tape.tv, Blackberry, Amazon.

von Fritz Ramisch am 28.August 2013 in Kurzmeldungen

– M-STRATEGY & SCIENCE –

Mobile Marketing oder: der Zauberstab und die böse Gießkanne. Key Pousttchi von wi-mobile analysiert in der zweiten Folge seiner neuen mobilbranche.de-Kolumne, dass Werbungtreibende mit Mobile Marketing näher an den Kunden herankommen als mit jedem anderen Medium. Doch das bedeutet nicht nur eine große Chance, sondern auch eine große Gefahr: Unternehmen können den Kunden viel stärker abschrecken und damit ihre Marke mehr beschädigen als mit jedem anderen Medium.
weiterlesen auf mobilbranche.de

– M-BUSINESS –

tape.tv übernimmt die einst so gehypte Berliner Meinungsplattform Amen: tape.tv-Gründer Conrad Fritzsch und Felix Petersen (Amen) wollen den Musikvideodienst zu einem Social-Music-TV ausbauen und Content und Empfehlungen kombinieren. Nutzer sollen künftig Musik entdecken, bewerten und nach bestimmten Themen ordnen können. Der Großteil der Amen-Mitarbeiter wird übernommen, Details zur Kaufsumme sind bislang nicht bekannt.
wiwo.dedeutsche-startups.degruenderszene.de

Blackberry will seinen Messaging-Dienst in eine separate Tochtergesellschaft ausgliedern und damit doch nicht verkaufen, berichtet das „Wall Street Journal“. Eine Ausgliederung des BlackBerry Messenger soll mehr Unabhängigkeit schaffen, um neue Angebote, die über das Messaging hinaus gehen, zu entwickeln. Geplant sind Videochats und eigene Channels, über die Unternehmen und Prominente mit Kunden oder Fans kommunizieren können sollen.
wsj.com

Amazon stellt neues 1-Click-Kauf-Feature für Android-Apps vor: App-Entwickler können das Feature in ihre Apps integrieren und den Kauf von Amazon-Produkten gegen eine Provision von 4 bis 6 Prozent Provision promoten. Die Niedrigpreisklausel, die Amazon-Händler verpflichtet, die Produkte online nirgends günstiger zu verkaufen, wurde von Amazon laut einer Meldung des Bundeskartellamts gestrichen.
cnet.com (1-Click), internetworld.de (Preisparität)

iZettle expandiert nach Brasilien, dem weltweit zweitgrößten Markt für Kartenzahlungen. Eine Kooperation mit der Banco Santander macht’s möglich. 99,7 Prozent der Firmen in Brasilien sind kleine oder mittelständische Unternehmen sowie Kleinhändler – ein riesiges Marktpotenzial, so iZettle-CEO Magnus Nilsson. Der schwedische Mobile-Payment-Dienstleister stellt Kartenlesegeräte für Smartphones und Tablets her. iZettle verlangt in Brasilien 5,75 Prozent statt der in Europa üblichen 2,75 Prozent der Transaktionssumme.
gruenderszene.de, thenextweb.com

Kobo, E-Reader-Spezialist aus dem kanadischen Toronto, startet einen digitalen Zeitungskiosk und vertreibt künftig neben E-Books und E-Readern auch Zeitschriften. Dazu haben die Kanadier u.a. die Verlage Condé Nast und Bauer Media mit ins Boot geholt. Zeitschriften werden u.a. über die im Oktober in den Handel kommende Tablet-Reihe Kobo Arc vertrieben. Kobo, eine Tochter des japanischen E-Commerce-Riesen Rakuten, startet zudem einen eigenen Kids-Store mit abgesicherter Suchfunktionen und Benutzerkonten für Kinder.
presseportal.deallesebook.de

Apple will durch ein Alt-gegen-Neu-Programm alte iPhones zurückkaufen, diese günstig in den USA verkaufen und so sowohl den Absatz seines im September erscheinenden neuen iPhones pushen als auch die iOS-Verbreitung in den USA erhöhen.  Das Konzept ist so alt, wie Apple selbst: Wer sein altes iPhone zurückgibt, bekommt auf das neue einen Rabatt. Berichten des US-Blog „9to5mac“ zufolge startet die Aktion bereits am 30. August in einigen Apple Stores in den USA.
spiegel.de, 9to5mac.com, macerkopf.de

Google Chromecast startet eine iOS-App für seinen ohnehin schon mit Apple-Geräten kompatiblen Streaming-Stick. Die kostenlose App vereinfacht die Konfiguartion des Streaming-Sticks, lässt Nutzer u.a. Passwörter verwalten und hilft bei der W-Lan-Einrichtung.
9to5mac.comgiga.de

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– M-NUMBER –

Nur 3 Prozent der befragten Marketer bescheinigen Mobile Marketing einen guten Return on Investment, so die vorläufigen Ergebnisse einer US-Studie der Firma [x+1].
mediapost.com

– M-QUOTE –

„Wir sind nicht in den Kinderschuhen, was Mobile Payment in Deutschland betrifft. Wir sind nicht mal in der embryonalen Phase.“

Maik Klotz musste seinen Selbstversuch, zwei Wochen lang nur mobil zu bezahlen, schnell wieder aufgeben.
mobile-zeitgeist.com

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– M-TRENDS –

Telekommunikationsmarkt soll weiter zusammenwachsen: Dafür will die Europäische Union die Übernahme von Firmen künftig erleichtern und entsprechende Kartellregelungen abschwächen. Ziel soll sein, dass weniger, aber stärkere Anbieter durch mehr Marktmacht höhere Preise verlangen können und dadurch Milliardensummen an Mehreinnahmen in den Netzausbau investieren sollen. Das Kartellamt ist da sicher anderer Meinung.
wiwo.de

Tablets werden nur selten mobil genutzt: Gut zwei Drittel der Tablet-Nutzer surfen ausschließlich per W-Lan, so eine Bitkom-Studie. 88 Prozent der Tablet-Nutzer surfen vor allem im heimischen W-Lan, 28 Prozent – vor allem junge Tablet-Nutzer – nutzen W-Lan-Hotspots. 28 Prozent nutzen 3G oder UMTS, 13 Prozent die mobile Datenverbindung und 8 Prozent LTE. Der Trend gehe aber eindeutig zur Internetnutzung via LTE, so Bitkom-Sprecher Bernhard Rohleder.
bitkom.org

Handys sind für 63 Mio Deutsche ein ständiger Wegbegleiter. 90 Prozent der über 14-Jährigen besitzen ein Mobiltelefon, so eine Bitkom-Studie. Vor allem die Generation 65 plus holt auf – 68 Prozent der über 65-Jährigen besitzt inzwischen ein Handy. Bei den jungen und mittleren Altersgruppen liegt die Verbreitung bei rund 97 Prozent.
bitkom.org

Smartphones sind in den Vereinigten Arabischen Emiraten weltweit am weitesten verbreitet. 73,3 Prozent der Handybesitzer haben dort ein Smartphone. Damit liegt das Golf-Emirat vor Südkorea, Saudi Arabien, Singapur und Norwegen. Die USA belegt Platz 13, Deutschland landet mit 39,8 Prozent auf Platz 27.
mashable.com

M-Commerce dürfte bis Ende des Jahres allein in den USA einen Umsatz von 25 Mrd Dollar erwirtschaften, prognostiziert ComScore. Einkaufstouren über Mobilgeräte waren auch im letzten Jahr schon „daily business“ und spülten 20,1 Mrd Dollar in die Kassen der Händler. Aufgrund der höheren Verbreitung liegen Smartphones mit einem Umsatzanteil von 63 Prozent vor Tablets, die mit einem durchschnittlichen Warenkorbwert von 56,87 Dollar pro Nutzer deutlich vor dem der Smartphones liegen.
mashable.com

Parallels startet mit Access eine iPad-App, mit der Nutzer auf stationäre Geräte wie etwa Mac oder PC zugreifen können. Mittels iPad-App und einer auf dem stationären Gerät installierten Server-Anwendung kann über W-Lan eine Verbindung zwischen den Geräten hergestellt werden und das iPad wird zur Fernbedienung. Stramme 69 Euro veranschlagt Access pro Gerät – die Beta-Version ist für PC kostenlos, für Mac zwei Wochen gratis testbar.
computerwoche.de, parallels.com

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mobilbranche.de/seminare

– M-VIDEO –

Mobiler Türöffner: Das Startup KISI hat ein internetbasiertes Zugangssystem gestartet, über das virtuelle Schlüssel temporär oder permanent in der Cloud hinterlegt und Türen per Smartphone geöffnet werden können. Das Hardware-Kit ist mit 350 Dollar zwar etwas teurer als der durchschnittliche Schlüsseldienst, kann aber dauerhaft genutzt werden. Derzeit wird der virtuelle Schlüssel in Hamburg und New York getestet.
youtube.com

– M-FUN –

Google, Ideenschmiede für allerlei nützliches und weniger nützliches Tech-Gedöns, könnte mit einem StarWars-Leuchtsäbel, der über eine App gesteuert werden kann, über die Stränge schlagen und aus unbescholtenen Bürgern Schurken machen.
youtube.com

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