Parce, Vodafone, Commission Junction.

von Fritz Ramisch am 18.Februar 2014 in Kurzmeldungen

– M-INTERVIEW –

Smart Home: „Die nächste Generation wird kaum noch ein Gerät von Hand betätigen“, ist sich Parce-Mitgründer Eugen Pflüger sicher und meint damit die Vernetzung und die zentrale Steuerung sämtlicher Haushalts- und Elektrogeräte über ein Mobilgerät. Smart Home eben. Parce ist eine smarte Steckdose, die Stromfresser entlarvt, und die Daten auf das Mobilgerät des Nutzers überträgt. Über eine App können Nutzer sehen, wann und welche Geräte am meisten Strom verbrauchen und diese entsprechend abschalten. Bis zu 150 Euro sollen sich so im Jahr sparen lassen, verspricht das Münchner Startup.
weiterlesen auf mobilbranche.de

– M-BUSINESS –

Vodafone hat in Spanien Beschwerde bei der Wettbewerbsbehörde gegen Telefónica eingereicht: Der spanische Mobilfunkanbieter missbrauche seine Marktposition, um den Wettbewerb bei Telefon-, Internet- und Fernseh-Angeboten gering zu halten. Durch eine Vereinbarung mit dem spanischen Telekom-Provider Jazztel versuche Telefónica sich Vorteile bei der Verteilung des Glasfasernetzes zu sichern, so der Vorwurf.
handelsblatt.com

Commission Junction hat eine neue App-Tracking-Lösung vorgestellt: Das Tool des Affiliate-Netzwerks geht unter dem Namen CJ Mobilized an den Start und soll sowohl Ereignisse innerhalb einer App als auch App-Downloads und In-App-Tracking ermöglichen.
marketing-boerse.de

M2M-Übernahme: Das US-Unternehmen Wyless kauft den niederländischen Anbieter von M2M/IOT-Lösungen Aspider M2M. „Die intelligenten Netzwerklösungen von ASPIDER ermöglichen es Wyless außerdem, kleine und mittlere Unternehmen weltweit durch ein Prepaid-Modell zu unterstützen, das dem von Google ähnelt“, so Wyless-CEO Dan McDuffie zur Übernahme.
presseportal.de

Smartwatch-Hersteller Basis ist auf der Suche nach einem Käufer. In Frage kommen offenbar sowohl Apple als auch Google. Beide Unternehmen führen derzeit Gespräche mit dem US-Startup, das unter anderem eine Fitness-Smartwatch entwickelt hat. Der Wert wird auf 100 Mio Dollar geschätzt.
techcrunch.com

Spotify bereitet offenbar Börsengang vor: Darauf soll die Stellenausschreibung des Musikstreaming-Dienstes für einen Finanzexperten in den USA hindeuten. Das zumindest ist für die Nachrichtenagentur Reuters Indiz genug für einen bevorstehenden Börsengang in New York.
reuters.comnetzwertig.com

Microsoft will seine Suchmaschine Bing bald auch um Sitelinks bei der mobilen Suche erweitern. Durch das neue Feature können Werbetreibende ihre Kampagnen um bis zu 10 mobile Sitelinks erweitern. In der kommenden Woche machen die USA und Großbritannien den Anfang, später sollen Deutschland und Frankreich folgen.
adzine.de

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– M-PEOPLE –

Marco Struck ist bereits seit Januar CTO bei der Full-Service-Agentur Cellular. +++ Daniel Fitzpatrick ist ab sofort neuer Head of Frontend und Mobile Development bei der Frankfurter Digitalagentur Triplesense. +++ Justine Figura wird interimsmäßig die Unternehmenskommunikation bei LG Electronics leiten. Sie löst, den nach drei Jahren aus dem Amt scheidenden, Michael Wilmes ab.
cellular.de (Struck), adzine.de (Fitzpatrick), presse.lge.de (Figura)

– M-NUMBER –

94 Prozent der Europäer schränken die Online-Nutzung wegen der im Ausland immer noch anfallenden und teuren Roaming-Kosten ein, so eine EU-Befragung von 28.000 Europäern. Mobilfunkbetreibern entginge dadurch ein rund 300 Mio Nutzer umfassender Markt. EU-Kommissarin Neelie Kroes sieht sich durch die neuesten Zahlen in ihrem Vorhaben, die Roaminggebühren in Europa abzuschaffen, bestärkt.
ec.europa.eu via heise.de

– M-QUOTE –

„Spätestens nach dem Launch der Version 2.0 war klar: Die Zahlen waren richtig, richtig schlecht. Das Wachstum war okay, aber das User-Engagement war verglichen mit unseren Erwartungen viel zu schwach. Wir wollten ein Category Leader sein, so wie Dropbox, Evernote oder Wunderlist. Wir wollten einen Markt deutlich verändern. Die Entscheidung fiel dann am Schluss sehr schnell.“

Doo-Gründer Frank Thelen über den Entschluss die Dokumenten-App Doo einzustellen.
gruenderszene.de

– M-TRENDS –

Mobile Datendienste sollen dieses Jahr in Deutschland ein Umsatzvolumen von 9,6 Mrd Euro erreichen, prognostiziert Bitkom. Das sind 5,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Umsätze mit mobiler Telefonie sinken trotz Anstieg der Gesprächsminuten um 6 Prozent auf 10,9 Mrd Euro. Seit 2010 ist der Markt für Mobiltelefonie um 3,4 Mrd Euro geschrumpft. Mobile Datenkommunikation werde in den nächsten Jahren an der mobilen Telefonie vorbeiziehen, sagt Vodafone-CEO Jens Schulte-Bockum voraus.
bitkom.org

Google Play Store in Deutschland und Spanien hat Apples App Store in Sachen Umsatz schneller überholt als gedacht, so eine Analyse des US-Marktforschers Newzoo. Speziell der Umsatz mit Mobile Games explodierte im Januar förmlich: Demnach gaben Spieler im Januar rund 300 Mio Dollar mehr aus als noch sechs Monate zuvor.
newzoo.com via newsslash.com

Telefónica sucht für den durch die E-Plus-Übernahme entstehenden Mobilfunkriesen einen Chef. E-Plus-CEO Thorsten Dirks werden nach Abgang des O2-Chefs René Schuster die besten Chancen zugerechnet. Doch Dirks‘ Strategie Kundenwachstum auf Kosten der Marge zu generieren stößt auf Kritik und könnte ihm letztlich den Platz an der Sonne verhageln, glaubt Astrid Meier von manager magazin online.
manager-magazin.de

VDSL Vectoring bietet Einsparpotenziale gegenüber dem Glasfaserausbau von bis zu 2.100 Euro pro Kunde. Ein flächendeckendes VDSL Vectoring-Netz würde in Deutschland rund 17 Mrd Euro kosten, so Modellrechnungen des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK). Langfristig zukunftssicher sollen aber nur reine Glasfaseranschlussnetze sein.
crn.depresseportal.de

Display-Ads sind nur unzureichend durch Klickzahlen zu messen, denn Nutzer besuchen Content-Seiten, um darauf zu verweilen und Inhalte zu konsumieren und nicht um wegzuklicken, so eines der Ergebnisse des Display Play-by-Play-Whitepaper von Quantcast. Wer seine Display-Kampagne auf Klicks optimiere, erhalte zwar mehr Klicks, doch das Risiko die falsche Zielgruppe zu erreichen und der Streuverlust sind enorm.
quantcost.com

Multichannel funktioniert prächtig: Einer Deloitte-Studie im Auftrag von eBay zufolge werden 95 Prozent der Online-Umsätze von Multichannel-Händlern zusätzlich zum stationären Geschäft erwirtschaftet. Mobilgeräte spielen dabei eine Schlüsselrolle: Rund jeder Zweite sucht mobil nach Rabatten, Geschäften oder prüft Lagerbestände. Jeder Vierte vergleicht Preise direkt im Laden oder scannt Barcodes, um Zusatzinfos abzurufen.
zukunftdeshandels.de

TV-Apps sollen bis 2018 weltweit auf rund 1,29 Mrd Smartphones installiert sein, schätzt der US-Marktforscher Parks Associates. Schon jetzt nutzen 55 Prozent der Smartphone- und 61 Prozent der Tablet-Nutzer in den USA entsprechende Apps.
parksassociates.com

Mobile Health ist der Hype der Stunde. Ein Wachstumsmarkt, keine Frage. Doch wird Apple wirklich Herzinfarkte voraussagen oder andere Anbieter Gelähmte wieder gehen lassen können? Vielleicht. Doch auf die Anbieter kommen neben der technischen Zuverlässigkeit der Anwendungen noch ganze andere Herausforderungen zu. Allen voran der Datenschutz.
sueddeutsche.de 

– M-QUOTE –

„Im Gegensatz zu einem Eins-zu-eins-Gespräch via Telefon findet ein großer Teil von Social Service auf Facebook, Twitter und Co. öffentlich statt – also One-to-many-, bzw. eine Many-to-many-Kommunikation. Man muss jedoch davon Abstand nehmen, dass man Social Media-Kanäle – vor allem aus Unternehmen – sinnvoll und zielführend nutzen beziehungsweise einsetzen kann, ohne dabei Kosten zu generieren.“

Eva Balashazy von Telefónica Germany über die Potenziale des Social Customer Service. O2 hat einen virtuellen Kunden-Shop auf Facebook und ist damit Vorreiter in Sachen Kundenservice in sozialen Netzwerken.
internetworld.de

– M-KLICKTIPP –

Tweef wegen Wiwo-Artikel über Berliner Startup-Szene: Ein letzte Woche erschienener Wiwo-Artikel nimmt die Berliner Gründerszene ins Visier. Das Fazit: Der Boom ist vorbei, ohne Risikokapital sind deutsche Startups nicht konkurrenzfähig zum Silicon Valley. Jetzt wehren sich die Protagonisten des Artikels.
gruenderszene.de, wiwo.de (Hintergrund)

– M-FUN –

Siri macht nicht was es soll: Vier iPhone-Nutzer sind sauer, weil der Apple-Sprachassistent Siri im Alltag nicht einwandfrei funktioniert – ganz im Gegensatz zum Werbeversprechen. Eine Sammelklage der vier Stinkstiefel wurde jetzt von einem US-Gericht abgewiesen. Siri darf weiter Fehler machen.
zdnet.de

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