Mobile Trends 2012 und 2013 – Teil 1: Alexander Arnold.

von Florian Treiß am 21.Dezember 2012 in Trends

Alexander Arnold, Leiter Center of Excellence Mobility DACH, SAP Deutschland AG & Co. KG:

Das waren die wichtigsten mobilen Trends 2012: Bei den Softwareanwendungen sind 2012 die Begrifflichkeiten zusammengewachsen: Bisher haben Analysten und Anbieter verschiedene Anwendungen unterschieden und so getan, als hätten diese nichts miteinander zu tun. Da gab es die Produktkategorien Mobile Device Management (Software für das Gerätemanagement), Mobile Enterprise Application Platform (Anwendungsplattformen für unternehmensinterne Anwendungen), Mobile Consumer Application Platform (Anwendungsplattformen für unternehmensexterne Anwendungen) und die Apps. Bei SAP haben wir schon früh gesagt, dass diese Unterscheidung keinen Sinn macht. Wir sprechen inzwischen von einer mobilen Plattform, die es unseren Kunden erlaubt, Endgeräte und Anwendungen verschiedenster Art zu verwalten. Zudem liefern wir Standard-Applikationen und kundenspezifische Entwicklungen für den Einsatz im Unternehmen. Mehrere Analystenhäuser sind uns inzwischen gefolgt und haben ihre Begrifflichkeiten verändert. Da sich kein Unternehmen erlauben kann, für seine Herausforderungen im mobilen Bereich zig Lösungen ins Haus zu holen, wird sich zudem die Konsolidierung im Anbietermarkt im kommenden Jahr fortsetzen.

Das wird 2013 im Mobile-Markt wichtig werden: Laut dem „Western Europe Enterprise Mobility Biannual Survey“ von IDC vom September 2012 verfügt die Hälfte der Unternehmen in Westeuropa noch nicht über eine mobile Strategie. Für 2013 rechnen wir damit, dass in den Unternehmen die innovative Kraft mobiler Technologien sich durchsetzen und Prozesse wie Geschäftsmodelle vieler Unternehmen nachhaltig verändern wird. Die Firmen werden die Voraussetzungen für die Umsetzung einer umfänglichen mobilen Strategie schaffen. Im Kern einer solchen Strategie steht ein klarer Fahrplan, wann welche mobilen Applikationen mit dem größten Beitrag zum Unternehmenserfolg eingeführt werden. Neben Applikationen für Mitarbeiter werden Apps für Geschäftspartner und Konsumenten den größten Nutzen für die Unternehmen erbringen.

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