Studie: Können Location-Based-Services den Einzelhandel retten?

von Fritz Ramisch am 21.Oktober 2013 in Apps, Location Based Services, News, Studien, Trends

Mobiles Internet und standortbasierte Apps können den Einzelhandel retten.Rettungsanker Mobile: Standortbasierte Apps werden stärker genutzt als vermutet und bergen großes Potenzial für den stationären Handel. Weil der Online-Handel wesentlich schneller wächst als der stationäre Handel wandert immer mehr Umsatz in den E-Commerce und bedroht den Einzelhandel. Momentan beträgt der Online-Anteil am Gesamtumsatz des deutschen Handels rund sechs bis sieben Prozent und erreicht ein Umsatzvolumen von 27,6 Mrd bis 29,5 Mrd Euro – Tendenz stark steigend. Vom Ausverkauf der Innenstädte ist oft die Rede. Standortbasierte Dienste könnten den Einzelhandel stärken und eine Brücke zwischen mobilen Diensten und stationären Ladengeschäften schlagen. Mit der Frage, ob sie das Potenzial haben, den Einzelhandel zu retten, hat sich die Studie „Zukunft und Potenziale von Location-based Services (LBS) für den stationären Handel“ von kaufDA in Zusammenarbeit mit der Hochschule Niederrhein beschäftigt. Das Ergebnis: 73 Prozent der befragten Smartphone- und Tablet-Besitzer suchen auf ihren Mobilgeräten nach Produktinformationen, 65 Prozent nach Informationen zu stationären Geschäften und deren Angeboten. Vier von fünf Smartphone- und Tablet-Besitzer haben auf ihrem Gerät bereits eine standortbezogene App installiert. 51,3 Prozent nutzen diese Apps, um Preis- und Warenangebote von Händler in ihrer unmittelbaren Nähe anzeigen zu lassen. Damit rangieren standordbezogene Apps – allen voran KaufDa, ein Anbieter standortbezoger, digitalisierter Einkaufsprospekte – bei den Kommunikationskanälen bereits auf Rang drei nach Suchmaschinen und Einkaufsplattformen. Die größte Barriere, standortbasierte Dienste zu nutzen, sind noch immer technische Einschränkungen, wie fehlende Wlan-Abdeckung (55,3 Prozent) oder schlechtes Mobilfunknetz (33 Prozent). Ein Grund mehr für Betreiber von Einkaufszentren und Malls kostenlose Wlan-Hotspots zur Verfügung zu stellen. 93 Prozent der Befragten wären bei besonders attraktiven Angeboten dazu bereit einen Umweg in Kauf zu nehmen und ein anderes Geschäft als ihren Stammladen aufzusuchen. Spätestens diese Zahl sollte selbst den ärgsten Kritiker und Mobilfunkmuffel aufhorchen lassen.
kaufda.dewiwo.de, „FAZ“ S. 22

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