Internet der Dinge: MasterCard macht Alltagsdinge bezahlfähig, Telekom rüstet Netz auf.

von Fritz Ramisch am 29.Oktober 2015 in Mobile Commerce, Mobile Payment, Mobile Technology, News, Wearables

mastercard internet der dingeDas Internet der Dinge nimmt langsam Formen an. Während MasterCard Alltagsdinge bezahlfähig macht, rüstet die Telekom ihr Netz für die Kommunikation über diverse Sensoren auf. Das Smartphone hat sich noch nicht einmal ansatzweise fürs Bezahlen etabliert, da bekommt es als Bezahlmittel schon von anderen Geräten Konkurrenz. MasterCard will den Toaster bezahlfähig machen. Zumindest theoretisch möglich wird das durch die Zusammenarbeit mit Unternehmen wie Chip-Hersteller Qualcomm und dem niederländischen Unternehmen NXP Semiconductors. Hersteller von IoT-Geräten (Internet of Things) oder Wearables können einen entsrechenden MasterCard-Token integrieren und so ihre Geräte fit fürs Bezahlen machen. Den Anfang macht der Autokonzern General Motors, der im kommenden Jahr einen Teil seiner Autoschlüssel mit der neuen Funktion ausstatten will. Beim Einsatz der neuen Technologie sind der Fantasie aber keine Grenzen gesetzt. So sollen Ringe, Kleider oder auch andere Alltagsdinge bald bezahlfähig werden. So will Designer Adam Selman Kleidung und Ringly Schmuck zum Portmonee-Ersatz machen. Mit von der Partie ist auch Trackr. Das Unternehmen hat einen Bluetooth-Sender entwickelt, mit dem Dinge per Smartphone lokalisiert lassen. So können auch alte Schlüssel oder weniger smarte Dinge für das Bezahlen aufgerüstet werden.

Das folgende Promo-Video zeigt eine Welt, in der alles möglich ist, das Bargeld aber ganz bestimmt in der Tasche bleibt:

Telekom rüstet Netz für Internet der Dinge

Damit Kühlschränke, Autos oder Mülltonnen überhaupt kommunizieren können, optimiert die Telekom gemeinsam mit dem Netzwerkausrüster Huawei ihr Mobilfunknetz für das Internet der Dinge. Weil Alltagsgegenstände nur wenige Daten senden und empfangen, muss das Netz sowohl auf Schmalspur und damit stromsparender (für IoT-Sensoren) als auch mit Highspeed (für Smartphones) funktionieren. Bei einem ersten Test wurde ein Parkleitsystem getestet. „Diese Lösung eignet sich besonders gut für kleine Terminals, die über lange Zeiträume hinweg geringe Datenmengen austauschen“, so David Wang, President von Huawei Wireless Network. Mit ersten kommerziellen Angeboten könnte schon ab Ende 2016 zu rechnen sein.
mastercard.comtelekom.com

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