Kleiderkreisel, apprupt, M-Way Solutions.

von Fritz Ramisch am 11.Juli 2013 in Kurzmeldungen

– M-BUSINESS –

Kleiderkreisel bekommt 5 Mio Euro: Die Second-Hand-Plattform, auf der Nutzer Gebrauchtes kaufen und verkaufen können, hat eine Finanzierungsrunde u.a. mit dem Wagniskapitalgeber Accel Partners abgeschlossen und will u.a. in den Ausbau der mobilen Dienste und die Tochter-Plattformen investieren. Der Marktplatz ist werbefinanziert und hat eigenen Angaben zufolge über 920.000 Mitglieder und 5,3 Mio Artikel online.
gruenderszene.de

apprupt vermarktet künftig das mobile Werbeinventar von Zattoo: Der Web-TV-Anbieter überlässt die Mobile-Display-Vermarktung seiner Apps für iPhone, iPad, Android und Windows Phone exklusiv dem Hamburger Spezialisten für Mobile Advertising. Mit bislang 2 Mio iPhone-App-Downloads ist Zattoo laut eigenen Angaben die erfolgreichste Live-TV-Plattform Deutschlands im mobilen Kanal.
apprupt.com

M-Way Solutions relauncht Digital-Publishing-Tool Catoo: Über den überarbeiteten Dienst können Nutzer und Unternehmen interaktive Inhalte in einer individuell gebrandeten App publizieren. So können z. B. aus PDFs eigene Apps kreiert werden. „Mit Catoo können Anwender ihre Content-Strategie erweitern und für sich den strategisch wichtigen App-Kanal erschließen“, erklärt Geschäftsführer Volker Hahn.
mwaysolutions.com

Swarovski ruft zum Video-Wettbewerb bei Instagram auf: Die Österreicher sind eine der ersten Marken, die die neue Video-Funktion von Facebooks Foto-App für eine Kampagne nutzen. Unter dem Hashtag #InstaSparkle sollen Nutzer glitzernde Eindrücke ihrer Schmuckstücke veröffentlichen. Den Gewinnern der Aktion winken Preise aus einer aktuellen Schmuck-Kollektion.
lead-digital.de

Peter Sunde, Gründer von Pirate Bay und Flattr, arbeitet an einem abhörsicheren Messenger für Smartphones: Über eine Crowdfunding-Kampagne will er zunächst 100.000 Dollar Startkapital für den neuen Dienst einsammeln, der auf den Namen „Heml.is“ hört und damit auf das schwedische Wort für „Geheimnis“ anspielt. „Heml.is“ soll anders als WhatsApp und Co eine End-to-End-Verschlüsselung nutzen, die auf vorhandenen Technologien wie PGP aufbaut, und damit Schnüfflern das Abhören nahezu unmöglich machen.
netzpolitik.org, n-tv.de

Apple wegen Preisabsprachen vor New Yorker Gericht verurteilt: Dem Urteil nach soll der Tech-Konzern im Jahr 2010 gemeinsam mit Verlagen die Preise für E-Books künstlich hochgeschraubt haben. Die beteiligten Verlage hatten bereits außergerichtlichen Vergleichen zugestimmt, während Apple die gerichtliche Entscheidung forciert hatte. Über die Höhe der Strafe und des Schadensersatzes wird später entschieden. Apple will das Urteil anfechten.
sueddeutsche.de, heise.de, techcrunch.com

Google Maps hat seine Android-App grundlegend überarbeitet: Mit der Entdecken-Funktion können Nutzer ganz einfach nach neuen Orten suchen und Neues entdecken, ohne etwas eintippen zu müssen. Durch ein einfaches Tippen auf das Suchfeld werden Karten angezeigt, die interessante Orte zum Essen, Trinken etc. vorschlagen – eine Kampfansage an Yelp und Co. Dabei wird Google Maps auch enger mit Google+ verknüpft. Zudem sollen neue Navigationsfunktionen Autofahrern dabei helfen, Staus zu umgehen.
google-produkte.blogspot.de, computerwoche.de

– M-NUMBER –

65 Prozent der weltweiten Verbraucher würden digitale Downloads weiterverkaufen – 57 Prozent digitale Inhalte aus zweiter Hand kaufen, so die WorldPay-Studie „The Download on Digital Report“. Doch noch ist ein Weiterverkauf von bspw. MP3s oder Apps kaum möglich, wenn gleich es Verbraucherschützer immer wieder einfordern.
internetworld.de, worldpay.com (Studie)

– M-QUOTE –

„Bei einigen Publisher herrscht noch Mobile-Paralyse.“

Marco Barei von Axel Springer Media Impact über den noch immer jungen Markt des Mobile Advertisings.
„Lead Digital“, S. 16-21

– M-SERIE –

Erfolgsfaktoren für mobile Apps: Im fünften Teil der Serie der AppAdvisors geht es heute um App-Kampagnen und Markenbildung für Apps. Da ein mehr als hundertprozentiger Return on Investment bei App-Kampagnen nur sehr schwer zu erreichen ist, empfiehlt es sich für App-Entwickler, aktive Markenbildung für ihre App zu betreiben. Denn eine hochwertige App, die ein relevantes Kundenbedürfnis stillt und gut bedienbar ist, hat das Zeug zu einer Marke.
weiterlesen auf mobilbranche.de

– M-TRENDS –

Mobile Marketing: Zielgruppen müssen mobil abgeholt werden und Marken den Dialog dort suchen, wo er stattfindet – nämlich auf dem Smartphone. Axel Hoehnke, Dozent des mobilbranche.de-Seminars „Mobile Retail – Smartphones und Digitale Dienste am Point of Sale“ am 23. September in Berlin, weist in einem Gastbeitag für „Adzine“ u.a. darauf hin, dass Werber ihre mobilen Kampagnen lieber nach Nutzungskontext ausrichten sollten als nach Endgerätetyp.
adzine.de

Freemium-Apps können trotz geringer Konversionsrate sowohl durch In-App-Käufe als auch durch Display-Werbung monetarisiert werden – auf die richtige Dosis kommt es, so die Erkenntnisse von  App-Experte Eric Seufert. Der Grat dabei ist aber schmal: So darf die geringe Nutzerschaft, die innerhalb der App zusätzliche Produkte, Dienste etc. kauft, durch übermäßige Werbung nicht vergrault werden – Kannibalisierung vermeiden lautet das Stichwort.
applift.com

Smartphone-Verbreitung wächst weiter deutlich: Laut dem „Mobilfunkmonitor 2013“ der E-Plus Gruppe und TNS Infratest verwenden schon 45 Prozent der deutschen Mobilfunkkunden Smartphones statt einfacher Handys. Allerdings verwenden 24 Prozent der Smartphone-Nutzer ihr Gerät bislang nicht dazu, damit auch tatsächlich ins Internet zu gehen oder Apps zu nutzen.
eplus-gruppe.de

Mobile Webradionutzung steigt rasant: Knapp die Hälfte aller Webradios hat laut einer Goldmedia-Studie mittlerweile eine mobile App oder eine mobil-optimierte Website. 81 Prozent der UKW/DAB-Radioanbieter ermöglichen ihren Hörern die Webradionutzung über mobil-optimierte Verbreitungswege. Schon jeder vierte Webradio-Abruf erfolgt auch tatsächlich über Mobilgeräte.
goldmedia.com

Oktoberfest bekommt womöglich ein öffentliches W-Lan: Statt mehr Mobilfunkmasten aufzustellen, sei dies sinnvoller, meint der Müncher Stadtrat Georg Kronawitter (CSU), und hat einen entsprechenden Antrag gestellt. Er geht davon aus, dass die Überlastung des Moblfunknetzes im vergangenen Jahr nicht durch Mobilfunkgespräche, sondern durch mobile Internetanwendungen verursacht wurde.
sueddeutsche.de

Instagram ist mit der Einführung von 15-sekündigen Mini-Videos offenbar ein erfolgreicher Konter gegen Twitters Video-App Vine gelungen, die seit Anfang des Jahres 6-Sekunden-Videos bietet. Laut dem Analysetool Topsy ist die Nutzung von Vine seit der Einführung der Videos bei Instagram am 20. Juni deutlich eingebrochen, und zwar allein am Launch-Tag um 40 Prozent.
blog.wiwo.de

– M-QUOTE –

„Der Wert eines Leads muss im mobilen Bereich neu definiert werden.“

Thomas Duhr von IP Deutschland über zu niedrige Preise für mobile Werbung.
„Lead Digital“, S. 16-21

– M-KLICKTIPP –

Prism, Tempora & Co: Opendatacity zeigt auf einer Weltkarte, welchen Weg Internetverbindungen heute nehmen. Selbst Zugriffe von Deutschland aus auf deutsche Websites gehen demnach häufig über die USA, so dass auch der US-Geheimdienst NSA sich problemlos Zugriff verschaffen kann.
opendatacity.de/prism via welt.de

– M-VIDEO –

App-Gestaltung im Zeitraffer: Die Macher der Freizeitorganisations-App Peerigon zeigen in ihrem Firmenblog ein Zeitraffer-Video über die Entstehungsgeschichte der App und ihres Designs.
peerigon.com

– M-FUN –

Appschalten: Das Berliner Startup Offtime will via Crowdfunding eine Android-App entwickeln, die Erreichbarkeit regelt – sprich: wer nerven darf und wer nicht.
netzwertig.comofftime.co

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