E-Plus, Vodafone, Springer.

von Fritz Ramisch am 06.Februar 2014 in Kurzmeldungen

– M-BUSINESS –

E-Plus setzt auf Content Marketing: Mit Curved hat der Mobilfunkanbieter gemeinsam mit der Hamburger SinnerSchrader Content GmbH ein neues Tech-Portal für die Generation „Mobile“ aus dem Boden gestampft. Der responsive News-Dienst erinnert an US-Plattformen wie The Verge und Mashable, soll sich aber zum Teil auch aus externer Werbung finanzieren.
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Vodafone erneut mit Umsatzeinbruch: Der britische Mobilfunker hat im abgelaufenen Quartal erneut weniger verdient: Der Service-Umsatz sinkt um 8 Prozent auf 2,44 Mrd Euro. Angaben zum Gewinn machte der Konzern nicht, doch nach zwei rückläufigen Quartalen ist auch hier ein Rückgang wahrscheinlich. Die Investitionen in den Netzausbau wirkten sich zumindest auf die Zahl der Vertragskunden positiv aus – die stieg um 123.000.
handelsblatt.com

Springer launcht Shopping-App Shopnow. Über die App können Kunden via iBeacon für das Betreten ausgewählter Geschäfte (u.a. Deichmann) in Berlin und Hamburg mit Bonus-Punkten belohnt werden und diese gegen Prämien eintauschen. Das Pilotprojekt soll zunächst drei Monate getestet werden und im Anschluss „in die nationale Verbreitung gehen“, wie Shopnow-Geschäftsführer Oliver Diekmann mitteilte. Shopnow ist dem Brutkasten des Springer-Accelerators Ideas Ventures entschlüpft.
gruenderszene.dewuv.de

FlixBus startet eigene Fernbus-App für iOS und Android: Über die App der Münchner Fernbuslinie können Nutzer ihre Tickets mobil buchen und aktuelle Reiseinfos abrufen. Über den Haltestellenfinder ist zudem ein Umgebungsplan verfügbar. FlixBus ist eine Beteiligung der Daimler Mobility Services GmbH.
flixbus.de

Twitter zwitschert langsamer: Zwar verdoppelte der Kurznachrichtendienst seine Werbeumsätze binnen eines Jahres auf 665 Mio Dollar, doch die Nutzerzahlen stagnierten im 4. Quartal und wuchsen gerade einmal um 3,8 Prozent im Vergleich zum 3.Quartal. Selbst die Steigerung der mobilen Nutzung und mobiler Werbeumsätze löste bei Anlegern keine Freudensprünge aus. Der Verlust von 645 Mio Dollar ließ die Twitter-Aktie einbrechen.
wsj.comnytimes.comhandelsblatt.com

Apple soll 1,57 Mrd Euro Schadenersatz zahlen: Der Patentrechteverwalter IPCom verklagt den US-Konzern für die unrechtmäßige Nutzung des Mobilfunkpatents #100A, das es Handy-Besitzern ermöglicht Notrufe auch bei schwachem Netz abzusetzen. 2007 hatte das Münchner Unternehmen rund 1.000 Patente von Bosch erworben, die auch von anderen Handyherstellern genutzt werden.
meedia.detheverge.com

Amazon integriert den Produktbild-Erkennungsdienst Flow in seine App. Über die iOS-App sollen Nutzer in den USA Produkte über die Smartphone-Kamera scannen und direkt bestellen können. Amazon selbst hat auch eingekauft: Und zwar den US-Spieleentwickler Double Helix. Damit untermauert der Webriese seine Pläne verstärkt im Spielebereich mitmischen zu wollen.
locationsinsider.de, techcrunch.com (Double Helix)

– M-PEOPLE –

Susan Wojcicki, bislang bei Google für die Werbesparte verantwortlich, wird neue YouTube-Chefin.
nytimes.comwiwo.de

– M-NUMBER –

Nur 11 Prozent der Befragten einer PwC-Studie zum Thema Mobile Shopping würden über die App eines Händlers mobil bezahlen. 37 Prozent nutzen ihr Smartphone wegen Sicherheitsbedenken überhaupt nicht zum Shoppen. Jeder vierte Online-Käufer kauft mittlerweile auch über Mobilgeräte ein.
presseportal.de

– M-QUOTE –

„Mobile Advertising ist mehr als ein ‚Add-on‘ fürs Restbudget. Die Möglichkeiten von Mobile Advertising sind von vielen Marken noch immer nicht komplett erkannt worden, vor allem auch das Potential von Location-based Advertising.“

Florian Gmeinwieser, Geschäftsführer von Plan.Net, ist davon überzeugt, dass Mobile ähnlich wie Online auf kurz oder lang als Massenmedium anerkannt wird und damit auch der Stellenwert mobiler Werbung steigt.
netzpiloten.de

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– M-TRENDS –

Gehaltsreport 2014: Die Telekommunikationsbranche gehört 2014 mit einem Durchschnittseinkommen von 54.657 Euro zu den Top-Branchen. Am meisten lässt sich in Hessen, Baden-Württemberg und Bayern verdienen. Software- und Web-Entwickler können mit einem schulischen Abschluss rund 44.000, mit akademischem Abschluss rund 50.000 Euro verdienen, im Marketing & Kommunikation zwischen 40.000 und 45.000 Euro.
stepstone.de (kostenloser Download)

App-Economy soll bis 2016 ein Marktvolumen von 143 Mrd Dollar erreichen: 60 Prozent der App-Entwickler verdienen allerdings weniger als 500 Dollar pro Monat mit ihrer App. Das geht aus dem „Developer Economics State of the Nation Report“ von Vision Mobile hervor. Demnach ist Contract-Development das beliebteste Erlösmodell bei 56 Prozent der App-Entwickler, 26 Prozent entwickeln auf Kommission.
developereconomics.com

Apple hat seinen Affiliatepartner für App Stores und iTunes gewechselt: Künftig sollen Webseiten-Betreiber in Europa und Südamerika die Performance Horizon Group statt Tradedoubler nutzen, um mit der Verlinkung auf Apple-Inhalte Geld zu verdienen. Affiliate-Partner müssen sich einen neuen Account bei PHG einrichten. Stichtag dafür ist der 31. März 2014.
performancehorizon.com (Affiliate-Registrierung), heise.de

App-Entwickler wollen 2014 mehr iOS-Anwendungen programmieren: Ihr Anteil soll weltweit von 67 auf 78 Prozent anwachsen, so die Studie „State of the Apps Industry Snapshot 2014“ von Millennial Media. Der Android-Anteil soll demnach nur leicht auf knapp über 80 Prozent wachsen. Thematisch werden sich die meisten Apps weiterhin auf Games (ca. 24 Prozent) konzentrieren.
millennialmedia.com

Instaradio startet Android-App: Das kanadische Startup aus Toronto schickt sich an das SoundCloud für Hobby-Radiomoderatoren zu werden. Es ermöglicht Nutzern Audiobotschaften in Echtzeit zu teilen. Bereits Ende letzten Jahres erschien die iOS-App, die nun noch einmal überarbeitet wurde.
techcrunch.complay.google.com

– M-FUN –

Sex sends: Einer Studie des Sicherheitsexperten McAfee zufolge versenden 44 Prozent der Befragten mobile Sexnachrichten. Größtenteils an den/die Freund(in) aber auch an Internetbekanntschaften. Bei Ehepartnern ist entweder der Ofen aus oder sie bevorzugen das reale Liebesspiel – nur ein Viertel der Eheleute schickt sich schmutzige Nachrichten zu.
mcafee.com

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