Facebook, Ecommerce Alliance, ImmobilienScout 24.

von Ulrich von Schweinitz am 05.März 2013 in Kurzmeldungen

– M-BUSINESS –

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich will Facebook und Co an die Kandare nehmen: Zur Eröffnung der CeBIT forderte der Politiker strengere Regeln. „Für die sozialen Netzwerke brauchen wir strenge Auflagen, um Profilbildungen zu verhindern, die weit über das hinausgehen, was dem User bewusst ist“, sagte der Minister. Bislang habe die Politik vergeblich versucht, die sozialen Netzwerke zur Selbstverpflichtungen zu bewegen.
internetworld.de, tagesspiegel.de

Ecommerce Alliance übernimmt Wap Telecom: Mit der Übernahme des Trierer Mobilfunk-Distributors will sich die Münchner Gruppe jetzt auch im Smartphone- und Tablet-Geschäft positionieren. Im Rahmen der Übernahme wechseln auch die dazugehörigen Wap-Telecom-Tochtergesellschaften Axxamo, Getmobile und der E-Plus Prepaid-Anbieter Getsmart den Besitzer.“Mit dieser Beteiligung legen wir einen klaren Fokus auf den mobilen E-Commerce- und den Smartphone-Markt“, so CEO Daniel Wild.
deutsche-startups.de, telecom-handel.de

ImmobilienScout24 meldet 30 Prozent seines Traffic über Mobilgeräte: Nach Angaben des Unternehmens haben sich die Kaufgesuche auf der Plattform seit 2007 versiebenfacht. Berücksichtigt man die Zeit, die die Besucher auf der Internetseite verbringen, liegt der Marktanteil von Immobilienscout24 bei rund 64 Prozent. ImmobilienScout24 bietet Apps für iPhone, iPad und Android an.
blog.scout24.com

Samsung Galaxy S 4 wird die Augenbewegungen des Nutzers verfolgen: Ein im Smartphone eingebauter Sensor folgt der Pupillenbewegung, will die „New York Times“ von einem Samsung-Mitarbeiter erfahren haben. Der Konzern lässt sich nicht in die Karten schauen, doch zwei neue Patente unter den Namen „Eye Scroll“ und „Eye Pause“ weisen gleichfalls darauf hin. Zudem soll das neue Flaggschiff berührungslose Gestensteuerung verstehen. Am 14. März wird das neue Modell in New York vorgestellt.
businessinsider.com, nytimes.com, teltarif.de

Amazon stellt mobile Anzeigen-API vor: Die neue Schnittstelle für mobile Werbung bietet Entwicklern, aber auch Amazon selbst, neue Monetarisierungsmöglichkeiten und ist mit allen im Amazon Appstore erhältlichen Android-Apps kompatibel. Entwickler können zwischen mehreren Werbeformen u. a. sogenannte Floating Ads und Banner Ads wählen. Anlaufen soll die Schnittstelle zunächst auf dem US-Markt. Ab Mai diesen Jahres soll zudem im Amazon Appstore statt mit Dollar oder Euro mit der virtuellen Währung Coins bezahlt werden können.
internetworld.de

Googles Antwort auf Amazon Prime? „Google Shopping Express“ soll ein neuer Express-Lieferservice von Google heißen, der die Lieferung binnen eines Tages verspricht. Unterschiedlichen US-Onlinediensten zufolge soll der Service rund 10 Dollar günstiger sein als der Service des Konkurrenten Amazon.  Google Shopping und Google Wallet könnten als Basis für den bislang noch nicht offiziell bestätigten Dienst fungieren. 
techcrunch.com
finanznachrichten.de

Twitter macht Tweetdeck den Garaus: Die beliebten Twitter-Apps für iPhones und Android Smartphones sowie die auf Adobe Air basierenden Desktop-Variante unterstützen die neue Twitter-API nicht. Dem Unternehmen ist es zu aufwändig, die Software anzupassen, darum müssen sich die Nutzer nach einer Alternative umsehen. Das Tweetdeck-Team teilte mit, dass auch die Facebook-Anbindung nicht mehr unterstützt wird. Lediglich die nativen Apps für Mac und Windows werden noch weiter betrieben.
techcrunch.com, allthingsd.com

– M-NUMBER –

25 Mrd Dollar an Umsatz werden Apps dieses Jahr erzielen, schätzen die Marktforscher von Gartner für den weltweiten App-Markt. Das bedeutet ein Wachstum von 62 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Apples und Google bieten jeweils rund 700.000 verschiedene Apps in ihren Stores an – und ein Ende des Wachstums ist noch nicht absehbar.
wsj.com

– M-QUOTE –

„Wir müssen aufpassen, dass wir eine wirkliche Gründungskultur entwickeln. Das sage ich nicht nur für Deutschland, sondern das sage ich für die gesamte Europäische Union.“

Bundeskanzlerin Angela Merkel wünschte sich zur CeBIT-Eröffnung mehr Startups in Deutschland.
sueddeutsche.de

– M-ANALYSE –

Mobile Selling: Genauso wie das mobile Einkaufen ist auch das mobile Verkaufen via Smartphone im Kommen. Hier trumpfen kleine Anbieter wie Stuffle und Shpock gegenüber den großen Portalen wie eBay auf und schaffen eine Pinterest-ähnliche Erlebniswelt, die den Online-Handel greifbarer macht – durch Reduktion auf das Wesentliche und einen lokalen Bezug. Eine Analyse von unserem neuen Autoren Karsten Werner.
weiterlesen auf mobilbranche.de

– M-TRENDS –

Teleshopping bekommt durch Mobilgeräte unerwarteten Auftrieb: Deutschlands Einkaufssender QVC und HSE 24 erobern über Tablets, Smartphones und Online neue jüngere Zielgruppen. Die Umsätze von HSE liegen bei 515 Mio Euro, die von QVC sogar bei 743 Mio Euro. Allein die Online-Bestellungen steigerten sich bei QVC im vergangenen Jahr um 18 Prozent auf 193 Mio, bei HSE 24 machen Online und Mobile mittlerweile 21 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Fast die Hälfte der Neukunden wurde im Jahr 2012 übers Internet gewonnen. „Unsere Zielgruppe wird immer jünger. Das ist für uns ermutigend“, sagt HSE-Chef Richard Reitzner.
handelsblatt.com

PayPal Spitzenreiter bei Bezahlprozessen online und mobile: Knapp 29 Prozent der Online-Kauftransaktionen werden in Deutschland über PayPal abgewickelt. Das bedeutet eine Verdopplung des Marktanteils für die eBay-Tochter. Laut der ECC-Payment-Studie sind auch der Kauf auf Rechnung (15 Prozent) und Lastschrift (12,4 Prozent) bei den Deutschen online noch hoch im Kurs. Erstaunlich: Knapp ein Drittel hat bereits mobile Zahlarten beim mobilen Shopping genutzt. Auch dort führt PayPal mit 44,1 Prozent vor Amazon Payments mit rund 25 Prozent.
ecc-handel.de 

Location-based Services sind die am weitesten verbreiteten mobilen Datendienste, zeigt eine Studie von TNS Infratest und BVDW: Demnach haben 95 Prozent der Smartphone- und Tablet-Nutzer eine konkrete Vorstellung von mobilen Navigations- und Routenplanern. 73 Prozent geben an, diese Dienste auch tatsächlich gelegentlich oder regelmäßig zu nutzen. Auf Platz 2 rangiert mit 82 Prozent die mobile Suche nach Angeboten, Aktionen oder Gutscheinen von Geschäften, Werkstätten oder Restaurants in der Umgebung.
bvdw.org

Bring Your Own Device  nimmt zu: Immer mehr Unternehmen integrieren private Mobilgeräte in die eigene IT-Infrastruktur, ohne diese jedoch effektiv in die Unternehmensstrategie einzubetten. Ein neuer Deloitte-Report beinhaltet daher konkrete Ansätze, BYOD in 4 Schritten sinnvoll einzusetzen. Demnach sind die Zielfestlegung, die Risikoevaluierung, die Richtliniendefinition und die Operationalisierung bzw. Implementierung privater Mobilgeräte die ersten Schritte, Potenziale des BYOD sinnvoll zu nutzen.
portel.de, presseportal.de

Apples iWatch könnte mehr Geld einbringen als Apple TV: Dieser Meinung ist zumindest der Bloomberg-Analyst Anand Srinivasan. Er rechnet vor, das bei einem globalen Uhrenmarkt von rund 60 Mrd Dollar die Handelsspanne fast 60 Prozent beträgt, also 36 Mrd Dollar. Die Marge bei Fernsehern beträgt nur ein Viertel dieses Wertes. Auch wenn der Gesamtmarkt größer ist, bleibt bei Uhren unterm Strich mehr in der Kasse. Laut Chen sind gut 6 Mrd Mehrumsatz drin. Die iWatch soll noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft auf den Markt kommen.
bloomberg.com, telegraph.co.uk, mobilegeeks.de

Facebook mit Mobile-Initiative: Das Social Network schickt seine Mitarbeiter auf eine Ranch. Alle Facebook-Angestellten können auf Firmenkosten einen 40-stündigen Crash-Kurs auf der „Big Nerd Ranch“ belegen und das Programmieren von mobilen Apps lernen. 80 Prozent der bisherigen Absolventen waren dann doch Entwickler, aber immerhin 20 Prozent stammten aus allen anderen Abteilungen bis hin zum Vertrieb.
allthingsd.com

– M-QUOTE –

„Auch für uns ist das Thema Mobile natürlich sehr bedeutend. Gerade vor dem Hintergrund der Second-Screen-Nutzung sehen wir hier sehr viel Potential, einen weiteren erfolgreichen Absatzkanal zu etablieren. Die Zuschauer sehen im Fernsehen ein Produkt von uns oder unsere Werbung und suchen es parallel auf ihrem Smartphone oder Tablet.“

Spreadshirt-Philip Rooke, CEO von Spreadshirt, kündigt bei Gründerplusweitere Entwicklungen im Bereich Mobile an.
blog.gruenderplus.de

– M-KLICKTIPP –

Twitter im Vergleich mit Instagram: Eine Infografik zeigt, wie sich die mobilen Netzwerke gegenseitig ergänzten – zumindest bis Instagram von Facebook aufgekauft wur. Danach funktionierten die Anzeige von Instagram-Fotos auf den Twitterkarten nicht mehr.
mashable.com

– M-VIDEO –

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler äußern sich anlässlich der Eröffnung der CeBIT in aktuellen Online-Videos zum Thema Startups in Deutschland und verweisen u.a. auf den neuen „Investitionszuschuss Wagniskapital“.
gruenderszene.de

– M-FUN –

Monsterkiller auf dem iPad: Der kleine Danny (5) wollte wirklich jede Menge böser Monster im Spiel “ Zombies vs. Ninjas“ töten, darum bestellte er die notwendigen Waffen für umgerechnet über 2.500 Dollar. Die Mutter erhielt 19 E-Mails aus dem iTunes Store, die sie für Doppler hielt. Erst als die Kreditkartenfirma anrief und sie auf merkwürdige Aktivitäten hinwies, merkte sie was los war. Das Kind habe das iPad wirklich nur für zehn bis fünfzehn Minuten zum Spielen gehabt.
telegraph.co.uk via mashable.com

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