Telefónica, Nokia, Telekom.

von Lutz Herkner am 07.Februar 2013 in Kurzmeldungen

– M-BUSINESS –

Telefónica Deutschland hat als angeblich erster Netzbetreiber weltweit ein per „Voice over LTE“ begonnenes Telefonat an eine UMTS-Basisstation übergeben, wo das Gespräch dann als regulärer Sprachanruf weitergeführt wurde. Zumindest im Labor. Bislang war dies nicht möglich, sondern bei Telefonaten musste das Mobiltelefon erst standardmäßig zu UMTS oder GSM wechseln – was nicht nur Zeit kostet, sondern auch die Daten-Session beendet. Für die weitere Nutzung etwa von Online-Banking muss sich der Anwender bisher später erneut einloggen.
telefonica.de

Nokia bringt das Lumia 620 am Montag nach Deutschland: Das mit 269 Euro ohne Vertrag vergleichsweise günstige Mobiltelefon unter Windows Phone 8 bietet einen 3,8-Zoll-Touchscreen, und auch der Arbeitsspeicher von lediglich 512 Megabyte ist für heutige Verhältnisse mager. Dafür fasst der interne Datenspeicher immerhin 8 Gigabyte und kann mittels Micro-SD-Karte um bis zu 32 Gigabyte erweitert werden.
nokia.de

WLAN-Hotspots der Deutschen Telekom werden deutlich günstiger: Nicht-Kunden zahlen zwar weiterhin 4,95 Euro, nun aber nicht mehr pro Stunde, sondern pro Tag. Dies meldete der Netzbetreiber per Twitter. Laut „mobiwatch.de“ soll dies auch für die WLAN-Hotspots der Telekom in den ICEs der Bahn gelten.
hotspot.de via twitter.com, mobiwatch.de

Favor.it bekommt Geldspritze von Project A Ventures. Das Berliner Mobile-Startup ist eine Promotion-Plattform, auf der Händler ihren Kunden schnell und kurzfristig individuelle Rabatte unterbreiten können. Kunden wiederum haben die Möglichkeit, ihren Lieblingsgeschäften zu folgen, um kein Angebot zu verpassen. Eingelöst werden die Coupons direkt über die Gratis-App, die derzeit nur für iOS verfügbar ist.
deutsche-startups.de, mobilbranche.de (Hintergrund)

Apinauten erhalten Seed-Finanzierung: Das in Jena gegründete Mobile-Startup konnte den Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) von seinem „apiOmat“ überzeugen und siedelt nach Leipzig um. Dabei handelt es sich um ein Tool, das „Backend as a Service“ anbietet, also das Interface einer mobilen App auf seiten des Betreibers in Form einer Baukastenlösung übernimmt. Erste professionelle App-Entwickler sollen diesen Dienst bereits nutzen. Die Höhe der Finanzierung gab das Unternehmen nicht bekannt.
per Mail, mobilbranche.de (Hintergrund)

Twitter übernimmt Bluefin: Es kursierte schon länger das Gerücht, Twitter habe Interesse an dem Spezialisten für Social TV. Bluefin wollte sich eigentlich als Konkurrenz zu klassischen Marktforschern wie Nielsen in Stellung bringen, doch das Angebot von Twitter konnte man offenbar nicht ablehnen. Bestandskunden sollen Bluefin weiterhin nutzen dürfen, versicherte Twitter, Neukunden würden aber nicht akquiriert. Im Dezember hatte Twitter bereits eine Kooperation mit Nielsen zum Zweck der Reichweitenmessung von TV-Inhalten innerhalb von Twitter abgeschlossen.
twitter.com, internetworld.de

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– M-NUMBER –

33 Prozent aller im 4. Quartal 2012 ausgelieferten Computer waren Tablets, so die Analysten von Canalys. Da wiederum jedes zweite verkaufte Tablet ein iPad war, war entsprechend jeder sechste verkaufte Computer ein iPad.
techcrunch.com

– M-QUOTE –

„Bei Zahlungen per NFC sind nicht weniger als neun Parteien beteiligt, die alle etwas von dem Wert des Zahlungsprozesses abhaben wollen.“

SAP-Manager Carsten Kress weist auf die Probleme von NFC-Transaktionen hin, die gerade für kleinere Beträge gedacht sind. Es gebe daher durchaus eine Berechtigung für Alternativen wie QR-Codes.
mobilszene.de

– M-TRENDS –

Digitalwerbung dürfte bald das Budget für Ads in klassischen Medien überholen: Bei einer Umfrage von Strata unter Anzeigen-Agenturen antworteten 40 Prozent weniger als im Vorjahr, dass ihre Kunden sich für TV-Spots interessieren, bei Radiowerbung waren es 32 Prozent weniger, Print rutsche gar um 60 Prozent ab. Der richtige Media-Mix sei nun gefragt: Rund 76 Prozent der befragten Agenturen gaben an, mindestens drei verschiedene Mediengattungen pro Kampagne zu bedienen. Ruper Murdochs Zeitungs- und TV-Imperium News Corp. meldete hingegen für das vierte Quartal ein Umsatzplus von 5 Prozent.
mediapost.com, handelsblatt.com (News Corp.)

M-Payment wird intensiv genutzt – sofern denn verfügbar. Wie das Konsortium Isis bekanntgab, zahlen Kunden im Durchschnitt mindestens fünfmal pro Woche mit ihrem Mobiltelefon. Isis hatte im Oktober ein Pilotprojekt in Austin und Salt Lake City gestartet, bei dem allein in Salt Lake City mehr als 10.000 Akzeptanzstellen verfügbar sind. Hinter Isis stehen Verizon, AT&T und T-Mobile USA.
fiercemobilecontent.com

Surface Pro schneidet in der Kritik durchwachsen ab: Nachdem die Sperrfrist gefallen ist, befassen sich zahlreiche US-Medien mit dem Tablet-Notebook-Zwitter von Microsoft, der im Gegensatz zur einfachen Version des Surface nicht mit dem abgespeckten Windows RT für ARM-Prozessoren läuft, sondern unter dem vollwertigen Windows 8 mit einem Intel-Chip. „Computerwoche“ hat die Kernaussagen in einer Klickstrecke zusammengefasst.
computerwoche.de

Facebook verliert jugendliche Nutzer: 42 Prozent der US-Mitglieder zwischen 18 und 29 Jahren gaben bei einer Umfrage des Pew Research Center an, Facebook im vergangenen Jahr seltener besucht zu haben als zuvor. Bei der Altergruppe 30 bis 49 Jahre waren es 34 Prozent. Zudem bestätigten 28 Prozent der Befragten die Aussage, dass für sie das Netzwerk an Bedeutung verloren habe; nur 12 Prozent meinten, Facebook sei für sie wichtiger geworden.
pewinternet.org (Studie als PDF) via sueddeutsche.de

– M-QUOTE –

„Wünschte ich, wir hätten alles auf die Karte ‚Mobile‘ gesetzt und uns nicht nur früher, sondern auch mutiger dazu bekannt? Ja!“

Mark Pincus, Gründe und CEO von Zynga, gesteht Fehler ein. Inzwischen hat der Spiele-Hersteller Mobile als Fokus ausgerufen, 2013 soll ein Jahr der Investitionen und des Wandels werden.
nytimes.com

– M-KLICKTIPP –

M-Commerce: Wie neue mobile Geschäftsmodelle erfolgreich genutzt werden, erklärt der neue Leitfaden des Bundesverbands Digitale Wirtschaft. Der Ratgeber informiert zudem über die Auswirkungen auf bestehende Vertriebswege, Kundenbindung und Marketing. Für BVDW-Mitglieder ist der Download der 40-seitigen PDF-Broschüre kostenlos, Nicht-Mitglieder müssen 24,90 Euro berappen.
bvdw.org

– M-FUN –

Deutsche Bahn zeigt auf Facebook, wie Dialoge mit Kunden ernsthafte Themen humorvoll funktionieren können: Nachdem eine Nutzerin ihre „Beziehung“ mit der Bahn beendet, versucht das Facebook-Team sich mit einer charmanten Entschuldigung – und die Nutzerin will die Beziehung nun doch fortführen.
bytelude.de

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