Bezahldienstleister Valuephone kündigt Endkunden-Apps an.

von Fritz Ramisch am 15.Januar 2015 in Apps, Mobile Banking & Payment, Mobile Couponing, Mobile Payment, News

valuephone smartwatchFokus auf Endkunden: Mit der Apple Watch verknüpfen viele Unternehmen große Hoffnungen – vor allem auch in Bezug auf das stationäre Einkaufserlebnis. Der Mobile-Payment-Dienstleister Valuephone hält ebenfalls große Stücke auf Smartwatches und will seine Bezahl- und Couponing-Lösungen auch für die Apple Watch verfügbar machen. Das Unternehmen, bislang vor allem für seine White-Label-Lösungen für mobiles Bezahlen bekannt, will künftig auch Produkte unter eigener Marke auf den Markt bringen. Valuephone will dieses Jahr diverse Endkunden-Apps starten und dadurch die Reichweite der eigenen Plattform ausbauen, wie Valuephone-Entwicklungsleiter Maik Klotz uns auf Nachfrage bestätigt hat. Damit schlägt der Bezahldienstleister einen völlig neuen Weg ein. Denn bisher fokussierte sich Valuephone komplett auf das B2B-Geschäft. Eine Einkaufslisten-App macht im 1. Quartal den Anfang. Eine Couponing-App mit händlerübergreifenden Angeboten soll folgen.

Der Gedanke dahinter ist simpel: Kunden, die sich bei der Valuephone-Bezahlplattform angemeldet und einen Account angelegt haben, können sich dann auch in der Bezahl-App bei Partnerunternehmen wie der Supermarktkette Netto Markendiscount einloggen. Das steigert die Reichweite und ist ein zusätzliches Verkaufsargument gegenüber Neukunden. Beide Apps sollen mit der voraussichtlich ab März verfügbaren Apple Watch kompatibel sein. Seit vergangenem Jahr unterstützt Valuephone auch die Smartwatch Pebble und testet mobiles Bezahlen mit der Samsung Galaxy Gear. Das Bezahlen über die Smartwatch funktioniert fast genauso wie über das Smartphone. Mobile Zahlungen werden durch eine ID, die auf dem Display der Smartwatch für die Dauer von 5 Minuten eingeblendet wird, an der Kasse autorisiert.

Bislang verhaltene Nachfrage nach Smartwatches

Die Nachfrage nach Smartwatches ist verglichen mit Smartphones und Tablets noch gering. Rund 540.000 Smartwatches sollen 2014 über deutsche Ladentische gegangen sein, schätzen das Centre of Retail Research und Samsung, selbst einer der führenden Smartwatch-Anbieter. Laut einer Gemeinschafts-Studie des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V., IAB Öster­reich und IAB Schweiz zur Digitalnutzung im deutschsprachigen Internetraum sollen bereits 14 Prozent der Deutschen und Schweizer und 10 Prozent der Österreicher schon einmal ein Wearable Device genutzt haben. Immerhin gut jeder Dritte kann sich die Nutzung von Smartwatch und Co zumindest rein theoretisch vorstellen.

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