YOC, Criteo, Telefónica.

von Fritz Ramisch am 03.Dezember 2013 in Kurzmeldungen

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– M-BUSINESS –

YOC in bedrohlicher Lage: Der nun veröffentlichte Neun-Monats-Bericht des mobilen Werbespezialisten gibt keinen Anlass zum Optimismus, denn bei Umsatzerlösen von 13,68 Mio Euro summieren sich die Verluste auf 9,74 Mio Euro. „Anvisierte Ziele konnten nicht erreicht werden“, räumt Firmenchef Dirk Kraus ein. Besonders besorgniserregend: Der nach dem Verkauf von Sevenval im Juli übrig gebliebene Bereich Media vergrößerte den Verlust von 1,5 Mio auf 2,8 Mio Euro.
boersengefluester.de

Criteo startet Performance Display Advertising für Mobile in Deutschland: „Wir können nun relevante und personalisierte Werbemittel auf allen führenden mobilen Endgeräten anbieten und diese optimieren, um Abverkäufe in Echtzeit zu maximieren“, erklärt CPO Jonathan Wolf. Mit Ad-X Tracking kann das frischgebackene Börsenunternehmen die Performance mobiler Kampagnen zudem netzwerkübergreifend messen.
per Mail

Telefónica macht den Voice-over-IP-Dienst Jajah dicht: Der österreichische Dienst, den der Mobilfunker 2009 für 145 Mio Euro übernommen hatte, wird ohne Angabe von Gründen zum 31. Januar 2014 eingestellt. Nutzer konnten die eigene und die Handynummer des Gesprächpartners ohne bestimmte Software in ein Webformular eingeben und los telefonieren – in Zeiten von WhatsApp und Skype wohl nicht mehr zeitgemäß.
golem.de

Koch Media übernimmt den insolventen Mobile-Games-Entwickler Fishlabs: Das vor allem durch die Galaxy-on-Fire-Spiele bekannte Unternehmen musste Ende Oktober Insolvenz anmelden und 25 Mitarbeitern kündigen. Koch Media will die verbleibenden 52 Mitarbeiter am Hamburger Standort weiter beschäftigen.
newsslash.com

Apple kauft für rund 200 Mio Dollar das Twitter-Analyse-Tool Topsy. Das 2007 gegründete Unternehmen soll Tweets und Trends, die bis in das Jahr 2006 zurückreichen, analysieren können. Vor kurzem hat Apple zudem 578 Mio Dollar in ein Unternehmen investiert, das Saphir-Glas entwickelt. Das soll härter als Gorilla-Glas sein und zersprungene Displays obsolet machen.
theguardian.comtechcrunch.combloomberg.com

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avatar-mobilbrancheFrühbucheraktion 2014: Entscheiden Sie sich bis 31. Dezember 2013 für Werbeschaltungen bei mobilbranche.de oder ein Sponsoring unserer Plattform im kommenden Jahr – und Sie erhalten einen Frühbucherrabatt von 10 bis 15 Prozent. Alle Infos dazu in folgender PDF-Datei:
Frühbucheraktion 2014 von mobilbranche.de

– M-PEOPLE –

Anthony Bay wird neuer CEO beim US-Musik-Streaming-Dienst Rdio. Bay war zuvor als Manager bei Amazon, Microsoft und Apple tätig.
presseportal.de

– M-NUMBER –

30 Flash-SMS sollen reichen, um Nexus Smartphones mit Android 4.0 und aufwärts zum Neustart zu zwingen. Das könnten sich Hacker zu Nutze machen.
pcworld.com

– M-QUOTE –

„Die Unternehmen sollten die Risiken eines App-Wildwuchses frühzeitig und offen ihren Mitarbeitern kommunizieren, Vorkehrungen treffen und diese dann auch in den entsprechenden Richtlinien und Betriebsvereinbarungen berücksichtigen.“

Absolute-Software-Managerin Margreet Fortuné sieht BYOD nur dann als Gefahr, wenn Unternehmen nicht wissen, welche Apps auf den Mobilgeräten der Mitarbeiter installiert sind – ein Assessment der Geräte und eine App-Black-List müssten erarbeitet werden.
pressebox.de

– M-INFOGRAFIK –

Mobile Werbung hat doch mit dem Wurstfinger-Effekt zu kämpfen: Versehentliche Klicks auf mobile Werbeanzeigen aufgrund schlecht platzierter und unpassender Werbung sind laut einer aktuellen Studie von Vibrant Media keine Seltenheit. Demnach soll fast jeder zweite Mobile-Nutzer (48 Prozent) Werbung auf dem Smartphone oder Tablet aus Versehen anklicken.
weiterlesen auf mobilbranche.de

– M-TRENDS –

Mobile Trends 2014: Nomophobie, die Angst mobil unerreichbar zu sein, begünstigt 2014 weiter den Absatz von Wearable Devices und Mobilgeräten. Insgesamt steigt vor allem in den Schwellenländern die Mobilisierungsrate – für viele Menschen werden Mobilgeräte den Erstkontakt mit dem Internet herstellen, prognostiziert Netbiscuits in seiner Web Prognose. Insgesamt wird die Anzahl verschiedener Bildschirmgrößen von 26 auf über 30 steigen.
netbiscuits.com

Mobilfunkfrequenzen in den USA sollen gleichmäßiger verteilt werden, kündigt der Chef der Telekomregulierungsbehörde FCC Tom Wheeler an. „Ein wichtiges Ziel bei unserer Zuteilung von Spektrum ist es sicherzustellen, das viele Anbieter Zugang zu Ätherwellen haben, die sie zum Betrieb ihrer Netze benötigen“, so Wheeler weiter. Gute Karten für kleinere Anbieter wie T-Mobile USA und Sprint.
faz.net

Kreditkarteninstitute erhöhen ihr eigenes Innovationstempo und zeitgleich auch die Gebühren für die Integration von Wallet- und Payment-Lösungen anderer Anbieter, um Platzhirschen wie PayPal Einhalt zu gebieten. Denn durch PayPal als Mittler verlieren Visa und Co nicht nur Marktanteile im Online-Handel, sondern auch wichtige Kundendaten.
netzwertig.com

ParkApps sind im Trend und könnten nicht nur Einfluss auf den Großstadtverkehr sondern auch auf den Einzelhandel haben. Die Park-App EasyPark lässt Kunden die Parkgebühren via PayPal bezahlen, Parku will seinen Service deutschlandweit ausrollen und ParkTag Parkplatzdaten bündeln und Social Parking anbieten.
per Mail (PayPal), mobilbranche.de (Parku), deutsche-startups.de (ParkTag)

Facebook wird von 84 Prozent der Fans täglich genutzt. Daraus ergeben sich riesige Potenziale für Unternehmen. Der Großteil der Fanseitenbetreiber postet allerdings zeitgleich zwischen 21 und 22 Uhr, so dass es durchaus lohnt, diese Rush Hour für Posts zu umgehen. Die höchste organische Reichweite erreichen Posts um 15 Uhr.
futurebiz.de, blog.wisemetrics.com

Samsung dominiert nicht nur den Mobilgeräte-Markt, sondern kann auch in Sachen Qualitätsanmutung zu Apple aufschließen, so eine Allensbach-Studie. Binnen eines Jahres konnten die Südkoreaner sieben Prozent auf 55 Prozent zulegen, während Apples Werte von 61 auf 59 Prozent sanken. Die Marke Samsung (58 Prozent) ist schon jetzt beliebter als Apple (50 Prozent).
ifd-allensbach.de

– M-KLICKTIPP –

Markenführung 2.0 oder besser gesagt ein Like bei Facebook bedeutet für den Nutzer eher der einfache Zugang zu Infos und Angeboten als ein Bekenntnis zur Marke selbst, so eines der Ergebnisse des Social Media Kompass der LMU München und der Webguerillas.
imm.bwl.uni-muenchen.de via wuv.de

– M-FUN –

Nazi-Shazam: Wenn Polizisten demnächst massenhaft ihr Handy bei Rechtsrock-Veranstaltungen in die Höhe halten, filmen sie nicht etwa, sondern versuchen über einen Musik-Erkennungs-Dienst „Made in Sachsen“ rechtsradikale Lieder zu identifizieren. Ob das Nazi-Shazam wirklich zum Einsatz kommt ist fraglich, denn akustische Raumüberwachung ist nicht ohne weiteres erlaubt.
spiegel.de

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