Seminar „Design Thinking als Denkmotor bei der App-Entwicklung“ – drei Fragen an Maik Klotz.

von Florian Treiß am 16.April 2013 in Apps, In eigener Sache, Interviews

[Update: Wir werden dieses Seminar am 24. Oktober 2014 wiederholen! Infos & Anmeldung hier!]

Jetzt Frühbucherpreis sichern: „Design Thinking als Denkmotor bei der App-Entwicklung“ steht im Fokus eines mobilbranche.de-Seminars am 3. Juni 2013 in Berlin, das geleitet wird von Maik Klotz. Er arbeitet als Head of New Business bei einem der größten Softwareunternehmen in Deutschland.

Bei über 750.000 Apps im Appstore fällt es Unternehmen immer schwerer relevante Apps zu entwickeln. „Design Thinking“ hilft, kreative Ideen zu generieren,  die sich an den Bedürfnissen der Nutzer orientieren. Es geht  um umfassendes Experimentieren und Sammeln von neuen Einsichten. Durch stetiges Wiederholen und Abwechseln der verschiedenen Schritte entsteht ein zunehmend besseres Verständnis für das Problem und mögliche Lösungen.

Im Vorfeld des Seminars hat unser Dozent Maik Klotz drei Fragen zur App-Entwicklung beantwortet:

mobilbranche.de: Was ist so gefährlich daran, eine App zu veröffentlichen, ohne vorher die Kundenwünsche ermittelt zu haben?

Maik Klotz: Der App Store ist für viele Entwickler Segen und Fluch zugleich. Auf der einen Seite ermöglichen die App Stores dem Entwickler ein breites Publikum zu erreichen, auf der anderen Seite gibt es eine 100-prozentige Transparenz, was die Qualität der Apps betrifft. Kunden können Apps bewerten und nutzen diese Möglichkeit auch. Wird das Bedürfnis der Kunden nicht zufrieden gestellt, spiegelt sich das direkt in den Rezensionen wieder. Schlechte Rezensionen wirken sich in Echtzeit negativ auf die Marke, die Downloads und natürlich den Umsatz aus. Dabei spielt es keine große Rolle, ob die ursprüngliche Produktidee vielleicht gut war. Wenn die Erwartungshaltung der Kunden nicht getroffen wird, fällt das Produkt, in diesem Fall also die App, durch. Konnte man früher noch Bananensoftware entwickeln, die beim Kunden reift, haben sich die Spielregeln dramatisch geändert. Oft hat man nur einen Schuss, und der muss sitzen. Um sich mit seiner App im Appstore abzuheben genügt nicht alleine die gute Idee. Sondern vor allem die Umsetzung. Und diese hängt an den Gewohnheiten und Bedürfnissen der Zielgruppe.

mobilbranche.de: Wieso hilft die Methode „Design Thinking“ daher so gut bei der App-Entwicklung?

Maik Klotz: Design Thinking hilft zu verstehen, welche Bedürfnisse die Anwender haben und wie ein mögliches Produkt optimalerweise auszusehen hat. Design Thinking stellt den Anwender in den Vordergrund und ermöglicht durch Rapid prototyping, also dem erstellen vieler Prototypen, schon während der Entwicklung direktes Feedback vom User zu bekommen. Dieses fließt dann in das fertige Produkt ein und verhindert Entwicklungen in die falsche Richtung. Vor allem aber ermöglicht Design Thinking das generieren von völlig neuen Ideen, da innerhalb der Zielgruppe nicht nur der Joe-Sixpack-User im Fokus steht sondern man sich auch mit extremen Anwendern auseinandersetzt.

mobilbranche.de: Was verpassen Produktverantwortliche, wenn Sie nicht am Seminar „Design Thinking als Denkmotor bei der App-Entwicklung“ teilnehmen?

Maik Klotz: Die Chance, wirkliche innovative Produkte zu entwickeln, die von den Usern begeistert aufgenommen werden.

Das Seminar „Design Thinking als Denkmotor bei der App-Entwicklung“ findet am Montag, 3. Juni 2013, zwischen 10 und 18 Uhr statt. Veranstaltungsort ist Ahoy! Berlin, ein Coworking Space in der Windscheidstr. 18, 10627 Berlin (zweites Hinterhaus). Es adressiert Produktverantwortliche, die erfolgreich ihre Nutzer verstehen lernen möchten und am Nutzer orientierte Apps für iOS, Android und/oder Windows 8 entwickeln wollen.

[Update: Wir werden dieses Seminar am 24. Oktober 2014 wiederholen! Infos & Anmeldung hier!]

Bei Anmeldung bis zum 3. Mai 2013 bieten wir einen Frühbucherpreis von 300 Euro zzgl. 19% Mehrwertsteuer an. Bei einer späteren Anmeldung kostet die Teilnahme 400 Euro zzgl. MwSt. Der Teilnahmebeitrag enthält Getränke, Kaffeepausen und ein Mittagessen. Um allen Teilnehmern ein intensives Erlebnis zu bieten, ist die Teilnehmerzahl auf 20 Personen beschränkt.

Um sich für das Seminar „Design Thinking als Denkmotor bei der App-Entwicklung“ anzumelden, schreiben Sie bitte eine E-Mail an treiss@mobilbranche.de mit Angabe Ihrer Rechnungsanschrift. Der Teilnahmebeitrag ist nach Erhalt der Rechnung fällig. Die Teilnahme am Seminar ist nur möglich, wenn die Rechnung beglichen wurde.

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