Xing, Startup Institute, Tradedoubler.

von Fritz Ramisch am 14.Januar 2014 in Kurzmeldungen

– M-BUSINESS –

Xing veröffentlicht Event-App: Das Karriere-Netzwerk hat im Rahmen einer großangelegten Mobile-Offensive eine App gestartet, die Veranstaltungen empfiehlt und die Vernetzung mit den Teilnehmern erleichtert. Mit Hilfe der App können Nutzer schon im Vorhinein einer Veranstaltung sehen, wer teilnimmt und ob sich das Kommen lohnt. Auf Basis der eigenen Interessen erhalten Nutzer der iOS-App zudem Event-Empfehlungen oder können selbst Veranstaltungen vorschlagen. Damit schießt Xing eine Lücke, die bereits mehrere App-Anbieter, darunter Mapp2Biz, bereits geschlossen haben.
heise.den24.deblog.xing.commobilbranche.de (Mapp2Biz)

Startup Institute kommt nach Berlin: Der US-Inkubator will ab Mai auch deutschen Nachwuchs in seiner Startup-Schmiede fördern. Dazu startet das Institut, das bislang Niederlassungen in Boston, New York und Chicago hat, in Berlin Mitte am Hackeschen Markt einen neuen Campus. Interessierte können sich ab heute für das achtwöchige Förderprogramm bewerben.
gruenderszene.de

Tradedoubler zieht sich aus dem Display-Advertising zurück und entlässt europaweit 20 Prozent seiner Belegschaft. Die internationale Performance-Marketing-Agentur strukturiert sich um und schließt Büros in Dänemark und Finnland. Der Umstrukturierung fallen in der Deutschland-Dependance in München 5 der 40 Mitarbeiter zum Opfer. Auch Deutschlandchef Stefan Boos hat das Unternehmen verlassen. Ihn soll Matthias Stadelmeyer ersetzen. Eine Anleihe in Höhe von 30 Mio Dollar soll Übernahmen im Performance-Advertising ermöglichen und die Neuausrichtung erleichtern.
internetworld.de

Quandoo bekommt Kapitalspritze in Höhe von 8 Mio Dollar: Die 2012 von den Ex-Groupon-Managern Philipp Magin und Daniel Glasner gegründete Reservierungsplattform will zu „Europas führender Local-Commerce-Plattform“ werden. Dazu hat Quandoo eine Serie-B-Finanzierungsrunde mit DN Capital und Holtzbrinck Ventures abgeschlossen.
gruenderszene.de, locationinsider.de

Google verleibt sich Nest Labs, einen Hersteller von internetfähigen Thermostaten und Brandmeldern, ein. 3,2 Mrd Dollar ist dem Webriesen das vor zwei Jahren von Steve Jobs‘ Weggefährten Tony Fadell gegründete US-Startup wert. Die Übernahme unterstreicht die Ambitionen des Suchmaschinengiganten im Smart-Home-Sektor Fuß zu fassen.
nytimes.comtechcrunch.comtheverge.commashable.com, netzwertig.com (mit Hintergrund)

O2 Wallet soll in Großbritannien nur 18 Monate nach dem Start wieder eingestellt werden. Das gab der Telekom-Konzern auf seiner Webseite bekannt. Über die Prepaid-Bezahllösung konnten Nutzer Beträge bis zu 500 Pfund an Mobilfunkanbieter und einige Onlinehändler transferieren. In Deutschland hat O2 gestern die Kassensysteme seiner Shops fürs Zahlen mit dem Smartphone u.a. mit der eigenen Lösung mpass aufgerüstet.
o2.co.uknews.idg.no, presseschleuder.com (Kassen-Upgrade)

– M-NUMBER –

Um 115 Prozent ist die weltweite mobile App-Nutzung im vergangen Jahr gestiegen, haben die US-Marktforscher von Flurry errechnet. Vor allem Apps der Kategorien Messaging- und Social (+ 203 Prozent) sowie Utilities & Productivity (+ 149 Prozent) waren demnach die Wachstumstreiber.
blog.flurry.com

– M-QUOTE –

„Ein Modell der Fahrtenversteigerung an den höchstbietenden Provisionszahler kommt für uns nicht in Frage – für eine Leistung gilt ein für den Unternehmer verlässlicher Satz. Das entspricht dem Fairnessgebot.“

Hermann Waldner, CIO bei der in Berlin beheimateten Vermittlungs-App taxi.eu und Inhaber der Funkzentrale Taxi Berlin schließt ein Provisionsmodell nach Vorbild von myTaxi kategorisch aus.
pm.connektar.de

– M-INFOGRAFIK –

Smartphone-Nutzung: Angesichts der zunehmenden Smartphone-Nutzung ist das Mobilgerät längst im Begriff den Hund als besten Freund des Menschen abzulösen. Der Smartphone-Anteil ist innerhalb eines Jahres von 46 auf 57 Prozent gewachsen, Tendenz weiter steigend, so eine Infografik von Blogmost. Darin wurden mehrere Statistiken zur mobilen Nutzung verwurstet. Demnach sollen angeblich 29 Prozent der Smartphone-Nutzer ausschließlich über ihr Mobilgerät online einkaufen – zu schön um wahr zu sein.
weiterlesen auf mobilbranche.de

– M-TRENDS –

Ad-Revenue von iOS-Apps optimieren: eCPI, eine Kennzahl, die die effektiven Kosten pro Download errechnet, soll die Effektivität einer Werbekampagne deutlich besser errechnen als die häufig verwendete eCPM. David Janner vom „Make App Magazine“ rechnet vor, wie es geht.
makeappmag.com

Beyond Connectivity: Telefónica Digital will mithilfe des mobilen Internets und der digitalen Welt neue Geschäftsfelder erschließen. Darunter fallen neue Produktansätze für Versicherungen, Werbung und für Smart Cities. „Erst kürzlich brachten wir mit der Sparkassen DirektVersicherung die erste deutsche M2M-Autoversicherung auf den deutschen Markt. Der Telematik-Sicherheits-Service analysiert das Fahrverhalten, damit Versicherungen ihre Risiken genauer berechnen können“, so Kai Brasche von Telefónica Germany.
blog.telefonica.de

McDonalds bringt ab sofort auch in Deutschland alle zwei Monate kostenlose E-Books für Kinder heraus. Zur Juniortüte gibt’s dann statt Actionfiguren Lesefutter.
buchreport.de

Mobile Apps sind Männersache: Zumindest laut einer britischen Studie von YouGov, die erhoben hat, dass im Dezember 2013 mehrheitlich Männer (63 Prozent) Apps heruntergeladen haben. Privatsphäre ist britischen Smartphone-Nutzern demnach äußerst wichtig. Der Großteil (70 Prozent) steht Maßnahmen, die das Tracken des Smartphones für Werbemaßnahmen vorsehen, äußerst kritisch gegenüber.
emarketer.com,

Second-Screen-TV über Smartphone oder Tablet weniger verbreitet als angenommen: Nur 42 Prozent der US-Nutzer, die von sich behaupten TV-Inhalte über Mobilgeräte zu sehen, haben eine entsprechende App ausprobiert, so eine US-Studie. Ein echter Ersatz zum klassischen TV scheinen Fernseh-Apps aber (noch) nicht zu sein.
businessinsider.com

– M-KLICKTIPP –

App-Nutzung zur Gewohnheit machen lautet der Wunsch eines jeden Gründers und Entwicklers. Der englische Begriff „hooked“ umschreibt die Intensivnutzung einer App und ist Titel des gleichnamigen Buches des US-Autors Nir Eyal. Darin beschreibt der Entrepreneur ausführlich die Vorgänge, die Anwender zu Intensivnutzern macht.
netzwertig.comamazon.com

– M-FUN –

Gebiet markiert: Wer den Ärger hat, braucht bekanntlich für den Spott nicht zu sorgen. In den ohnehin nicht zimperlichen Pariser und Lyoner Vororten bekommen es Chauffeure des US-Limousinenservice Uber neuerdings mit stinksauren Taxifahrern zu tun. Die protestieren, zur Not mit Gewalt, gegen die neue Konkurrenz und haben am Montag Uber-Fahrer u.a. mit Eiern beworfen und ihre Fensterscheiben zertrümmert, verletzt wurde aber niemand.
mashable.com, handelsblatt.com

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