Ericsson bringt das Internet der Dinge auf die Weinfelder Deutschlands.

von Fritz Ramisch am 20.Oktober 2015 in Apps, Mobile Technology, News

Internet der Dinge Landwirtschaft 2Vernetzter Wein: Ericsson bringt das Internet der Dinge aufs Feld. Was in den eigenen vier Wänden längst keine Besonderheit mehr ist, soll nun auch in der Landwirtschaft zum Einsatz kommen. Der Netzwerkausrüster startet mit deutschen Winzern einen Feldversuch an der Mosel, bei dem Spezial-Sensoren an den Weinstöcken die Bauern darüber informieren, wann die Weinernte fällig ist. Die Sensoren messen u.a. die Luft- und Bodenfeuchtigkeit, die Intensität der Sonnenstrahlung und liefern auch Infos zur Nährstoffsituation im Boden. Die Winzer haben so jederzeit die Wachstumsbedingungen im Blick und können auf etwaige Klimaveränderungen reagieren. Die Daten werden über ein lokales Netzwerk gesammelt und anschließend per Mobilfunk an eine cloudbasierte Softwareplattform weitergeleitet, die in Kooperation mit Intel, Telenor Connexion und dem Nürnberger Technologieunternehmen MyOmega System Technologies realisiert wurde. Die Weinbauern können auf die Daten via angeschlossener Smartphone-App von überall zugreifen. Zum Start des Projekts sind die vier deutschen Weinhersteller Clemens, Knebel, Franzen und Haart mit von der Partie. Die Vernetzung der Landwirtschaft ist auch an anderen Stellen bereits in vollem Gange. Wenn Ihnen z.B. in Bayern Kühe mit smarten Halsbändern begegnen, hat das seine Richtigkeit. Die Halsbänder können die Bewegung der Kühe messen und das Bewegungsprofil aufs Handy des Landwirts übertragen. Landwirte können dadurch feststellen, wann die Kuh brünstig ist. Auch Apps zur Analyse des Milchflusses oder digitale Temperaturregler sind im Einsatz. Das Beratungsunternehmen Roland Berger geht davon aus, dass bis 2020 das weltweite Marktvolumen für intelligent gesteuerte Landwirtschaft jährlich um 12 Prozent wächst.
ericsson.com

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