Samsung will in 2 Monaten den US-Markt durchdringen – 1.400 Minishops bis Juni.

von Fritz Ramisch am 04.April 2013 in Geräte, News

Rein in den Einzelhandel: Bildschirmfoto 2013-04-04 um 12.56.24Samsung will in den USA pünktlich zum Start des Samsung Galaxy S4 rund 1.400 Minishops innerhalb der Filialen der Elektronik-Kette Best Buy eröffnen, die Samsung den Weg zur Nummer 1 in den USA pflastern sollen. Der erste sogenannte „Experience Shop“ von Samsung soll bereits kommenden Montag in einem Vorort von Dallas eröffnen. Damit eifert Samsung Apple nach, ohne jedoch das Konzept der Apple-Stores eins zu eins zu kopieren. Ohne das Risiko und die Kosten eigener Ladengeschäfte will Samsung vor allem unabhängiger von Vertragspartnern werden und tiefergehende Fragen von Kunden zu Samsung-Produkten beantworten können. Apple unterhält über 400 Apple-Stores in den USA, welche vor allem dafür bekannt sind, Produkte ausprobieren zu können und an der Genius Bar Hilfe bei der Fehlerdiagnose und -behebung von Apple-Produkten zu erhalten. Solch ein Service ist vorerst aber nicht vorgesehen in den „Experience Shops“. Kritiker halten die Strategie für weniger effektiv als das Konzept der Apple-Stores. Nicht zuletzt aufgrund des Tempos bei der Umsetzung des Vorhabens drängt sich der Verdacht auf, dass Samsung „mit aller Macht die Marke Samsung in die Köpfe der Konsumenten drillen will“ und dabei nach dem Motto „Quantität statt Qualität“ verfährt. Ein Grund für das Tempo könnte nicht etwa der US-amerikanische Konzern Apple, sondern der taiwanesische Mobilgerätehersteller HTC sein, der mit seinem neuen HTC One ein noch besseres Smartphone als das Samsung Galaxy S4 auf den Markt bringen und Samsung so Konkurrenz machen könnte. „Die Partnerschaft mit Best Buy war die schnellste Lösung den Endverbraucher direkt zu erreichen“, so Samsung-Managerin Ketrina Dunagan über die Dringlichkeit des Vorhabens. „70 Prozent der US-Bevölkerung haben im Umkreis von 10 Meilen eine Best-Buy-Filiale in direkter Umgebung zu ihrem Wohnort“, so Dunagan weiter. Samsung will Best-Buy-Mitarbeiter durch Schulungen fit machen, um künftig das gesamte Sortiment von Mobilgeräten bis zum Smart-TV in den Shops zu präsentieren und zu verkaufen. „The Verge“ hält HTC für den großen Verlierer der Samsung-Strategie und befürchtet, dass das HTC One trotz guter Performance zum Ladenhüter werden könnte.
theverge.com, cnet.comzdnet.de

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