6Wunderkinder, Axel Springer, Telefónica.

von Fritz Ramisch am 04.November 2013 in Kurzmeldungen

– M-BUSINESS –

6Wunderkinder sammeln 30 Mio Dollar ein: Die Berliner Macher von Wunderlist bekommen eine saftige Kapitalspritze vom US-Investor Sequoia Capital. Damit soll Wunderlist, eine kostenlose App zur Verwaltung von Notizen und Aufgaben, in den USA erfolgreich gemacht und die Zahl von rund 6 Mio Nutzern erheblich gesteigert werden.
deutsche-startups.de, techcrunch.com, gruenderszene.de (Interview mit Tal Morgenstern von Sequioa)

Axel Springer nutzt Google AdExchange: Der Springer-Vermarkter Media Impact (ASMI) will ab 2014 mit Google bei der automatisierten Vermarktung digitaler Werbeflächen (Real-Time-Bidding) zusammenarbeiten. Dadurch sollen die Standard-Werbeformate für Web und Mobile auch über den Google AdExchange angeboten werden, die Auslieferung der Werbeformate soll aber weiterhin über Axel Springers Smart-AdServer erfolgen.
adzine.de

Telefónica verkauft tschechischen Telekomanbieter an Milliardär: Einem Bericht der „Financial Times“ zufolge steht der spanische Mobilfunk-Konzern kurz davor seine Anteile an  Český Telecom für rund 2,5 Mrd Euro an die tschechische Investmentfirma des Milliardärs Petr Kellner verkaufen . Der spanische Konzern hatte 2005 die Mehrheit an dem tschechischen Mobilfunker für 2,75 Mrd Euro übernommen, will sich jetzt aber von Randgeschäften lösen, um den Fokus wieder auf die Kernmärkte zu legen. 
focus.de

Blackberry-Kauf in Gefahr: Der kanadische Finanzdienstleister Fairfax Financial hat sich mit der Übernahme offenbar übernommen. Die 4,7 Mrd Dollar, die im Falle einer Übernahme des angeschlagenen Smartphone-Herstellers fällig wären, müssten teils kreditfinanziert werden. Kredite werden Fairfax aber offenbar von verschiedenen Großbanken verwehrt. Der Grund: BlackBerry ist in den Augen der Bänker ein Fass ohne Boden, das Risiko zu groß.
welt.de

Thomas Cook startet digitale Offensive: Der Touristikkonzern, zu dem u.a. Neckermann gehört, will mit dem Digitalprojekt „SunConnect“ Innovationsgeist vermitteln und neben kostenlosem Wlan und Spielekonsolen Hotelgästen auch die mobile Buchung von Sightseeing-Touren anbieten. „Das Hotelkonzept, das das klassische Sun & Beach-Konzept mit moderner, digitaler Technik verbindet“ beinhaltet auch einen „ConnectScout, einem speziell geschulten Guide, der Aktivitäten für die ganze Familie durchführt wie Geo-Caching oder Xbox-Spiele.“
derwesten.de

Groupon relauncht mobile Webseite und App: Der Rabatt-Dienst wird lokaler und legt mehr Wert auf die Personalisierung. Via Local-Discovery-Funktion sollen Nutzer Angebote in ihrer Umgebung entdecken können. Äußerst praktisch: Nutzer finden jetzt auch das Suchfeld, das vorher auf der Webseite versteckt war, und nun prominent an gewohnter Stelle am oberen Bildschirmrand erscheint. Auf der Webseite werden Nutzern anhand der eigenen Kaufhistorie passende Deals empfohlen.
internetworld.de

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Communication WorldDie Communication World (6.- 7. November 2013) ist die Fachmesse mit begleitender Konferenz zum Thema Enterprise Mobility. Sie bündelt das Know-how der mobilen Branche und vermittelt praxisorientierte Strategien und Lösungen. Sichern Sie sich jetzt Ihr kostenloses Besucherticket mit dem Aktionscode CW2V9 unter
www.communication-world.com/tickets

– M-PEOPLE –

Eric Hall wird neuer Country-Manager bei PubMatic für Deutschland, Österreich und die Schweiz (D-A-CH). Hall war unter anderem bei United Internet Media, Tomorrow Focus Media und Microsoft tätig und soll das Real-Time-Bidding in Deutschland weiter vorantreiben.
per Mail

– M-NUMBER –

50 Prozent aller Media-Kampagnen sollen bis 2016 auf Multiscreen ausgerichtet sein, so eine Studie von ANA und Nielsen. 2013 sind es bereits 20 Prozent, wobei das größte Problem noch immer die screenübergreifende Messung ist. Während 71 Prozent unterschiedliche Tools zur Messung nutzen, würden 73 Prozent ein Tool für sämtliche Screens bevorzugen.
nielsen.com

– M-QUOTE –

„Netzbetreiber müssen weiterhin die im Mobilfunk üblichen Datendrosseln verwenden und/oder Premium-Pakete, wie beispielsweise für HD-Video oder höhere Spitzendatenraten, einführen, um kostendeckend zu arbeiten.“

Ulf Ewaldsson, Technik-Chef (CTO) der Ericsson-Gruppe, beschreibt im Interview mit „teltarif.de“ die Notwendigkeit von Datendrosseln im Mobilfunk für Netzbetreiber.
teltarif.de

– M-INFOGRAFIK –

Real-Time-Advertising: Längst werden digitale Werbeanzeigen nicht mehr einzeln, sondern automatisiert in Echtzeit via Real-Time-Bidding-Plattformen, sogenannte Werbe-Börsen, gebucht. Der Real-Time-Advertising-Markt soll bis 2016 allein in Deutschland ein Umsatzvolumen von 692 Mio Dollar erreichen, schätzt IDC. Das Verfahren, mit dem Werbungtreibende auf Werbeplätze automatisiert und in Echtzeit bieten können, veranschaulicht der US-Advertising-Spezialist „Turn“ in einem Cheat-Sheet.
weiterlesen auf mobilbranche.de

– M-TRENDS –

Mobile Kartenzahlungen: Die „Wirtschaftswoche“ beschreibt in ihrer aktuellen Ausgabe den Dreikampf zwischen iZettle, Payleven und SumUp. Nachdem SumUp die Provisionen für EC-Kartenzahlungen bereits von 2,75 auf 0,95 Prozent gesenkt hat, will nun auch iZettle nachziehen, während sich Payleven durch „Sicherheit und Verlässlichkeit“ vom Preiskampf fernhalten will.
„Wirtschaftswoche“, S. 74-79, wiwo.de (Kurzfassung)

Internetfähige Fernseher gleichen sich Mobilgeräten an: Rund drei Viertel in diesem Jahr gekaufter Fernseher sind internetfähig, wie die Studie „Consumer Electronics 2014“ von Deloitte und Bitkom ermittelt hat. Daraus ergeben sich Veränderungen für die Bedienkonzepte von Smart-TVs, die immer häufiger denen von Mobilgeräten gleichen, einheitliche geräteübergreifende Betriebssysteme seien demnach nur noch eine Frage der Zeit. Insgesamt stehen 6,8 Mio internetfähige Fernseher, 1,9 Mio Set-Top-Boxen und eine halbe Mio Blu-Ray-Player in deutschen Haushalten.
digitalfernsehen.de

Mobiles Arbeiten für 93 Prozent der Geschäftsreisenden Alltag: Der Trend der „Just-in-Time“-Arbeiter ist weiter verbreitet als angenommen. Laut einer HP-Studie verbringen 54 Prozent der befragten mindestens die Hälfte der Reisezeit mit Arbeit, die direkt im Zusammenhang mit den Zweck der Geschäftsreise steht. 88 Prozent der Geschäftsreisenden kommen durch Verwendung mobiler Technologien produktiver mit ihrer Arbeit voran, als ohne.
ibusiness.de, prad.de

Preisvergleiche bei Besitzern von Mobilgeräten besonders beliebt. Einer TNS-Infratest-Studie zufolge nutzen 72 Prozent der deutschen Onliner Preisvergleichsplattformen, die Quote bei mobilen Usern liegt mit 81 Prozent deutlich höher. Am häufigsten wird nach Reisen (47 Prozent), Konsumgütern (44 Prozent) und Elektrogeräten (42 Prozent) gesucht.
tns-infratest.com

Paybox wird zur Kostenfalle: Der österreichische Bezahldienstleister, der Zahlungen über die Handyrechnung abrechnet, ist bei rund 10 Mio österreichischen Mobilfunkkunden teilweise ab Vertragsbeginn automatisch freigeschaltet und stellt zum neuen Jahr von einem kostenlosen zu einem kostenpflichtigen Premiumprodukt um. Das kostet 18 Euro im Monat – auch für diejenigen, die gar nicht wissen, dass sie diesen Dienst nutzen.
heise.de

Vevo, Anfang Oktober erst in Deutschland gestartet, hat seine Webseite komplett überarbeitet und setzt jetzt ab morgen auf ein Responsive Design. Der Online-Musikvideo-Dienst will mit einer besseren Benutzerführung bei Smartphone- und Tablet-Besitzern punkten.
newsslash.com

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Social-Media-AppsApp-Marketing in sozialen Netzwerken schneidet in Bezug auf Userqualität, Konvertierungsrate und Volumen am besten ab: Erfahren Sie am 15. November in Berlin beim mobilbranche.de-Seminar „Social Media in der App-Vermarktung“ mit Sarina Hermann, wieso Social Media Marketing zu den effektivsten Methoden gehört, um Downloads zu generieren. Sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket!
mobilbranche.de/seminare

– M-QUOTE –

„Unser Ziel ist, den Umsatz bis 2016 gegenüber dem vergangenen Jahr auf etwa 150 Millionen Euro zu verdoppeln.“

Xing-Chef Thomas Vollmoeller will LinkedIn weiter auf Abstand halten und setzt dabei verstärkt auf die mobile Nutzung, neue Produkten und Datenschutz.
welt.de

– M-FUN –

Mobile Würfelei: Wer braucht schon eine Smartwatch, wenn man einen Smart-Cube haben kann. Der Bluetooth-Würfel, der sich mit Smartphones und Tablets verbindet, um mobilem Spielen den Gesellschaftscharakter zurückzugeben, ist vielleicht die Innovation, nach der Apple seit Jahren fahndet, die aber ein polnischer Entwickler namens Game Technologies schon marktfähig gemacht hat.
newsslash.com

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