Infografik: Recherche am Smartphone, Kauf am PC.

von Christian Bach am 24.September 2015 in Mobile Commerce

Mobile Commerce: 18,2 Prozent der deutschen Online-Shopper fahren kaum noch den PC oder Laptop hoch, um online Produkte zu suchen oder zu kaufen, so die Studie „E-Commerce 2015 – Wie wir wirklich online einkaufen“ von ECC Köln und Otto. Die Befragung zeigt aber auch, dass mehr als jeder vierte Befragte zum Kauf vom Smartphone an den PC wechselt. Mobile dient demnach eher als Recherchetool. Jüngere Kunden begründen dies mit der schwierigen Bedienung, vor allem wegen zu kleiner Auswahlflächen oder umständlicher Dateneingabe. Ältere Befragte stören sich an der schlechten Lesbarkeit sowie an vermeintlichen Sicherheitsmängeln. „Grundsätzlich lassen sich Online-Shopper aber nicht mehr pauschal in ‚die Jungen‘ und ‚die Alten‘ aufteilen. Auch der Großteil der Silver Surfer ist mittlerweile mehrmals täglich online und kauft im Netz bei seinen Lieblingsshops. Unterschiede zwischen den Zielgruppen im Online-Shopping-Verhalten lassen sich erst bei genauerem Hinsehen erkennen, zum Beispiel in puncto Mobile Shopping oder in Bezug auf Warengruppen“, sagt Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln. Schaut man genauer hin, sieht man die Unterschiede zwischen den Generationen sehr deutlich: 100 Prozent der Online-Kunden unter 29 Jahren besitzen ein Smartphone. 21,6 Prozent kaufen mobil ein. Bei den Silver Surfern mit über 50 Jahren haben 60 Prozent ein Smartphone. Gerade einmal 4,4 Prozent kaufen mobil ein – ein Unterschied, der kaum zu übersehen ist.

Grafik_Wie wir wirklich online einkaufen


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