Google, E-Plus, Apple.

von Ulrich von Schweinitz am 23.April 2013 in Kurzmeldungen

– M-INTERVIEW –

Google-Manager Jens Redmer sagt, dass „viele Werbekunden Potenzial verschenken, indem sie ihre Kampagnen nicht medienübergreifend optimieren“. Vor allem die parallele Nutzung mehrerer Geräte wie etwa Smartphone, Laptop und  Fernseher bringt Potenziale, aber auch eine Menge Herausforderungen für werbungtreibende Unternehmen mit sich, wie Jens Redmer in unserem Vorab-Interview zum Mobile Gipfel am 28. bis 29. Mai in Berlin erzählt.
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– M-BUSINESS –

E-Plus hat im 1. Quartal 2013 einen Umsatz- und Gewinnrückgang erlitten: Der Gesamtumsatz sank um 4,3 Prozent auf 760 Mio Euro, der Ebitda-Gewinn schrumpfte um deutliche 36 Prozent auf 195 Mio Euro. Der deutliche Gewinneinbruch liegt an verstärkten Investitionen in Netzausbau und Marketing, die umgekehrt zu einem weiteren Kundenplus geführt haben: die Zahl der Gesamtkunden stieg um 3,8 Prozent auf 23,947 Mio Menschen. Die niederländische E-Plus-Mutter KPN muss für dieses und nächstes Jahr die Dividende streichen.
telecom-handel.de, computerwoche.de, eplus-gruppe.de (Pressemitteilung), manager-magazin.de (KPN)

Apple baut am Ku‘ Damm: Schon länger gab es dazu Gerüchte, und nun hat sich Apple tatsächlich als Bauherr am Kurfürstendamm in Berlin geoutet. Dort also eröffnet der nächste Apple Store, nachdem es in Deutschland bereits zehn solcher Ladengeschäfte gibt. Untergebracht sein wird der Apple Store in einem denkmalgeschützten Gebäude des vor 13 Jahren geschlossenen Kinos „Filmbühne Wien“.
mobilegeeks.de, manager-magazin.de, handelsblatt.com

simfy verlegt Firmensitz von Köln nach Berlin und überträgt ihre Musik-Streaming-Aktivitäten in die neue Marke „Simfymusic“. Ein kleiner Restbetrieb soll in Köln noch aufrecht erhalten bleiben. „Berlin gehört zu den spannendsten Orten für Musik und Clubbing weltweit“, begründet simfy-Chef Gerrit Schumann den Umzug, der das Unternehmen näher an die Musikszene rücken soll.
gruenderszene.de, deutsche-startups.de

Twitter soll einen Anzeigen-Deal im Wert von mehreren hundert Mio Dollar an Land gezogen haben: Die „Financial Times“ berichtet vom erfolgreichen Werbefischzug, der den multinationalen Werbekonzern Starcom MediaVest Group an Bord geholt haben soll. Zu den Starcom-Kunden gehören die größten Werbungtreibenden der Welt, u.a. Procter & Gamble, WalMart, Coca-Cola und Microsoft.
internetworld.de, gigaom.com

Motorola Mobility scheitert im Patentstreit um iPhones: Die US-Handelskommission ITC verwirft den Antrag der Google-Tochter auf ein Einfuhrverbot des iPhone 4 in den USA. Motorola hatte sich auf ein Patent berufen, das beschreibt, wie eine Software mit Sensor gekoppelt wird um zu verhindern, dass ein Touchscreen automatisch reagiert, sobald man das Smartphone zum Telefonieren an den Kopf hält.
allthingsd.com, wiwo.de, fosspatents.com

Foxconn muss angeblich 5 bis 8 Mio schlecht produzierte iPhones wieder zurücknehmen: Nach Berichten von „China Business“ hat der Produzent die von Apple geforderten Qualitätsstandards nicht eingehalten, was für ihn einen Schaden in Milliardenhöhe bedeuten kann. Im November 2012 hatte Foxconn-Chef Terry Gou „Kapazitätsengpässe“ bei der Produktion des iPhone 5 zugegeben. Foxconn dementiert die Meldung jedenfalls.
areamobile.de, mobilegeeks.de

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Sharing EconomyVom Hyper-Konsum zum Gemeinschaftskonsum. Wie der Konsum der Zukunft tickt und welche Bedeutung und Nebenwirkungen dies für Ihr Geschäft hat, erfahren Sie am 13. Mai auf der inspirato Konferenz SHARING ECONOMY. Der TV-Sender phoenix wird vor Ort eine 75-minütige Schwerpunkt-Sendung zum Thema „Sharing Economy“ drehen und zahlreiche Interviews mit Referenten und Teilnehmern führen. Don’t miss!
Hier geht es zu Programm und Anmeldung

– M-NUMBER –

3,2 Prozent der deutschen Internetnutzer können als „smarte Mobilisten“ bezeichnet werden, so die Typologie der Initiative D21, die sie in ihrer aktuellen Studie vorstellt. Dafür haben sie mit mit 69,8 Punkten einen hohen Digitalisierungsgrad, der weit über dem Mittelwert von 51,2 Punkten liegt. Der „smarte Mobilist“ ist vorwiegend männlich, durchschnittlich 32 Jahre alt und besitzt ein Smartphone, das durchschnittlich 16 Stunden am Tag eingesetzt wird.
initiative21.de, pressebox.de

– M-QUOTE –

„BYOD bedeutet Bring Your Own Disaster.“

Der Aretas-Geschäftsführer Peter Bergmann meint, dass der Job nun mal kein Wunschkonzert sei.
lead-digital.de

– M-TRENDS –

Europa Konsumbarometer 2013 der Commerzbank-Tochter Commerz Finanz zeigt, dass längerfristig 33 Prozent der Europäer Mobile Commerce praktizieren möchten. Fast jeder dritte Befragte wäre demnach bereit, in Zukunft per Smartphone oder Tablet-PC zu bezahlen. Ein Drittel der Verbrauchen will zudem die Scan-Funktion des eigenen Smartphones zum Einkaufen nutzen.
presseportal.de

Teenager als Vorreiter beim Mobile Commerce: Eine US-Studie von Piper Jaffray meldet zweistellige Zuwachsraten bei den Ausgaben der mobilen Teenager. Satte 39 Prozent gehen für modische Kleidung und Accessoires drauf. Drei Viertel der 18- bis 24-Jährigen besitzen bereits ein Smartphone. 86 Prozent aller Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden sich als Nächstes auf jeden Fall ein Smartphone anschaffen.
mediapost.com

Yahoo bringt Summly als App auf iPhones und iPads: Damit wird überraschend schnell sichtbar, was der Internetkonzern mit dem Startup des 17-jährigen Briten Nick D’Aloisio vorhatte, das er erst vergangenen Monat für 30 Mio Dollar gekauft hatte. Die neue „Yahoo!“ App nutzt die Algorithmen zur Spracherkennung, die vom Startup entwickelt worden sind, für eine schnelle Zusammenfassung des Inhalts von Webseiten.
allthingsd.com, cnet.com, ycorpblog.com

Tumblr zeigt Werbung in seiner mobilen App: Mit dem jüngsten Update zeigt die Online-Community, dass sie sechs Jahre nach der Gründung endlich den Ruf nach Monetarisierung gehört und verstanden hat. Bislang wurden die Fotos, Videos und Texte der Mitglieder nämlich ohne Werbung und kostenlos gezeigt, doch nun gibt es auch hier gesponsorte Inhalte.
cnet.com, adage.com

iOS erobert den Spitzenplatz zurück: Der aktuelle „State of Mobile Advertising Report“ von Opera sieht Apple-Mobilgeräte wieder vorne, was den mobilen Anzeigen-Traffic angeht. Erhoben wurden die Daten auf der Anzeigenplattform von Opera, die 50 Mrd Ad Impressions pro Monat ausliefert, und zwar ausschließlich über 12.000 Mobile-Sites und Apps.
onlinemarketing.de, opera.com

QR-Codes sinnvoll einsetzen: Die „Computerwoche“ macht darauf aufmerksam, dass das Thema komplexer und fehleranfälliger ist, als es auf den ersten Blick vermutet. Die Zeitschrift erklärt Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten und gibt hilfreiche Tipps für einen erfolgreichen QR-Code.
computerwoche.de

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Design-Thinking-App-EntwicklungKreative Ideen zur App-Entwicklung und deren Nutzer-orientierte Gestaltung: mobilbranche.de-Seminar „Design Thinking als Denkmotor bei der App-Entwicklung“  am 3. Juni in Berlin. Lesen Sie unser Interview mit Dozent Maik Klotz und sichern Sie sich noch bis zum 3. Mai den Frühbucherpreis von 300 Euro zzgl. Mehrwertsteuer. Infos & Anmeldung:
mobilbranche.de

– M-QUOTE –

„Alles verlagert sich in den mobilen Bereich. Es wird einfach nichts mehr geben, was nicht Mobile ist. Das einzige, was uns derzeit noch davon abhält, ist, dass die nötige Rechenpower noch nicht vorhanden ist. Wenn aber letzlich alles Mobile ist und nichts mehr an einen Ort gebunden, ist die Welt, in der wir leben, eine andere.“

David Fellah, Mitgründer der dänischen Agentur Designit, über die Veränderung unseres Alltags durch Mobile.
deutsche-startups.de

– M-KLICKTIPP –

Responsive Webdesign für den Onlineshop: Jan Tißler zeigt fünf Beispiele, wie sich E-Commerce-Angebote automatisch an die Anforderungen des jeweiligen Geräts anpassen, sei es ein PC, Smartphone oder Tablet.
t3n.de

– M-VIDEO –

Samsung behauptet, dass das „Galaxy Xcover 2“ dreißig Minuten unter Wasser aushält. mobiwatch.de hat’s getestet, und zwar ausgerechnet im Haifischbecken des Sea Life Centers in München.
mobiwatch.de

– M-FUN –

Anti-Inzest-App aus Island: Die mobile App greift auf die Datenbestände des Islendigabook zu, das die Verwandtschaftsverhältnisse der Bewohner auf der einsamen Insel erfasst. „Es ist bedauerlich, dass ihr die App nicht früher herausgegeben habt“, schreibt ein User. „Wenn ich sie vor einem Jahr bereits gehabt hätte, wäre ich vielleicht nicht mit meiner Cousine heimgegangen.“
focus.de, play.google.com

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