Philips, Organize.me, n-tv.

von Fritz Ramisch am 19.Februar 2014 in Kurzmeldungen

– M-BUSINESS –

Philips stellt lichtbasiertes Supermarkt-Navi vor: Der niederländische Elektronikkonzern will Kunden mithilfe von LED-Lichtimpulsen und einer Smartphone-App durch Supermärkte navigieren und die günstigste Route zu den gewünschten Waren auf dem Einkaufszettel ermitteln. Die Technologie dahinter basiert auf Visible Light Communication (VLC) und ermöglicht auch das Versenden von Push-Nachrichten, Coupons und Gutscheinen im Laden.
locationinsider.de

Organize.me will Doo-Nachfolge antreten: Nur wenige Tage nach dem Aus der Dokumenten-App von Frank Thelen, schickt sich unter dem Dach von Tomorrow Focus ein neues Lean Startup mit der gleichen Idee an, das papierlose Büro auf den Weg zu bringen. Der smarte Cloudspeicher ist „dabei nicht mehr als ein aufgebohrter Dokumentenspeicher, der einige elektronische Dienste integriert“, resümiert Jürgen Vielmeier auf netzwertig.com.
netzwertig.com, organize.me, huffingtonpost.com (Hintergrund zur Gründung)

n-tv will laut „Handelsblatt“ noch in diesem Monat eine kostenpflichtige Nachrichten-App starten. Die für iOS und Android verfügbare App soll 99 Cent monatlich kosten und werbefrei sein.
digitalfernsehen.de, „Handelsblatt“, S. 19

King geht an die Börse: Der Entwickler des populären Mobile Games „Candy Crush“ hat den Börsengang angemeldet und soll an der New York Stock Exchange gehandelt werden. Aus den Dokumenten für die Börsenaufsichtsbehörde geht hervor, dass King im vergangenen Jahr einen Umsatz von 1,88 Mrd und einen Gewinn von 568 Mio Dollar erwirtschaftet hat. Der wird zu rund 70 Prozent durch das eben so erfolgreiche „Candy Crush“ erwirtschaftet, warnt Business Insider.
recode.net, businessinsider.com, newsslash.com

Bitstrips bekommt Finanzspritze in Höhe von 15 Mio Dollar: Die App, die es Nutzern ermöglicht aktuelle Geschehnisse im Comic-Format zu veröffentlichen, hat u.a. von VC-Firma Kleiner Perkins Caufield & Byers eine Millionenspritze erhalten. Bitstrips, ein erst 2013 gegründetes kanadisches Startup, ist vor allem auf Facebook beliebt und soll eigenen Angaben zufolge mittlerweile über 30 Mio Nutzer haben.
techcrunch.com

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iw-agnitas-2014AGNITAS auf der Internet World 2014: Am 25. und 26. Februar zeigen wir Ihnen die Möglichkeiten, die E-Mail-Marketing-Automation bietet, und welche Vorteile sich aus der automatisierten Kundenansprache ergeben. Holen Sie sich neue Impulse für Ihr Unternehmen und setzen Sie diese mit dem E-Marketing Manager einfach in die Tat um. Besuchen Sie uns

– M-PEOPLE –

Peter Magnusson wird neuer Vice President of Engineering bei Snapchat. Magnusson war bisher Entwicklungsleiter bei Google. +++ Andrea Ritzerfeld ist neue CMO beim iPad-Kassenanbieter orderbird. Ritzerfeld war zuvor Marketingchefin beim Sprach-Lern-Portal Babbel.com.
wsj.com (Magnusson), horizont.net (Ritzerfeld)‏

– M-NUMBER –

50,8 Prozent der befragten Konsumenten einer aktuellen ECC-Studie wünschen sich Kundenkarten-Apps mit Coupons von stationären Händlern. Bei den Cross-Channel-Services ganz vorn liegt aber der Wunsch Online-Verfügbarkeitschecks (69,9 %) durchzuführen und über kostenfreies Wlan im Laden (69,8 %) zu verfügen.
pressebox.deifhkoeln.de (kostenpflichtige Studie)

– M-QUOTE –

„Die Menge an Daten, die man für Dienstleistungen einsetzen kann, ist schier unglaublich.“

Yahoo-Chefin Marissa Mayer will sich zukünftig auf die mobile Kontext-Suche und deren Vermarktung konzentrieren, ohne dabei den Microsoft-Deal zur Nutzung der Suchmaschine Bing zu verletzen. Unter den Namen „Fast Break“ und „Curveball“ sollen firmenintern bereits zwei entsprechende Initiativen gestartet worden sein.
recode.net via internetworld.de

– M-INFOGRAFIK –

Mobile-Marketing-Budgets sollen unabhängig von der Kundenakquise (63 Prozent) oder Retention (60 Prozent) in diesem Jahr steigen. Nur Content Marketing (74 Prozent) und SEO (63 Prozent) haben höhere Prioritäten. Der Marketing Report 2014 von E-Consultancy und Responsys schlüsselt auf, in welchen Marketing-Disziplinen die Budgets in diesem Jahr steigen bzw. sinken. Dazu wurden zwischen Dezember 2013 und Januar 2014 rund 600 größtenteils britische Unternehmen hinsichtlich ihrer Marketing-Budgets und Erfolgsmessung der Marketing-Kampagnen befragt.
weiterlesen auf mobilbranche.de

– M-TRENDS –

BYOD ermöglicht es auch die E-Mail des Chefs am Sonntagmorgen zu lesen und zu beantworten. Deutsche Konzerne kämpfen nun verstärkt gegen die Erreichbarkeit nach Dienstschluss an. So rechnet BMW z.B. Dienstmails nach Feierabend aufs Stundenkonto an, Daimler löscht E-Mails, die während des Urlaubs eintreffen. Doch bei vielen Unternehmen gehört die Erreichbarkeit 24/7 zur Karriere – eine gesetzliche Grauzone.
spiegel.de

Yapital schwingt sich zum ernstzunehmenden PayPal-Konkurrenten auf, meint Journalist und Berater Dirk Elsner. Zwar sei der Dienst keineswegs ein Schnäppchen für Einzelhändler, doch große Ketten dürften kräftige Rabatte rausschlagen können. Das müsste die Verbreitung, vor allem im Hinblick auf die Fragmentierung des Mobile-Payment-Markts, in diesem Jahr deutlich vorantreiben, glaubt Elsner. Erst heute hat Elektronikhändler Gravis bekanntgegeben, Yapital im 2. Halbjahr als neue Bezahlmethode zu integrieren.
cfoworld.de, yapital.info (PM)

Mobilgeräte sind bei größeren Unternehmen ab 5 Mitarbeitern der deutschen Kultur- und Kreativwirtschaft der Wachstumstreiber. 75,3 Prozent dieser Unternehmen setzen Mobilgeräte ein. Der Anteil kleinerer Unternehmen lag 2012 lediglich bei 54,4 Prozent. Apps und mobile Services kommen bei 34,7 Prozent der Kleinstunternehmen und bei 59,3 Prozent größerer Unternehmen zum Einsatz, so der aktuelle Bericht des Bundeswirtschaftsministeriums.
kultur-kreativ-wirtschaft.de (S. 7 bis 8)

Location-based Advertising: Fünf Fragen sollten sich Werbetreibende im Hinblick auf standortbasierte mobile Werbung laut Ryan Golden, Chef des LBS-Spezialisten Moasis Global, stellen. Demnach ist die Art der Durchführung von A/B Tests ebenso wichtig wie die Größe des Geotargeting-Radius‘ und die Frage welche Daten erfasst werden sollen.
mediapost.com

Mobile Verweildauer bei sozialen Netzwerken enorm: 7 Stunden 43 Minuten verweilen Facebook-Nutzer durchschnittlich im Monat in den offiziellen Facebook-Apps. Damit liegt das soziale Netzwerk laut Digital Consumer Report von Nielsen deutlich vor Instagram (3:40), Twitter (3:07), Pinterest (1:39) und Google + (0:11). Futurebiz hat die wesentlichsten Zahlen, die sich auf die US-Nutzung beziehen, zusammengetragen.
nielsen.com, futurebiz.de

Mobile-Payment-Vergleich: Die Vergleichsplattform kreditkarte.net liefert Infos, Hintergründe und Gebühren von 9 mobilen Bezahllösungen, darunter COIN, go4q, Google Wallet, kesh, mpass, paij, PayPal, Targobank Bezahlchip und Yapital. Die vorgestellten mPayment-Lösungen sollen einen Querschnitt aller relevanter Ansätze – von NFC-Chip über separate Hardware-Devices bis zum Software-System per App für iPhone oder Android – bieten.
kreditkarte.net

– M-QUOTE –

„In einer Szene, die bisher nur das Gefühl kannte bejubelt zu werden, hat die „WiWo“ aktuell offenbar einen wunden Punkt getroffen. Oder provokanter ausgedrückt: Nur getroffene Hunde bellen auch.“

„WiWo“-Redakteur Michael Kroker, der mit seiner Story zur Startup-Szene in Deutschland eine Lawine an Reaktionen losgetreten hat, wehrt sich gegen den Vorwurf nicht ausgewogen zu berichten. Journalismus hieße eben nicht “wohlwollende Begleitung”, sondern auch auf Negativ-Aspekte innerhalb der Startup-Szene hinzuweisen.
blog.wiwo.de

– M-KLICKTIPP –

Mobile Trends: eMarketer hat in seinem „Key Digital Trends for 2014“-Report verschiedene und mehr oder weniger nützliche Studien und Trends zusammengeschmissen und einen guten Überblick über die digitalen Trendthemen für dieses Jahr zusammengestellt. Demnach sollen die Ausgaben für mobile Werbung 2014 um 50 Prozent ansteigen, was besonders durch den wachsenden Real-Time-Bidding-Markt begünstigt wird.
emarketer.com

– M-VIDEO –

Huawei macht in einem Werbespots anlässlich des bevorstehenden Mobile World Congress‘ seine Ambitionen deutlich. Darin gibt der chinesische Handybauer einen Preview auf die neuen Produkte, die dort vorgestellt werden sollen – nicht ohne einen Seitenhieb auf Apple und Samsung.
youtube.com

– M-FUN –

Mobile Eingreiftruppe: Die schwedische Polizei ist up to date, nutzt Smartphones und sogar WhatsApp, um sich bei der Ermittlungsarbeit auf dem Laufenden zu halten. Datenschutzbedenken? Ach, iwo. Besonders delikat: Es scheint für die WhatsApp-Ermittlungsgruppe sogar eine Wildcard zu geben. Wie sonst ist es zu erklären, dass versehentlich ein Außenstehender der Gruppe hinzugefügt wurde.
derstandard.at

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