parku-App: Airbnb für Parkplätze in Berlin gestartet.

von Fritz Ramisch am 22.November 2013 in Apps, Location Based Services, Mobile Startups, News

parkU_Anja_Urs_IsettaKnöllchen-Killer: parku will Berlin wieder beparkbar machen. Die Schweizer Parkplatz-Sharing-App parku soll ab heute auch Berlinern die oft mühselige Parkplatzsuche erleichtern. Wo es an öffentlichen Parkplätzen mangelt, sollen ungenutzte private und gewerbliche Parkflächen an Autofahrer vermietet werden. Bis zu „91 Prozent der Firmenparkplätze werden nachts nicht genutzt. Hotel-Parkplätze sind im Durchschnitt nur zu 45 Prozent ausgelastet“, zeigt parku-CEO Urs Fischer die Potenziale auf. „parku bietet hier nach dem Sharing Economy-Prinzip Abhilfe und vermittelt zwischen Suchenden und Anbietern – ganz unkompliziert und schnell über Website oder App“, erklärt parku-CEO Urs Fischer das Konzept. Bereits im August dieses Jahres angekündigt, fällt jetzt der Startschuss. Insgesamt sollen bereits Parkplätze an 50 Standorten in prominenten Lagen, wie etwa in der Tiefgarage des Waldorf Astoria, zur Verfügung stehen. „Wir freuen uns sehr darüber, dass die Berliner Hotels uns mit offenen Armen empfangen haben“, so Fischer, „unsere Mitarbeiter akquirieren täglich neue Parkplätze.“ Eine echte Innovation der parku-App soll die SESAM-Technologie sein, die das ortsunabhängig Öffnen und Schließen von Garagentoren und Schranken ermöglichen soll. Einmal vom Parkplatz-Betreiber installiert, soll die SESAM-Installation bei allen Schranken- und Torsystemen funktionieren. In wenigen Wochen will parku in Hamburg, etwas später in München starten. Die App ist ab heute kostenlos für iOS und Android verfügbar. parku könnte – wie schon zuvor mit dem Zürcher Stadtrat – auch mit deutschen Behörden anecken: Der Zürcher Gemeinderat Markus Knauss hatte rechtliche Bedenken geäußert, da Parkplätze nur für eine konkrete Nutzung – privat, gewerblich oder für Besucher – bewilligt würden. Der Sprecher des Verkehrs-Club der Schweiz Gerhard Tubandt hatte die App zudem “als problematisch” bezeichnet, da die Zahl der Fahrten in der Stadt zunehme, “weil die App-Nutzer genau wissen, wo und wann ein freier Parkplatz genau für sie bereit steht”. Erst vor kurzem wurden zudem die Preise für Park-Knöllchen in Deutschland erhöht. Berlin wird vorerst aber trotzdem arm und sexy bleiben.
morgenpost.de

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