Appgefragt: Esther Völker von Axel Springer Media Impact.

von Florian Treiß am 11.November 2012 in Appgefragt

Esther Völker ist Teamleiterin für Mobile Sales bei Axel Springer Media Impact und vermarktet dort u.a. die Werbeflächen von BILD.de MOBIL und Die Welt MOBIL. Im Vorfeld des 4. Mobilisten-Talks am 15. November im BASE_camp in Berlin, bei dem Esther Völker auf dem Panel mit Referenten von Gravis, Interrogare und madvertise über Mobile Advertising diskutieren wird, hat sie unseren Appgefragt-Fragebogen ausgefüllt. Darin erzählt sie von ihrem ersten Kontakt mit dem Mobile Web im Jahr 1999, gibt App-Insidertipps und gewährt einen Ausblick auf die Zukunft mobiler Werbung.

Das war mein erstes Handy:

Nokia 5110 ganz in gelb

So kam ich erstmals mit dem Mobile Web in Kontakt:

Mittendrin in einer Traube ungeduldiger Besucher rund um den Nokia-Stand auf der Systems 1999 – das erste WAP-fähige Mobiltelefon der Welt (Nokia 7110) wurde „enthüllt“.

Diese App hätte ich gern selbst erfunden:

myTaxi

Das ist mein App-Insidertipp:

  • DeliTape (der 90er Jahre – Walkman für Internet-Radio)
  • Stuffle (der location basierte Mobile-Flohmarkt)
  • Gabi (die Facebook-Hitparade)
  • Klash (Mobile Social Public Challenge im eigenen Netzwerk)

So beschreibt meine Mutter meinen Job:

„Meine Tochter geht zu Unternehmen und zeigt denen auf, wie wichtig es für sie ist, ihre Werbung auf das Mobiltelefon zu bringen.“

Das war meine bislang beste Mobile-Idee:

Mein ganz persönlicher Branchenwechsel innerhalb der Mobile-Welt: von Telko zu Media.

Überdies ist es so, dass wir im Mobile-Team noch häufig den kreativen Prozess einer Idee anstoßen, wie die individuelle Kommunikation Werbungtreibender letztlich perfekt auf die gegebenen Ziele der Unternehmen einzahlen kann. Immer wieder setzen wir solche Entwürfe um – lauter gute Mobile-Ideen also 🙂

So sieht mobile Werbung in 5 Jahren aus:

  • In fünf Jahren werden die Werbespendings den Usern gefolgt sein!
  • Werbungtreibende schöpfen das Potenzial einer bisher ungekannten, „Austausch-intensiven“ und nachhaltigen Kundenbindung aus.
  • Die Mobile Werbekommunikation basiert auf integrativen Marketingkonzepten und bezieht die nativen Attribute der mobilen Devices ein. Die Werbemittel zeigen sich dabei in Ihrer Darstellung noch dynamischer und flüssiger als heute schon, auch bei noch schwereren „Werbemitteln“.
  • Insbesondere Mobile Video Advertising hat massiv an Bedeutung gewonnen und die RFID-Technologie wird das Couponing angefeuert haben.
  • 2017 werden wir eine nochmal immens gewachsene Userschaft des mobilen Webs erleben, die den „Sofort-Support“ in allen Lebenslagen so selbstverständlich wie Strom nutzen wird. Umso selbstverständlicher werden es sich die Marken zur Aufgabe gemacht haben, ihre (Potenzial-)Kunden durch Mobile zu binden; durch Mobile Advertising, dessen Botschaft und Angebot fassbare Relevanz für User bietet im Hinblick auf Nutzungssituation, starkes Zielgruppen-Targeting, sowie im Hinblick auf Zeit und Ort.

Das ist mein größter Mobile-Trend für 2013:

Für 2013 sehe ich eine besonders starke Nachfrage an Rich-Media-Formaten im Mobile Advertising. Schon in diesem Jahr hat das Potenzial dieser kreativen, interaktiven Werbemittel samt ihrer Trackingmöglichkeiten die Aufmerksamkeit von Agenturen und Marken zu Recht auf sich gezogen. Sie machen Spaß, stellen die Marke einzigartig dar, ersetzen ggf. eine Landingpage und helfen, den Nutzer und seine Bedürfnisse zu verstehen.

Zuletzt in der Reihe „Appgefragt“ erschienen: Unser Fragebogen mit Ansgar Büttner von Gravis.

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