Pilotprojekt: Paypal testet Bezahlung via Gesichtserkennung.

von Fritz Ramisch am 09.August 2013 in Mobile Payment, News

Paypal testen Bezahlung via GesichtserkennungBezahlungen abnicken: Paypal testet Bezahlungen am PoS per Gesichtserkennung. Im Londoner Stadtteil Richmond hat der Bezahldienstleister ein Pilotprojekt gestartet, worin Smartphone-Nutzer ihre Bezahlvorgänge mit einer App via Gesichtserkennung autorisieren lassen können. Über eine Zusatzfunktion in der Paypal-App, die für Android, iOS und Windows verfügbar ist, können Nutzer sich virtuell im Laden einchecken und übertragen relevante Daten an das Shopsystem des Ladengeschäfts. Dabei werden u.a. Foto und Name bereitgestellt, die in das Shopsystem übertragen werden und eine Identifikation des Kunden ermöglichen. Sowohl Ladenmitarbeiter als auch Kunde bestätigen die Transaktion über ihr Mobilgerät und schon soll die gekaufte Ware bargeldlos bezahlt worden sein. “Das ist ein weiterer Schritt auf der Reise hin zu einer Einkaufsstraße ohne Brieftaschen, wo der Kunde seinen Geldbeutel zu Hause lassen kann und stattdessen mit seinem Smartphone oder Tablet zahlt”, sagt Rob Harper, Handelschef von Paypal. “Wir sagen vorher, dass dies bis 2016 Wirklichkeit werden wird.”   “Die Kunden müssen sich nicht überlegen, zahle ich mit Karte oder Bargeld, habe ich das Kleingeld oder lasse ich mir rausgeben – sie verwenden einfach ihr Smartphone. Das ist die schnellste Art der Abrechnung und bedeutet, dass wir weniger Warteschlangen haben und nie einen Kunden wieder wegschicken müssen. Beides ist gut fürs Geschäft”, fasst Richard Garcia, Besitzer eines am Pilotprojekt teilnehmenden Shops, seine Erfahrungen zusammen. Fraglich bleibt, ob Kunden wirklich dazu bereit sind ihre Anonymität preiszugeben. Stammkunden, die ohnehin regelmäßig beim Shop ihres Vertrauen kaufen, dürfte die Weitergabe von Daten keine Bauchschmerzen bereiten. Paypal hatte gemeinsam mit eBay bereits im Dezember letzten Jahres Zukunftszenarien des mobilen Handels vorgestellt – der Ansatz, dem Ladengeschäft Daten zur schnelleren Abwicklung des Bezahlvorgangs preiszugeben, ging dort noch einen Schritt weiter: Kunden konnten außerhalb der Geschäftszeiten per Smartphone Produkte im Schaufenster abfotografieren, über eine App zurücklegen lassen und während der Ladenöffnungszeiten sich im Ladengeschäft abholen. Der Kunde checkt sich im Laden ein und der Verkäufer bekommt auf seinem Tablet einen Ping, kann das Käuferprofil mit Präferenzen und persönlichen Daten aufrufen und sich so optimal auf das Verkaufsgespräch vorbereiten.
zdnet.detechweekeurope.co.uk

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