ad:tech, Bundesnetzagentur, Numbrs.

von Fritz Ramisch am 02.April 2014 in Kurzmeldungen

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– M-EVENT –

ad:tech 2014: „Zwar ist die Basis einer zeitgemäßen Marketing-Kampagne weiterhin eine ausgeklügelte Technologie, für eine erfolgreiche Kundenansprache reicht sie jedoch bei weitem nicht mehr aus“, fasst Splicky-Mitgründer Sven Ruppert seine Eindrücke von der ad:tech in San Francisco zusammen. Die Advertising-Messe stand dieses Jahr ganz im Zeichen mobiler Werbung. Vor allem Programmatic Buying und Real-Time-Advertising waren sehr präsent. Die Branche sucht händeringend nach Lösungen glaubwürdiger zu werben – Influencer Marketing und Fan Engagement könnten dazu beitragen.
weiterlesen auf mobilbranche.de

– M-BUSINESS –

Bundesnetzagentur hofft durch die Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen Ende des Jahres auf Milliardeneinnahmen. Geplant sei eine Auktion im Dezember dieses Jahres, teilte die Netzagentur in einem Eckpunktepapier mit. Experten gehen davon aus, dass E-Plus und Telefónica durch den geplanten Zusammenschluss Frequenzen abgeben werden müssen, um Wettbewerbsbedenken der Kartellbehörden aus dem Weg zu räumen.
handelsblatt.com

Numbrs schließt großen Media-Deal mit SevenVentures ab: Die Schweizer Banking-App hat einen Media-for-Equity-Deal in unbekannter Höhe mit der Münchner TV-Gruppe abgeschlossen. Der Deal sieht u.a. eine TV-Kampagne auf den Sendern von ProSiebenSat.1 vor. Über die App der Schweizer können die Zugänge zu über 3.500 Banken gebündelt und Geldeingänge verwaltet werden.
gruenderszene.de

Tolino stellt neue Version seines E-Readers vor: Mit dem Tolino Vision nimmt die Allianz aus Buchhändlern und der Deutschen Telekom einmal mehr Amazon ins Visier. Ein Jahr nach dem Start ziehen die Bündnispartner eine positive Bilanz. Laut GfK kommt Tolino auf 12 Prozent Marktanteil hinter Amazons Kindle mit 43 Prozent. Insgesamt seien mittlerweile 1,2 Mio E-Books verfügbar.
welt.de

New York Times startet neue News-App NYT Now: Über die App sollen ausgewählte Inhalte für 8 Dollar monatlich smartphonegerecht aufbereitet werden. „Smartphone-Nutzung macht schon über 50 Prozent unserer Gesamtnutzung aus. Bei den Abonnenten gibt es eine starke Bereitschaft, für mobile Inhalte zu zahlen“, sagt „NYT“-Geschäftsführer Mark Thompson im Interview mit Spiegel Online. In der App experimentiert die US-Zeitung u.a. mit Native Advertising.
spiegel.de

Spotify gibt sich neuen Anstrich: Der Musikstreaming-Dienst hat sämtliche seiner Anwendungen im Flat-Design umgestaltet und mit neuen Funktionen ausgestattet. Mit einer verbesserten Browse-Funktion und einer zentralen Sammelstelle für sämtliche Playlists, Alben und Songs („Your Music“) will der Musikdienst vor allem auf dem Smartphone die User Experience verbessern.
t3n.de

Speedreading-App Spritz hat ein Software-Developer-Kit veröffentlicht, das es Entwicklern ermöglicht die Schnelllese-Technik in ihre eigenen Apps zu integrieren. Durch die Technik können angeblich bis zu 1.000 Wörter pro Minute leserlich auf dem Smartphone-Display angezeigt werden.
techcrunch.com

– M-NUMBER –

86 Prozent der mobilen Nutzungszeit geht für die App-Nutzung drauf. Das Mobile Web ist mit 14 Prozent Nutzungsanteil rückläufig, so aktuelle Zahlen des Analyseunternehmens Flurry.
techcrunch.com
– M-QUOTE –

„Ich denke, dass die Opt-In-Lösung (bei mobiler Werbung) den Respekt vor dem Nutzer zeigt. Ein Smartphone ist ein sehr persönliches Gerät. Wenn du Nutzer mit Werbung und Nachrichten bombardierst, wird das nicht als relevant sondern als störend empfunden.“

Michael Trepeta, CEO von Mobiquity Networks, hat gute Erfahrungen mit Opt-In-Lösungen bei mobilen Marketing-Kampagnen gemacht. 20 Prozent der Nutzer akzeptierten das Opt-In bei Film-Kampagnen, um die Trailer über ihr Smartphone abzurufen.
variety.com

– M-TRENDS –

Mobile Usability: Der Vermarkter OMS hat zehn Praxis-Tipps für eine optimale Mobile Usability, die auf der Studie „OMS Mobile Usability“ basieren, zusammengetragen. Demnach kommt es u.a. auf eine kompakte Navigation, Schnellzugriffe, Aktualität der Startseite und die Sichtbarkeit der Bedienelemente an.
internetworld.deoms.eu (Studie)

Programmatic Buying steht vor einem Akzeptanzproblem: Das „Chaos in der Supply-Chain“ und der „Mangel an Inventar- und Preistransparenz“ beim plattformbasierten Mediaeinkauf führten zu Verständnisproblemen und Vorbehalten, so Bob Liodice, CEO der Association of National Advertisers (ANA). Unter den aktiven Programmatic-Buying-Anwendern dominieren Online-Kanäle (77 Prozent) vor Social und Mobile (beide 36 Prozent).
adzine.de, adexchanger.com

Digitalwerbung lässt GWA-Agenturen hoffen: Laut Frühjahrsmonitor sind die Agentur-Umsätze in Deutschland 2013 um rund 5,3 Prozent gestiegen. Für dieses Jahr erwartet der Gesamtverband der Kommunikationsagenturen (GWA) eine Umsatzsteigerung von 7,4 Prozent. 42 Prozent der befragten Agenturchefs gehen davon aus, dass die Digitalumsätze die größten Steigerungen verzeichnen.
wuv.de

M-Commerce legt zu: Aktuellen Zahlen der E-Commerce-Plattform Custora Pulse zufolge legten die Verkäufe über Smartphones (von 5 auf 9 Prozent) und Tablets (von 8 auf 10 Prozent) in den USA im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich zu, während die des Online-Handels von 87 auf 81 Prozent sanken.
marketingpilgrim.com

Mobiler Suchanzeigenmarkt ist in den USA im letzten Jahr deutlich gewachsen. Laut eines aktuellen Reports von IgnitionOne gaben Marketer im 1. Quartal dieses Jahres 79 Prozent mehr für Tablet- und 107 Prozent mehr für Smartphone-Suchkampagnen aus als im Vorjahr. Insgesamt stiegen die Ausgaben für digitale Suchkampagnen um 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.
searchengineland.com, ignitionone.com (kostenloser Download nach Anmeldung)

Internet der Dinge: IT-Konzerne wie AT&T, Cisco, General Electric, Intel und IBM haben mit dem Industrial Internet Consortium (IIC) ein gemeinnütziges Forum für die Entwicklung des industriellen Internets gegründet. Dem Konsortium, dessen Ziel es ist Geschäftsprozesse enger mit der digitalen Welt zu verzahnen, können alle Unternehmen beitreten.
golem.deibusiness.de

– M-FUN –

Kinderzimmer statt Reichtum: App-Entwickler werden in den seltensten Fällen reich, der Zuckerberg-Effekt bleibt meist aus. Deshalb rät US-Professor Jerry Davis sich vom kurzen Ruhm nicht blenden zu lassen und das Kinderzimmer nach der Entwicklung einer erfolgreichen App nicht gleich als Gästezimmer freizugeben, geschweige denn die High School abzubrechen. Seine Message: Lernt was Anständiges!
hbr.org

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