Überblick über mHealth-Markt: Gesundheits-Apps boomen, sind aber (noch) keine Goldgrube.

von Fritz Ramisch am 20.November 2015 in App Business, Mobile Health, News, Studien, Trends & Analysen

shutterstock_234499477Mobile Health im Aufwind: Gesundheits-App boomen zwar, sind aber weit entfernt davon, eine Goldgrube zu sein. 3 Mrd Gesundheits-Apps wurden dieses Jahr laut einer Studie mit 5.000 App-Entwicklern von research2guidance weltweit heruntergeladen. Das sind 35 Prozent mehr als im Vorjahr. Mit der Nachfrage steigt auch das Angebot an Apps. Die meisten Anwendungen haben aber (noch) keine große Reichweite. Nur 11 Prozent der App-Publisher verzeichneten vergangenes Jahr 100.000 oder mehr App-Downloads, 62 Prozent dümpeln sogar bei unter 5.000 Downloads herum. Wobei Reichweite bei Gesundheits-Apps nicht immer zwingend erforderlich ist, um trotzdem Umsätze zu generieren. Denn 44 Prozent der Anbieter wollen mit ihren Gesundheits-Apps schon Umsätze erzielen, 39 Prozent darüber existierende Produkte oder Dienstleistungen verkaufen. Noch haben die meisten Entwickler ihre Ziele aber nicht erreicht.

Gesundheits-Apps sind (noch) keine Goldgrube

48 Prozent der Unternehmen haben 2014 mit ihren mHealth-Angeboten keinen Umsatz generiert, 19 Prozent weniger als 10.000 Dollar. 71 Prozent der App-Macher, die mit ihren Gesundheitsprogrammen Millionen verdienen, kommen aus den USA.

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Mit Blick auf die Mitarbeiterzahlen der mHealth-Unternehmen wird deutlich, dass verstärkt Startups und kleinere Unternehmen Gesundheits-Apps anbieten: 64 Prozent der App-Publisher (+ 2 Prozent) haben weniger als 100 Mitarbeiter. Die Mehrheit der Anbieter kommt nicht etwa aus der Gesundheitsbranche, sondern hat einen IT- oder Tech-Hintergrund. Nur 19 Prozent der Anbieter sind direkt der Gesundheitsbranche zuzuordnen. Die meisten Unternehmen lassen sich von Gesundheitsexperten (45 Prozent) beraten oder stellen selbst welche ein (51 Prozent) – deutlich mehr als 2014. Knapp jeder zehnte Publisher hat eine App entwickelt, um die eigene Krankheit besser zu überwachen. Immer mehr Apps bieten zudem Schnittstellen zu Gesundheitsplattformen wie Apples HealthKit oder Google Fit zur zentralen Verwaltung der Daten an. (Beitragsbild: shutterstock.com)

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