Telekom, WhatsApp, Microsoft.

von Ulrich von Schweinitz am 09.April 2013 in Kurzmeldungen

– M-BUSINESS –

Deutsche Telekom hat den Daumen drauf beim VDSL-Vectoring: Nach Berichten von teltarif.de hat die Bundesnetzagentur den Antrag der Telekom genehmigt. Danach darf die Telekom die erstmalige Bereitstellung des Zugangs zum entbündelten Teilnehmeranschluss an einem Kabelverzweiger (Kvz) verweigern, wenn sie selbst VDSL Vectoring ermöglicht und ihren Wettbewerbern einen Bitstrom-Zugang anbietet. Selbst wenn sie nur Zweiter ist, kann sie unter bestimmten Voraussetzungen einen Wettbewerber verdrängen. Der Geschäftsführer des Breko-Verbandes Stephan Albers nannte dies „keine gute Botschaft für den Breitbandausbau“.
teltarif.de

WhatsApp dementiert Übernahme durch Google: Neeraj Arora, Business-Development-Chef von WhatsApp, dementiert gegenüber „alltingsd.com“ die Gerüchte, wonach WhatsApp in direkten Verkaufsverhandlungen mit Google stehe. „Digitaltrends“ hatte eine entsprechende Meldung verbreitet und sich auf ein vertrauliche Quelle bezogen. Demnach sei die Übernahme des Messenger-Dienstes durch den Internetgiganten Google, der eine 1 Mrd Dollar geboten haben soll, nur noch eine Frage des Preises. Die Gerüchteküche um den Verkauf von WhatsApp brodelt also weiter.
allthingsd.com

Microsoft wendet sich von IPTV ab: Der Softwarekonzern verkauft seine Tochter „Mediaroom“ an Ericsson und wird seine Bewegtbild-Programme in Zukunft exklusiv über die Xbox an die Kunden bringen. Dadurch wird Ericsson zum führenden IPTV-Ausrüster mit einem weltweiten Marktanteil von über 25 Prozent. Microsoft Mediaroom ist in Mountain View, Kalifornien, angesiedelt und beschäftigt über 400 Mitarbeiter weltweit. Auf der Mediaroom-Technologie basieren die Lösungen vieler weltweit führender IPTV-Anbieter, wozu unter anderem AT&T U-verse, Entertain der Deutschen Telekom sowie Angebote von Telefonica, TELUS Optik TV und Swisscom gehören.
reuters.comtechcrunch.comblog.microsoft.comericsson.com

Mobiles Glücksspiel im Aufwind: Informationen von „Newsslash“ zu Folge investiert Klaas Kersting, CEO und Gründer des MobileGames-Entwicklerstudios „flaregames“ in das Startup „3LuckyGuys Group“ und könnte damit ein Zeichen zur Liberalisierung der umstrittenen Online-Glücksspielbranche setzen. Neben dem Casino-Affiliate-Netzwerk „Casinovertise“ will das Startup mit „LuckyRoyals ein mobiles Portal auf dem Spieler die besten und neuesten Casino-Glücksspielangebote von führenden Spieleherstellern vorfinden“ an den Start bringen, so Benjamin Föckersberger, Mitgründer der „3LuckyGuys Group“ gegenüber „Newsslash“.
newsslash.com

schülerVZ macht zum 30. April dicht, Pinterest-Klon soll zurück in die Erfolgsspur führen: „Wir machen’s kurz. Es ist vorbei. schülerVZ wird am 30. April geschlossen. Für immer.“, gaben die Betreiber der VZ-Netzwerke gestern Abend auf ihrer Online-Plattform bekannt. Experten verwundert es, dass mit schülerVZ ausgerechnet das Netzwerk mit der höchsten Nutzeraktivität dicht macht. Poolworks, der Betreiber der VZ-Netzwerke will  künftig „ergänzende Apps für die Plattformen zu entwickeln“ und möchte mit offenen Diensten, wie dem Pinterest-Klon bildervz.net zurück in die Erfolgsspur der einstmals so erfolgreichen sozialen Netzwerke finden.
schuelervz.net, bildervz.net, netzwertig.com, spiegel.de

HTC meldet fürs erste Quartal starken Gewinnrückgang: Der Gewinn ging von umgerechnet 280 Mio Euro im Vergleichsquartal des Vorjahres auf nurmehr rund 2 Mio Euro zurück, praktisch eine schwarze Null. Das Weihnachtsquartal hatte noch 780 Mio Euro Gewinn gebracht. Die Umsätze verfehlten mit 1,1 Mrd Euro die Erwartungen der Anleger deutlich. Doch Lieferschwierigkeiten bei Handykameras führten dazu, dass der Hersteller das neue Flaggschiff HTC One nicht wie geplant in 80 Märkten, sondern nur auf drei Märkten an den Start bringen konnte. Auch die neue „Facebook Home“ Software wird keine Trendwende bringen „Das Facebook-Telefon reicht nicht aus, um die Trendwende für HTC herbeizuführen“, urteilte Birdy Lu von Daiwa.
reuters.com, handelsblatt.com, de.engadget.com

eBay steigt ins Geschäft mit Kundendaten ein: Die bisher streng gehüteten Kundenprofile des Onlinehändlers werden künftig zu Geld gemacht, verkündete der zuständige Bereichsleiter Stephen Howard-Sarin auf der Vermarktermesse Programmatic I/O in San Francisco. Bisher wurde das ausgefeilte Empfehlungssystem von der Konkurrenz nur mit Neid betrachtet. Jetzt können sie die eBay-Informationen für eigene Targeting-Kampagnen einkaufen.
adweek.com, businessinsider.com

Googles Dominanz auf dem Android-Markt ruft die europäischen Kartellwächter auf den Plan: Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia lässt derzeit untersuchen, inwieweit die marktbeherrschende Stellung des Internetkonzerns andere Marktteilnehmer behindert. Noch in dieser Woche erwartet Almunia zudem endlich Antworten auf seine Fragen betreffend die Marktdominanz bei der Onlinesuche. Diese Untersuchung wurde ausgelöst durch eine Klage der Fairsearch Europe Allianz, der Nokia ebenso angehört wie Microsoft oder Oracle.
cnet.comnytimes.com

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Finance_2_0_banner300x150_2In dem Seminar Finance 2.0 (16. – 17.04.2013, Frankfurt/Main) bieten André M. Bajorat, amb consult & Konstantin Ewald, Osborne Clarke einen aktuellen Überblick der Geschehnisse, eine Bewertung der wesentlichen Player, viele Praxisbeispiele sowie eine rechtliche Bewertung der verschiedenen Online- & Mobile Paymentthemen.
www.deutsche-kongress.de/finance

– M-NUMBER –

51 Prozent aller App-Downloads im ersten Quartal 2013 erfolgten aus dem Google Play Store, ermittelt der Marktforscher Canalys. Jedoch strich Apple 74 Prozent aller erzielten Umsätze ein. Die vier großen Anbieter Google, Apple, BlackBerry und Windows erzielten insgesamt 13,4 Mrd App Downloads, dem steht ein Gesamtumsatz von 2,2 Mrd Dollar gegenüber.
mashable.com, canalys.com

– M-QUOTE –

„Ich fordere die BNetzA dringend auf, einen neuen Vorschlag mit niedrigeren Verbraucherpreisen vorzulegen, der zur Schaffung des Telekommunikationsbinnenmarkts beiträgt.“

Die EU-Binnenmarktkommissarin Neelie Kroes stoppt den Vorschlag der Bundesnetzagentur für höhere Zustellungsentgelte im Festnetz.
presseportal.de

– M-TRENDS –

Crosschannel-Studie zeigt die zunehmende Bedeutung des Internet für den stationären Handel: Die heute veröffentlichte Studie des E-Commerce-Center (ECC) am IFH Köln unter dem Titel „Das Cross-Channel-Verhalten der Konsumenten – Herausforderung und Chance für den Handel“ belegt, dass Kunden sich vor dem Kauf durch Recherche per Suchmaschine und in Online-Shops schlau machen. Die gute Nachricht für den vom Showrooming aufgeschreckten Handel ist, dass sich 58 Prozent direkt im Online-Shop des gewählten Anbieters informieren. „Online ist der neue Showroom“, kommentiert der Geschäftsführer des IFH Institut für Handelsforschung in Köln Kai Hudetz.
derhandel.de, etailment.de

Mobile Analytics gewinnen an Relevanz: Das kostenlose Whitepaper der Dresdner Agentur queo vergleicht Analysetools im Web und mobile Anwendungen und bietet einen Überblick über die wichtigsten Anwendungen, sowie einen Überblick über Trends im mobilen Markt . Während Downloadzahlen ausschließlich ausdrücken, wie oft eine Applikation heruntergeladen wurde, können mit dem richtigen Tool die Anzahl der Nutzer, der Nutzungszeitpunkt, die Nutzungsdauer, das Interesse für bestimmte Bereiche der App, der örtliche Kontext oder wichtige Geräteinformationen überwacht und gemessen werden. Im aktuellen Marktüberblick werden 33 Tools vorgestellt und ausgewertet.
per Email, queo-group.com (PM)

AppGratis für Entwickler alles andere als Gratis: Informationen der Webseite iphone-ticker.de zu Folge sei die kürzlich aus dem AppStore verbannte Discovery-App „AppGratis“ eine teure Angelegenheit für Werbepartner gewesen. Eine Foto-App deutscher Entwickler hätte ein Angebot der App-Anbieter vorliegen gehabt, wonach sie pro durch die App angestoßenem Download 1,10 Euro für iPhone-Downloads und 2,20 Euro für iPad-Downloads hätten bezahlen müssen. Bei kumulierten 12.000 Downloads ergäbe das eine Summe von 15.400 Euro. Ohne Garantie versteht sich.
iphone-ticker.de

Multiple Screens prägen zunehmend den Fernsehalltag: In einer Studie von Accenture bekunden 77 Prozent, dass sie neben dem Fernsehen surfen, sei es auf dem Handy oder Tablet oder PC. Das sind 16 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Tablets nutzen 44 Prozent der ZV-Zuschauer parallel. 17 Prozent sagten, die auf ihren Tablets betrachteten Inhalte, hätten nichts mit dem TV-Programm zu tun. Nur 14 Prozent suchen gezielt nach Inhalten des TV-Programms oder tauschen sich übers Programm auf sozialen Netzwerken aus.
mediapost.com

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Die PAYMENT 2013 – 8. Kongress für Zahlungssysteme und Zahlungsprozesse bietet am 14. und 15. Mai einen umfassenden Überblick zu den aktuellsten Trends in der Zahlungsabwicklung und bei den Payment-Prozessen. Themenschwerpunkte: Mobile Payment und NFC-Payment, Payment-Portfolios und Konversionsoptimierung, Perspektiven für Multi-Channel-Strategien & Mobile Commerce, SEPA.
www.payment-kongress.de

Distimo hat die Top Global Apps für den März ausgewertet: In seiner AppIQ-Datenbank analysiert der Marktforscher die weltweit meist herunter geladenen Apps samt ihrer Umsätze. Im iTunes App Store führt das Spiel „Candy Crush Saga“ die Hitliste der Kostenlos-Apps an, vor YouTube (von Google!) und dem Spiel „4 Pics 1 Word“. Auf Google Play führt die Facebook App vor dem WhatsApp Messenger und Skype. Bei den Bezahl Apps führt auf iTunes der WhatsApp Messenger vor den Spielen „Temple Run“ und „Minecraft“. Bei Google Play führt „SwiftKey Keyboard“ vor „Titanium Backup“ und der „Poweramp“ App. Bei den Umsätzen führen „Clash of Clans“ von Supercell und „Puzzle & Dragons“.
distimo.com

Twitters Video-App Vine ist die beliebteste kostenlose App in den USA: Twitter-Mitgründer und Marketingchef Rus Yusupov verkündete den Meilenstein stolz auf Twitter, nur sechs Monate nachdem Twitter das Startup aufgekauft hatte.
techcrunch.com, twitter.com

Mobile Werbung auf Tablets ist ein weites Feld: Eine über 14 Monate betriebene Studie, die nach eigenen Angaben ein Drittel aller Tabletbesitzer in den USA erreichte, listet die drei erfolgreichsten Werbemittel auf: So genannte Pre-Rolls, die zumindest zeitweise den Seiteninhalt abdecken, Unterbrecherwerbung im Rich Media-Format und Banner, die sich auf die gesamte Website ausrollen. Letztere waren auch unter den Kunden am beliebtesten, die überhaupt erklärten, Werbung wohlwollend zu betrachten. Am stärksten wahrgenommen wurden die Pre-Rolls, die auch in Verbindung mit Video-Inhalten am besten funktionierten. Die anderen beiden Werbeformen eigneten sich am besten für statische Seiten.
marketingcharts.com, risingtidecoop.com (Studie)

– M-QUOTE –

“Totgeburt“.

Andreas Winiarski, PR-Chef von Rocket Internet, über die Erfolgsaussichten der Kindle-Alternative des Buchhandels und der Telekom „Tolino Shine“.
boersenblatt.net

– M-KLICKTIPP –

Standortbestimmung: Diese Infografik zeigt, mit welchen Methoden Mobilfunknetzbetreiber den Standort eines Handys feststellen können. Wenn GPS-Daten nicht verfügbar sind, können Netzbetreiber an Hand des nächstgelegenen Handymasts den Standort näherungsweise ermitteln, oder die IP-Adresse auslesen, oder bei W-Lan-Verbindung diese Daten mit der GPS-Karte abgleichen.
businessinsider.com

– M-VIDEO –

Facebook bewirbt seine neue Android „Home“-Software in mehreren TV-Spots, den ersten in der Geschichte des social network.
mashable.com

– M-FUN –

Shrink it or pink it: Was eigentlich als letzte Weisheit gilt, um die begehrte weibliche Zielgruppe zu erreichen, wurde jetzt Samsung bestätigt. Deutsche Samsung-Fans wünschten sich bei der Abstimmung auf Facebook das Galaxy S3 in – rosa.
mobiflip.de

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