agenturen, darunter Saatchi & Saatchi, Leo Burnett und Publicis Pixelpark, treten künftig als ein Dienstleister auf.
„Handelsblatt“, S. 19 (Paid) via turi2.de

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Appodeal-MediationWie sich die App-Monetarisierung verbessern lässt: Dank der Nutzung von Mediatoren können Publisher die Ausspielung von Werbung in Apps optimieren, was solche wichtigen Werte beeinflußt wie Fillrate und eCPM. Dadurch steigen die Werbeeinnahmen. Wie das funktioniert, beschreibt Maxim Malinovskiy von Appodeal in einem Fachbeitrag.
mehr im Advertorial auf mobilbranche.de

– M-NUMBER –

Weltweit 400.000 neue Apps wurden im vergangenen Jahr allein im Play und App Store veröffentlicht, geht aus dem „Global Mobile 2016“-Report vom App-Analytics-Anbieter Tune hervor. Die Zahl der App-Downloads ist demnach von 130 Mrd (2014) auf 180 Mrd (2015) gestiegen. Besonders interessant ist ein Blick auf die Zahl der organischen App-Downloads.
weiterlesen auf mobilbranche.de

– M-QUOTE –

„Ein Satz, der aus unserer Sicht gar nicht geht, ist: Du warst zwei Wochen nicht mehr auf der App. Schau doch mal wieder vorbei!“

Marcus Funk, Geschäftsführer der Agentur Flyacts, über stumpfe Push-Notifications.
internetworld.de

– M-TRENDS –

App Store Optimization wird langfristig zur wichtigsten Marketing-Disziplin, meint Roland Eisenbrand von Online Marketing Rockstars und liefert acht Fakten dafür. Eine Zahl ist dabei besonders alarmierend: Über 80 Prozent der Apps fliegen im App Store unter dem Radar der Nutzer. Wie Ihre App garantiert nicht dazu gehört, erfahren Sie in unserem ASO-Seminar mit Kristian Rabe am 19. April 2016 in Berlin.
onlinemarketingrockstars.de

Mobile Gaming wird zu einer noch größeren Goldgrube als bislang, prognostizieren die Analysten von Digi-Capital. Der weltweite Umsatz mit Smartphone-Spielchen soll bis 2020 von derzeit 35 Mrd auf 48 Mrd Dollar wachsen. Auch Virtual- und Augmented-Reality-Spiele avancieren zum Wachstumstreiber. Größte Märkte sind USA, China, Japan und Südkorea.
venturebeat.com

Instagram fährt Werbung hoch: Das Bilder-Netzwerk hat in den vergangenen Monaten die Werbevermarktung drastisch erhöht. Die Zahl der Ad Impressions in der App ist von 50 Mio im August 670 Mio im Dezember gestiegen. Im Sommer hatte Instagram eine Werbeschnittstelle für Agenturen und werbetreibende Unternehmen eingeführt.
recode.net

Native Werbung ist die Antwort auf AdBlocker und genervte Smartphone-Nutzer. Einer der Vorreiter ist Snapchat mit gesponserten Filtern. Aber auch Marken-Spiele stehen bei werbungtreibenden Unternehmen hoch im Kurs.
latimes.com

Mobiles Bezahlen ist in Afrika längst Gang und Gebe. Der Report „Mobile Money Practices in Somaliland“ gibt Einblicke, wie die Menschen im autonomen Somaliland per Handy zahlen.
studioradiodurans.com

– M-FUN –

Bahnfiction: Wie Bahnfahren 2030 aussehen könnte, beschreibt Michael Ernst vom Tech-Startup Synergeticon in einem Blogbeitrag. Wesentlichster Unterschied zur Gegenwart: Bahnkunden werden in Echtzeit über Zugverspätungen informiert und können sich per Virtual-Reality-Brille zur Überbrückung der Wartezeit ins nächste Café lotsen lassen. Über Wlan in den Zügen schweigt sich der Autor aber vorsichtshalber aus.
startupgermany.org

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