„Sinnvolle Werbung statt Banner“: Tape.tv erfindet sich einmal mehr neu.

von Fritz Ramisch am 22.Oktober 2014 in Apps, Mobile Media, News

tape.tv strukturiert sich um und gibt Megadeal mit Media-Ventures bekannt.Kleineres Team, neue Erlösexperimente: Tape.tv steht wieder einmal vor einem Umbau. Nachdem die Musikplattform bereits im Sommer letzten Jahres mit einem Media-Deal in Millionenhöhe, Mitarbeiterfluktuation und einer Änderung des Geschäftsmodells für Gesprächsstoff sorgte, wird beim Berliner Startup nun wieder einmal umdisponiert. Die Musikplattform ist mittlerweile auf 20 Mitarbeiter (davon 13 Entwickler) geschrumpft, auch die Gründer des übernommenen einstigen Hype-Startups Amen haben Tape.tv mittlerweile verlassen. Künftig sollen nur noch die Bereiche Produkt und Content ausgebaut werden. Das Berliner Unternehmen von Gründer Fritzsch hatte in den letzten Jahren die einst auf dem Desktop sehr erfolgreiche Plattform in Richtung Mobile transformiert. Dazu hatte Tape.tv unter anderem mit tape express eine App gestartet, die Musikvideos automatisch nacheinander abspielt, den Musikgeschmack der Nutzer erlernt und personalisierte Videoempfehlungen gibt. Durch die Übernahme der einst von Schauspieler und Investor Ashton Kutcher unterstützten und viel gelobten Bewertungsplattform Amen wollte Tape.tv seinen Musikdienst zu einer Social-TV-Plattform ausbauen. Nachdem die Amen-Gründer Felix Petersen und Florian Weber ein Entwicklerteam aufgebaut und die beiden Dienste miteinander verknüpft hatten, ist ihre Arbeit für Tape.tv nun beendet. „Der Deal mit Felix war immer: Sie bauen ein komplett neues Produkt, ein neues Backend, ein neues Frontend, besseres Mobile. Mit ihrer Hilfe haben wir ein sehr geiles, sehr internationales Tech-Team aufgebaut. Aber die beiden sind Gründer. Ich denke, sie werden wieder etwas eigenes machen“, kommentiert Conrad Fritzsch gegenüber Gründerszene den Weggang der Amen-Gründer. Nun soll mit einem kleineren Team und mit Fokus auf Content und Produkte vor allem durch „Tiefenintegration von Marken in Content und in die Plattform“ Geld in die Kassen gespült werden. Auf Bannerwerbung will Fritzsch künftig verzichten: „Wir schalten die Banner ab. Die bringen kein Geld und sehen scheiße aus.“
gruenderszene.de

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