Internet der Dinge: iHaus lässt den Wecker bei Stau früher klingeln.

von Fritz Ramisch am 25.November 2014 in App Business, Internet der Dinge, News

iHaus_und_iBeaconsInternet of Things: iHaus hat eine Plattform zur Verwaltung verschiedener internetfähiger Geräte gestartet. Über die iOS-App des gleichnamigen Startups aus dem bayrischen Unterföhring lassen sich zahlreiche Smart-Home-Anwendungen fernsteuern. Dazu zählen Beacon-Funksender, Leuchtmittel sowie Dienste für Verkehr und Wetter. Die App ist derzeit kostenlos für iOS verfügbar und erkennt automatisch IP-fähige Geräte im heimischen Netzwerk. Durch diverse Software-Bausteine sollen die Einsatzmöglichkeiten künftig sukzessive erweitert werden können. Die sogenannten „Linkits“ lassen sich nach einer kostenlosen Testphase kostenpflichtig nachrüsten. Nutzer, die die App bis Februar 2015 herunterladen, können sich die Nutzungsgebühr von 4,99 Euro jedoch sparen, verspricht das Unternehmen auf seiner Webseite. Damit erschließt sich auch das Geschäftsmodell des Startups. Künftig soll sich die App auch mit diversen Smart TVs und Mediaplayern koppeln lassen. Nutzer können individuelle Anwendungsszenarien programmieren und abspeichern. Die mit der App gekoppelten Geräte können zudem in Gruppen gespeichert und gesteuert werden. So könnten etwa Licht und Musik-Player miteinander verbunden oder das Klingeln des Weckers mit der Verkehrslage verknüpft werden. Auch eine Android-App soll in Kürze folgen. Laut der “Connected Life 2014″-Studie können bereits 16 Prozent der befragten Konsumenten in Deutschland bei sich zuhause Beleuchtung, Temperatur oder Soundsystem von unterwegs steuern. Insgesamt besitzen die Deutschen im Durchschnitt 4,9 digitale Endgräte. Doch die Digitalisierung des Alltags ruft auch Kritiker und Datenschützer auf den Plan. Smart Home ist bei Nutzern unerwünscht, glaubt etwa Bettina Streit, Chefin der Agentur Coeno. Streit beruft sich dabei auf Ergebnisse einer Studie, in dessen Rahmen Endverbraucher, die bereits Smart-Home-Komponenten nutzen, befragt wurden. Aus den Ergebnissen hat sie acht Thesen für die Wahrscheinlichkeit verschiedener Anwendungsszenarien formuliert.
internetworld.deitunes.apple.com

Wie die Nutzung der App bestenfalls aussehen kann, zeigt folgendes Video:

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