Zimory, SumUp, LG.

von Fritz Ramisch am 09.Juli 2013 in Kurzmeldungen

- M-BUSINESS -

Zimory erhält 20 Mio Dollar Investitionskapital: Das Berliner Startup will mit dem Geld eine weltweite Cloud-Börse aufbauen. “Wir haben den Anspruch, die wichtigste globale Handelsplattform für Cloud-Computing-Ressourcen zu erschaffen”, erklärt Geschäftsführer Rüdiger Baumann. Zu den Investoren gehören u. a.  Creathor Venture, T-Venture, der High-Tech Gründerfonds, die KfW- Bank, die Berliner Beteiligungsgesellschaft IBB sowie die Deutsche Börse AG.
tagesspiegel.de

SumUp will mit spanischem Geld nach Südamerika expandieren: Das Berliner Startup erhält im Rahmen seiner Serie-B-Finanzierungsrunde einen unbekannten Betrag von BBVA-Ventures aus Spanien. Das Unternehmen wolle mit einem “so starken Partner” das Wachstum “außerhalb Europas, vor allem in Südamerika” vorantreiben, kommentierte SumUp-Mitgründer Dr. Jan Deepen.
sumup.de, gruenderszene.de

LG plant erstmals Launch-Event: Das neue Spitzenmodell Optimus G2 wollen die Südkoreaner – offenbar ganz im Stile des Rivalen Samsung – am 7. August auf einer Sonderveranstaltung in New York vorstellen. Gerüchten zufolge soll das Smartphone über einen 5-Zoll-Display in Full HD-Auflösung, eine 13-Megapixel-Kamera sowie einen Quad-Core-Prozessor verfügen.
mobiwatch.de

Garmin lässt Navigationsanweisungen Android, iPhone und Windows Pgone von Windschutzscheibe ablesen: Auf der IFA Preview 2013 hat der Navigationsgerätehersteller ein Head-Up Display für die Smartphone-Navigation vorgestellt. Damit sollen Verkehrsinformationen direkt auf die Windschutzscheibe projeziert werden können.
macnotes.de

Esri nutzt Echtzeit-Verkehrsinformationen von Nokia: Der Spezialist für Geoinformationssysteme will seine Web- und Cloud-Location-Plattformen um Verkehrsdaten von HERE, dem Navigations- und Kartendienst von Nokia, erweitern. Esri wird vor allem im Fuhrpark-Management eingesetzt und will mit der Partnerschaft seinen Dienst qualitativ aufwerten.
nokia.de

Hasbro kauft Mehrheitsanteile an Backflip Studios: Für 112 Mio Dollar hat sich der Spielehersteller 70 Prozent der Anteile des Software-Entwicklers Backflip Studios gesichert und möchte  künftig im Mobile-Games-Markt mitmischen. Umgekehrt könnte Backflip Studios Spielemarken, deren Lizenzen Hasbro gehören, für Mobile Games verwenden.
venturebeat.com

Fancy sichert sich 53 Mio Dollar von namhaften Investoren: Unter anderem Will Smith, Twitter-Gründer Jack Dorsey und American Express haben in das US-Startup investiert. Fancy ist ein Social-Commerce-Bilderdienst – ein Mix aus Blog, Magazin, Wunschzettel und Retailer. Der Pinterest-Konkurrent wird nach der Finanzierungsrunde mit 600 Mio Dollar bewertet.
techcrunch.comguardian.co.uk

- M-PEOPLE -

William Lynch, Chef der US-Buchhandelskette Barnes & Noble, ist zurückgetreten. Grund des Rücktritts ist offenbar vor allem der Misserfolg mit dem hauseigenen E-Reader “Nook”.
paidcontent.org

- M-NUMBER -

80 Prozent der Internetnutzer halten Mobile Shopping für eine attraktive Einkaufsmöglichkeit. 40 Prozent der Smartphone-Besitzer haben laut einer Studie von deals.com schon mal mobil gekauft.
ibusiness.de

- M-QUOTE -

“Ein hässliches Stück Software.”

“New York Times”-Redakteur Jon Parelles lästert über die sehr neugierige Schnüffel-App von Jay-Z und Samsung. Diese kann zwar grad einmal Musik abspielen, ermittelt offenbar aber u.a. GPS- und Anrufdaten der Nutzer.
nytimes.com, mobilbranche.de (Hintergrund zur App)

- M-TRENDS -

Distimo hat die Top Global Apps für Juni ermittelt: Im Apple AppStore führt das kostenlose Spiel “Despicable Me: Minion Rush”, während die Top-Five der Kostenlos-Apps von Google Play von der Facebook-App angeführt wird. Bei den Bezahlapps führt WhatsApp den Apple AppStore an, “SwiftKey Keyboard” ist bei Google Play die Nr. 1. Die einnahmenstärksten Apps im Juni waren “Puzzle & Dragons” im Play Store und “Candy Crush Saga” im Apple AppStore.
distimo.com

Mobile Produktrecherche: Personen mit hoher Markenaffinität recherchieren vor der Online-Bestellung (11,1 Prozent) oder dem stationären Kauf (6,9 Prozent) auf Mobilgeräten – weitaus häufiger als Personen mit geringer Markenaffinität, so eine ECC-Studie. “Umso wichtiger ist es für Markenhersteller, sich schnellstmöglich mit dem Thema Mobile zu beschäftigen und so keine Chancen ungenutzt zu lassen’, fasst  Demandware-Handelsexperte Lars Rabe die Herausforderungen zusammen.
per Mail, ecc-handel.de (kostenpflichtige Studie)

Showrooming: Deutlich mehr als die Hälfte – nämlich 63% der britischen Buchkäufer – gehen vor dem Kauf in den Buchladen, um sich Bücher rauszusuchen und darin zu blättern. Gekauft wird dann aber meist bei Amazon und Co. Vor allem de unter 24-Jährigen (76 Prozent) betreiben Showrooming, laut einer Studie der britschen Bookseller Association.
buchreport.de

In-App-Käufe und exklusive Rabatte sind die wichtigsten Retail-App-Features: Laut einer britischen Studie liegen In-App-Käufe (32 Prozent) und Kundenbindungsprogramme (30 Prozent) noch weit vor Filialfinder-Funktionen (26 Prozent), der Möglichkeit Artikel mobil zu bezahlen und im Laden abzuholen (21 Prozent) und Barcode-Scannern (20 Prozent).
econsultancy.com

Mobile Payment: Die drei größten ungarischen Telcos T-Mobile, Telenor und Vodafone Hungary haben gemeinsam mit der Bank OTP Nyrt, MasterCard und SuperShop ein NFC-basiertes mobiles Bezahlsystem entwickelt, welches zunächst mit 2.000 Probanden für sechs Monate getestet wird, ehe es Anfang 2014 komplett ausgerollt werden soll.
mobileworldlive.com

- M-VIDEO -

NSA hatte direkten Zugang zu Servern von Big Playern der Internetbranche: Ausnahmslos sollen Firmen wie Google, Facebook, Apple und Microsoft der NSA direkten Zugang zu ihren Servern gewährt haben. Und zwar, um nicht selbst für die Inhalte zu haften, wie Edward Snowden im zweiten Teil des veröffentlichten Videointerviews im “Guardian” erklärt.
guardian.co.ukbusinessinsider.com

- M-FUN -

Vorgewarnt: “Hell is Other People” heißt eine App, die Nutzern per Foursquare und GPS dabei hilft, unliebsame Begegnungen mit Bekannten zu verhindern. Der Haken: die Warn-App funktioniert aber nur, wenn der Gegenüber sich via Foursquare eingecheckt hat.
heise.de

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