MWC 2014, YOC, AppMotion.

von Fritz Ramisch am 27.Februar 2014 in Kurzmeldungen

– M-EVENTBERICHT –

MWC 2014 geht am heutigen Donnerstag zu Ende – vier Tage voller Neuigkeiten und Präsentationen. Philipp von Roeder war vor Ort und hat für mobilbranche.de seine vielen Eindrücke zusammengefasst. Die Stars der weltweit größten Mobilfunkmesse waren zweifelsohne Wearables und M-Health-Anwendungen. Aber auch eine Parallel-Veranstaltung wusste zu gefallen.
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– M-INTERVIEW –

Qualitätsjournalismus mobil machen ist das Ziel von Denis Dilba und Georg Dahm von Fail Better Media. Die beiden Journalisten wollen mit „Substanz“ ein digitales Wissenschaftsmagazin herausgeben – einen Qualitätstitel fürs Tablet. „Unser wichtigster Kanal, das Tablet, steht eher für kurze Aufmerksamkeitsspannen. Wenn du auf diesem Medium Leseruhe erzeugen und die Leute an eine Geschichte fesseln willst, wirst du nichts mit Bildergalerien, Filmchen oder Animationsklamauk reißen“, sind sich die ehemaligen „Financial Times“-Redakteure sicher. „Auf dem Tablet wird aus dem ‚wo‘ ein ‚wann‘, eine ganz andere Dramaturgie“, so Dilba im mobilbranche.de-Interview.
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– M-BUSINESS –

YOC macht sich schuldenfrei: Durch einen Forderungsverzicht über 250.000 Euro mit dem Großteil seiner Gläubiger treibt der angeschlagene Mobile-Advertising-Spezialist die Restrukturierung voran. Mit Ausnahme der im Januar 2014 aufgenommenen Gesellschafterdarlehen, die immerhin 1,4 Mio Euro betragen, ist YOC damit schuldenfrei. Anfang des Jahres hatte YOC angekündigt sich künftig v.a. auf Real-Time-Bidding im Bereich Programmatic Selling und die Entwicklung eines wettbewerbstauglichen Produkts für Conversion-based Mobile-Performance-Advertising konzentrieren zu wollen.
finanzen.netmobilbranche.de (Hintergrund)

AppMotion hat für die Bücherhallen Hamburg eine iOS- und Android-App entwickelt, mit der Nutzer mobil recherchieren, ausleihen und Medien der Bibliothek vormerken können. Über einen integrierten ISBN-Scanner können Nutzer zudem herausfinden, ob Bücher, eMedien, CDs, Filme oder Games bei den Bücherhallen vorrätig sind.
buecherhallen.de

ProSiebenSat.1 übernimmt für eine unbekannte Summe den Online- und Mobile Games-Publisher Aeria Games Europe. Durch den Erwerb des in Berlin ansässigen Unternehmens rückt ProSiebenSat.1 Games mit 77 Mio Spielern und 39 Lizenzen „auf einen Schlag unter die Top-3-Publisher in Europa“ auf und macht „einen großen Sprung im Mobile Gaming, dem größten Wachstumstreiber der Branche“, so Digital-Vorstand Dr. Christian Wegner. Unterdessen gab der Medienkonzern einen Umsatzanstieg von 10,6 Prozent auf 2,6 Mrd Euro und einen Gewinn von 379,7 Mio Euro für das abgelaufene Jahr bekannt. Wachstumstreiber war einmal mehr Digital & Adjacent.
horizont.netfocus.de, dwdl.de (Bilanz)

Square hat mit Pickup eine neue Bestell-App für Restaurants gestartet. Über die App können Nutzer ihr Essen vorbestellen, bezahlen und es zu einem späteren Zeitpunkt abholen. Dadurch soll die Mittagspause effektiver ausgenutzt werden können. Ein Beta-Test läuft derzeit in den USA. Der Payment-Anbieter hat zudem Bookfresh, eine Software zur Terminplanung und -verwaltung für Unternehmen, für einen unbekannten Preis, übernommen.
locationinsider.deinternetworld.de (Pickup), thenextweb.com (Bookfresh)

PayPal will offenbar eine Art Betriebssystem für den Zahlungsverkehr entwickeln. Dadurch sollen 16-stellige Kontonummern obsolet werden. Mit dem kürzlich übernommenen Startup Braintree tüftelt der Bezahl-Dienstleister an Schnittstellen für Banken, die auch Transaktionen über digitale Dienste wie Uber oder Airbnb optimieren sollen.
venturebeat.com via gruenderszene.de

– M-NUMBER –

55 Prozent der Deutschen würden selbst dann nicht in einem stationären Laden per Smartphone oder Tablet bezahlen, wenn der Vorgang sicher wäre. Das ergab eine globale Umfrage des Marktforschers Nielsen. Demnach können sich nur 26 Prozent der Befragten vorstellen mobil zu bezahlen.
nielsen.com

– M-QUOTE –

„Denkbar sind digitale Assistenzsysteme, die aus der Beobachtung beispielsweise einer Anmeldung des Smartphones in einem anderen Land Lösungen bieten.“

SinnerSchrader-Chef Lars Finke glaubt an disruptive, smarte Versicherungsprodukte und geht davon aus, dass es künftig mehr kleine, leicht abschließbare Produkte, wie etwa Pay-as-you-go oder usage-basierte Versicherungsprodukte, geben wird.
ibusiness.de (Nach Anmeldung)

– Anzeige –
Mobile-Marketing-Seminar63 % der europäischen Unternehmen wollen dieses Jahr ihr Budget für Mobile Marketing erhöhen. Machen Sie sich oder Ihre Mitarbeiter zum Mobile-Marketing-Profi und nehmen Sie an unserem mobilbranche.de-Seminar „Mobile Marketing für Profis“ mit Florian Gmeinwieser am 13. März 2014 in Berlin teil!

– M-TRENDS –

Mobile Marketing spielt im Marketing-Mix vieler Unternehmen zwar mittlerweile eine Rolle, die Budgets werden aber nur zögerlich angehoben, wie eine Studie der Software & Industry Association zeigt. Demnach stieg die Zahl der Unternehmen, die eine mobile Strategie verfolgen, von 25 (2012) auf 37 Prozent im vergangenen Jahr. Nur 16 Prozent der befragten Entscheider internationaler Tech-Firmen wollen das Budget dieses Jahr erhöhen.
mediapost.com

Location-based Advertising zum Kampfpreis: Ab 99 Euro will Mobalo standortbasierte Werbung anbieten. Dadurch sollen „alle Unternehmen unabhängig von Budget und Größe in der Lage sein, relevante, lokale und moderne Werbung“ auszusenden. Unterstützt werden sämtliche Apps, die an Real-Time-Bidding angeschlossen sind und Standortdaten erheben. Im Interview mit Location Insider erzählt Mitgründer und Geschäftsführer des 2013 gegründeten Startups Tom Rauhe wie das Ganze funktionieren soll.
locationinsider.de

Messenger-Apps im Test: Die Stiftung Warentest hat aus gegebenem Anlass WhatsApp und alternative Kurznachrichtendienste unter die Lupe genommen und den Schweizer Dienst Threema für datenschutzttechnisch „unkritisch“ befunden. WhatsApp wird erwartungsgemäß als „sehr kritisch“ eingestuft. Auch die immer wieder als WhatsApp-Pendant empfohlene russische App Telegram ist datenschutzrechtlich nicht einwandfrei.
sueddeutsche.de

Mobile Web zugänglich machen: Die BBC Future Media hat Guidelines veröffentlicht, die anhand von HTML-, Android- und iOS-Techniken, Beispiele und Bewertungskriterien erklärt, wie Content über das Mobile Web bereitgestellt werden sollte.
bbc.co.uk via phpmagazin.de

T-Mobile macht sich mit steigenden Umsätzen, Kundenzahlen und Gewinnen hübsch für eine Übernahme. Die Muttergesellschaft Deutsche Telekom freut das. Tatsächlich entsteht dabei aber ein ganz anderer Eindruck, nämlich der eines Anbieters der zweiten Wahl, findet „WSJ“-Redakteur Spencer Jacab.
wsj.de

Mobile Betriebssysteme wie Ubuntu, Sailfish OS oder Firefox OS wollen Android und iOS Konkurrenz machen. Sie könnten von einem Trend profitieren, der sich aus China gen Westen verbreitet. Dort können Kunden ihre Smartphones in einen Laden bringen, wo diese geflasht und mit dem gewünschten Betriebssystem ausgestattet werden. Eine Launcher-App von Sailfish gibt es bereits. Die ersetzt Android durch das Jolla-Betriebssystem.
zeit.de

– M-UMFRAGE –

Mobile Apps: Der Softwareentwickler infoMantis will die Zahlungsbereitschaft bei mobilen Apps ermitteln. Die Befragung dazu soll Aufschluss darüber geben, unter welchen Bedingungen sich App-Nutzer für den Kauf einer Anwendung, eines In-App-Kaufs oder Abo-Modelle entscheiden würden.
surveymonkey.com

Bonusprogramme: Zu diesem Thema forscht Erich Süß im Rahmen seiner Promotion als externer Doktorand am Lehrstuhl für Marketingmanagement der Handelshochschule in Leipzig (HHL). Das Ausfüllen des Fragebogens dauert ca. 10 Minuten. Unter allen Teilnehmern wird im Frühling 2014 ein iPad Mini im Wert von ca. 300 Euro verlost.
unipark.de

– M-FUN –

Wenn Flugzeugbauer Smartphones entwickeln, kommt eine selbstzerstörende Blackbox heraus. Boeing will ein Smartphone mit dem Namen Black entwickeln, das sich selbst zerstört, wenn Unbefugte darauf zugreifen. Ob die Löschfunktion auch noch funktioniert, wenn die Batterie leer ist allerdings nicht sicher.
spiegel.de

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