Fit für Internationalisierung: iLiga heißt jetzt Onefootball und wird zum sozialen Netzwerk.

von Fritz Ramisch am 31.März 2014 in Apps, Mobile Startups, News

motain macht iLiga internationaler und sozialerInternationaler und sozialer: iLiga will sich als die App für Fußballfans rund um den Globus positionieren. Demnächst sollen neue Märkte außerhalb Europas vor allem Brasilien und Lateinamerika erobert werden, so iLiga-Gründer Lucas von Cranach gegenüber mobilbranche.de. Ein neuer, einheitlicher Name, neue Funktionen und eine Kooperation mit dem englischen Sport-Radiosender talkSport sollen dem Berliner Startup dabei helfen. Unter dem Slogan „One team – Onefootball“ sollen Nutzer die Fußball-App künftig als weltweite Plattform für den Austausch mit Fans bestimmter Fußballteams nutzen. User werden bei der Neuinstallation oder bei den kommenden Updates dazu aufgefordert ihren Lieblingsverein und ihre Nationalmannschaft auszuwählen. In einem Team-Stream werden dann alle relevanten Inhalte aus dem Netz – sprich RSS-Feeds, Tweets, Instagram-Bilder und offizielle Youtube-Videos – sowie Spielstände, Tabellen, und Nachrichten zum Lieblingsverein zusammengetragen und nach Relevanz geordnet. „Wir sind davon überzeugt, dass jeder Fußballfan einen Lieblingsverein hat. Dazu kommt natürlich noch die jeweilige Nationalmannschaft. Mit unserem neuen Team-Stream können die Nutzer ab sofort ihren Lieblingsteams folgen und sind so jederzeit und überall mit den für sie relevanten Informationen, Ergebnissen und Statistiken ihrer Mannschaft versorgt. Unser Ziel ist es, den Fußball und seine Emotionen zu den Fans zu bringen, maßgeschneidert und ganz egal, wo sie gerade sind“, so motain-Geschäftsführer Lucas von Cranach. Durch die Kooperation mit dem britischen Radiosenders talkSport können über die App zudem ab sofort live und on demand Radio-Inhalte – etwa die Liveübertragung von Premier-League-Spielen in verschiedenen Sprachen – verfolgt werden. Radiostreams könnten nur der Anfang sein. Derzeit werden Gespräche mit weiteren Partnern geführt, verriet von Cranach gegenüber mobilbranche.de. Die Partnerschaft mit talkSports zeige, dass man „nicht als Konkurrenz zu Gatekeepern und Rechteinhabern“ wahrgenommen werde. Durch Streamingangebote steigt zwangsläufig auch die mobile Verweildauer, so die Hoffnung von motain, dem Startup hinter der App. Ob motain an die veränderte App-Struktur angepasste neue mobile Werbeformate im Köcher hat, wollte das Startup allerdings nicht kommentieren. Dass die Neuausrichtung auch nach hinten losgehen kann, weiß auch von Cranach: „Wir riskieren sicherlich einige Nutzer.“ Gegenüber Gründerszene stellt von Cranach klar: „Fußball ist per se social – das muss auch die Plattform abbilden.“ Fest steht, dass Onefootball weiter durch Werbung monetarisiert wird. Die nächsten Meilensteine sind die WM und die neue Saison. „In diesem Zusammenhang wollen wir neue Märkte und Länder vor allem außerhalb Europas ‚erobern‘, z.B. Brasilien und Lateinamerika“, so von Cranach.
eigene Infos, gruenderszene.de

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